Montag, 27. Dezember 2010

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... und nicht vergessen:
Seit Oktober 2010 gibt es
Mein heimliches Auge XXV
Das Jahrbuch der Erotik 2010













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via Facebook Myth*ing Links:
MYTHIC & PSYCHOLOGICAL THEMES
CLUSTERED AROUND:
HESTIA (Roman, Vesta)
Goddess of Fire and Hearth
(ISLA-Search Hestia)













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The Magical Season
Art with Heart












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Samstag, 25. Dezember 2010

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Der Schleier ist nun besonders dünn, und wer sich in die Stille begibt, wird den eigenen inneren Weg finden, wird vielleicht auch wandern zwischen den Welten. Manche lassen sich in dieser Zeit von Räucherungen inspirieren. Es ist die Zeit der Rauhnächte, die bis zum 6. Januar dauern. Das Wilde Heer tobt durch die Luft und Frau Holle geht um. Diese Göttin hat viele Namen: Holda, im Alpenraum Percht, Berchta, Berta, im nordeuropäischen Sprachraum Hulda. Perchten, die "Leuch-tenden" gehören zum Heidentum. Der Perchtenlauf ist ein bis heute ausgeübter Brauch aus vorchristlicher Zeit in Südbayern und in den angrenzenden Gebieten Kärnten, Steiermark, Salzburg, Tirol, Ober- und Niederösterreich. Ruprecht ist übrigens auch nur eine Percht. Warum wohl die Perchten mit Peitschen aus Tier-schwänzen manchmal auf Hüften und Schenkel der Umstehenden schlagen?
Es sind schrecklich wild aussehende Gestalten, doch das Wort Percht leitet sich von mittelhochdeutsch perahtun, die "Licht-bringerin"" ab. Die so grausig erscheinende Gestalt ist eine lichtbringende Göttin. Sie bringt Licht ins Dunkel.
Im Mondseer Glossar um 1000 n.Chr. heißt der Dreikönigstag
"zi der Perahtun naht" oder "giperatha naht", die "Nacht der Leuchtenden" (Fußnote). Die Percht als Personifikation der Perahtun bzw. "Perchtennacht".
"Die Nacht auf Dreikönige (heute 6. Januar) wird schon um das Jahr 1000 als perabtun naht, die leuchtende Nacht beschrieben. Das Wort geht zurück auf das althochdeutsche perahta, leuchtend. Daraus entwickelte sich die Perchtennacht, das heisst die Nacht der Frau Percht". (Fußnote)





Teilweise zitiert aus: Wolfgang Bauer, Sergius Golowin, Christian Rätsch, Clemens Zerling, Das Lexikon des Dunklen. Mythen - Kunst - Musik. Von der Antike über die Romantik bis zur Gothic-Kultur














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"Um Frau Holles Gestalt rankt sich ein besonders reicher Mythenschatz, durch den sie als Große Göttin in den drei Aspekten der Jungfrau, der Liebesgöttin und der weisen Alten erkennbar ist. Die Zeit der Weihenächte (oder „Mutter-nächte“) vom 25. Dezember bis zum 6. Januar wurde einst als die heiligste Zeit des Jahres gefeiert. In diesen Tagen musste alle Arbeit ruhen. Holla oder Percht, wie die Göttin im alpenländischen Raum genannt wurde, stellte als Gabenbringerin die schenkende Erde dar, der die Menschen alle Gaben für das Überleben im Winter verdankten. Die Menschen sahen sie auch als Wiederbringerin des Lebens, die mit den Seelen der Toten über das Land zog. Vor den zwölf Nächten lag der „Berchtentag“ oder „Holletag“ mit seiner heiligen Nacht am 24. Dezember. Mit einem großen Fest wurde an diesem Tag das Mysterium der Wiedergeburt und die Wiederkehr des Lichts zur Winter-Sonnenwende gefeiert.





Auch damals bereiteten sich die Menschen auf diese Zeit vor, die Frauen brauten Bier und stellten Gebäck mit dem Abbild oder mit Symbolen der Göttin her. Brot und Bier galten als Gaben der Göttin, deren Herstellung eine ehrenvolle Aufgabe der Frauen und sakrale Handlung war. Im Volksglauben fuhr Frau Holle auf ihrem Wagen, der von vier weißen Hirschen gezogen wurde, durch die nächtlichen Dörfer. Sie warf ihre Geschenke durch den Schornstein in den offenen Kamin oder die Kinder stellten ihre Schuhe vors Fenster und hofften, dass die Göttin im weißen Kleid und mit der hohen Haube auch bei ihnen vorbeifahren und sie beschenken würde. Mit der Rute wurde nicht gestraft oder geschlagen wie heute. Es war die „Lebensrute“, die aus immergrünen Gewächsen gemacht, in ganz Mitteleuropa bekannt war. Mit ihr wurde gesegnet und sie galt als Symbol für Glück. Die Sitte der Weihnachtsbäckerei dauert bis heute fort, auch Kekse in Form von Sternen und Monden – früher ein Hinweis auf das kosmische Wirken der Göttin - sind noch üblich. In England ist der Hirschwagen oder -schlitten von „Santa Claus“ übernommen worden.






Auch das Ende der heiligen Zeit, der 6. Januar, wurde mit einem großen Fest gefeiert. Das magische Jahr hatte sich vollendet, auf der Erde zog die Göttin in Gestalt dreier Frauen in weißen, roten und schwarzen Gewändern mit dem wiedergeborenen Licht von Haus zu Haus und brachte ihren Segen. Auch dieses Fest wurde christlich vereinnahmt als „Dreikönigstag“, an welchem die Heiligen Drei Könige dem Stern von Bethlehem folgend umherzogen. Ihre Initialen „C+B+M“ für die Namen Caspar, Balthasar und Melchior, die mit Kreide an die Haustüren geschrieben werden, standen ursprünglich für „Catharina, Barbara und Margaretha“ die „Heiligen drei Madl“, die in manchen Kirchen noch zu sehen sind. Diese christliche Frauentrinität geht zurück auf die „drei Matronen“ und die „drei Bethen“: Ambeth, Wilbeth und Borbeth, die ebenfalls auf die Große Göttin in ihren drei Aspekten hinweisen.





Aus:
Mathilde - Frauenzeitung für Darmstadt und Region














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Freitag, 24. Dezember 2010

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Frohe Weihnachten!
Merry Christmas!
















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Draußen schneit es. Und wir warten auf Ritter Luca. Ich stöbere gerade in alten-Blog-Beiträgen. Dieses Weihnachtsgedicht hatte die werdende Mama als Lieutenant Arya 2008 ins ISLA-Blog gesetzt:





A little Weihnachtsgedicht



When the snow falls wunderbar,
and the children happy are.
When the Glatteis is on the street,
and we all a Glühwein need.
Then you know, es ist soweit,
she is here, the Weihnachtszeit.




Every Parkhaus is besetzt,
weil die people fahren jetzt.
All to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping irgendwelche things,
and the Christmasglocke rings.




Mother in the kitchen bakes,
Schoko-, Nuss- and Mandelcakes.
Daddy in the Nebenraum,
schmücks a riesen Weihnachtsbaum.
He is hanging off the balls,
then he von the Leiter falls.




Finally the Kinderlein,
to the Zimmer kommen rein.
And they sing with the family
Schauerlich: "Oh, Christmastree!"
And jeder in the house,
is packing die Geschenke aus.




Mama finds unter the Tanne,
eine brandnew Teflon-Pfanne.
Papa gets a Schlips and Socken,
everybody does frohlocken.
President speaks in TV,
all around is harmonie.




Bis mother in the kitchen runs,
im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr,
with Tatü, tata daher.
And they bring a long, long Schlauch,
and a long, long Leiter auch.




And they scream - "Wassermarsch!",
Christmas now is in the Arsch.
Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights




Frohe Weihnacht,
Frohe Weihnacht.
Merry Christmas allerseits...




[Nein, dies ist NICHT ernst gemeint :D]













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Fairy Bed
Etsy

















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Mittwoch, 22. Dezember 2010

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31.XXX Kommentare













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Youtube-Video:
The Digital Story of Nativity













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Ob ich denn schon angefangen hätte, Horror-Geschichten zu erzählen. Klar. Habe ich. Das kann ich ja besonders gut.
Was so eine richtige Initiation ist, da muß sie jetzt halt durch.













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Yuletide / Winter:
Wintery Shamanism












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Dienstag, 21. Dezember 2010

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Yuletide around the World














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Happy Yule!
Ein frohes Julfest!


















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When the wheel begins to turn -
Let the Beltane fires burn.
When the Wheel has turned a Yule,
light the log and let Pan rule.





Das Rad des Jahres dreht sich weiter,
Zu Beltane brennt das Feuer heiter.
Wenn's in der Julnacht schneit und friert,
Zünd an den Scheit, denn Pan regiert.





Aus:
Badewannenmeditationen.
Die Weisheit der Hexen.














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Sonntag, 19. Dezember 2010

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Irgendwo auf der Welt.
In einer Kneipe in Pamplona.
In einem Fastfood-Lokal in Kanada.
Oder.



Update:
Montag, 21:07 Uhr. "That's AWESOME!!! It's going to happen again tonight, at the Galleria mall in Roseville, California at 7:00 PM"














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Bild: Lichthaus Landschaft mit Zug.
Denn die Bahn kommt. Immer öfter.















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Nach viel zu langer Zeit wieder ein Link.
Erotica Lee Daily













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Freitag, 17. Dezember 2010

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Das nächste Fest im Jahresrad:
Wintersonnenwende
Yule


Myth*ing Links:
Yuletide 2010 / Winter 2010-2011
(Home: Myth*ing Links)













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(Foto) Weihnachtsstern. Andere Namen sind Adventsstern, Christ-stern, Feuerblume, Hirtenrose, Liebesstern. "Besonders auffällig sind beim Weihnachtsstern die roten Hochblätter, die wie Scheinblüten an den Stengeln leuchten. Dieses "Blütenwunder" geschieht zur Weihnachtszeit." Das Wolfsmilchgewächs wurde 1828 von Dr. Poinsett in Mexiko entdeckt. Sein Bericht und seine Übersetzung des mexikanischen Namens als "Blume der Heiligen Nacht" machten den tropischen Zierstrauch in Europa und Nordamerika bekannt. Viele Indianer in Chiapas benutzen die "chilipfefferroten" Blättersterne als Opfer- und Weihegaben für ihre alten heidnischen Götter oder volkskatholischen Heiligen. Lalapute, "roter Blätterstern-Weihrauch" oder "Lal dhudhiya", "roter Räucherstoff", heißt die aus Blüten, Früchten und den roten Scheinblüten bestehende Rohdroge des Weihnachtssterns auf Nepali. Kali liebt diese Blume am meisten. Lalupate ist nach dem roten Rhododendron ihre bedeutendste Opferblume. Europäern erscheint Kali als indische Schwester der ursprünglich aus Kleinasien stammenden griechischen Zaubergöttin Hekate. Die ganze Pflanze enthält einen ätzenden Milchsaft. Im Florentiner Codex, einer aztekischen Quelle aus dem 16. Jahrhundert, heißt es, man könne diese Pflanze bei Frauen mit geringem Milchfluß anwenden. Der Milchsaft gilt medizinisch als Galaktogen, das heißt als Mittel, das die Milchproduktion fördert. Christliche Missionare bezogen diesen volksmedizinischen Gebrauch auf die nährende Muttergottes und sorgten bei der indigenen Bevölkerung nachhaltig für eine entsprechende Verehrung der Pflanze im Namen Christi Geburt.





Text frei zitiert nach: Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling, Weihnachtsbaum und Blütenwunder. Geheimnis, Herkunft und Gebrauch traditioneller Weihnachtspflanzen. Rezepte - Rituale - Räucherungen.














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Donnerstag, 16. Dezember 2010

Mittwoch, 15. Dezember 2010

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"When you have a religion that says your body is the temple of your soul and you find ways to make that meaningful at 13, that can be a very powerful way to look quite critically at Calvin Klein anorexic-chic models," she said.













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Freitag, 10. Dezember 2010

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Anita Pavani hat eine Weihnachtsfee, die jeden Tag ein überraschendes Angebot hinter dem Türchen zeigt.














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Mittwoch, 8. Dezember 2010

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Baba Yaga




















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Seit ein paar Stunden sorgt der Schnee für ein wenig Helligkeit im Klingelpützpark.


















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Aber natürlich wird der Park schonend umgebaut. Märchen-stunde für Eltern. Im Klingelpützpark zur Abwechslung ganz zufällig Hundegift. In einem anderen Park leider auch. War wohl wieder so ein verrückter Hundehasser im Dunkeln am Werk. Welche Zielgruppe ist noch nicht aus dem Park verscheucht worden?
















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Dienstag, 7. Dezember 2010

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JMStV
Ein Überblick



















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Nachdem Belgien bald aufhört zu existieren und die deutsche Pornoindustrie "aus dem Tal der Satansweiber" ihre Absatzmärkte mit Hilfe des neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (Updates) versucht zu erweitern, nebenbei manches Massen-medium sich sehr freut über stumm gewordene BloggerInnen, gehe ich mal gerade gucken, was es Neues gibt im Blog der Feministin, Erotik- und Pornofilmerin Erika Lust, lustfilms aus Barcelona. Neues für die Frauen unter uns, die die Gestalt des Satan für eine kulturgeschichtliche Verirrung des Gehörnten halten, was natürlich die Geschäfte derer etwas stört, die die Hölle als den Ort loben und preisen, an dem widerspenstige BürgerInnen bestraft werden. Und wehe, es denkt jetzt jemand beim Wort Hölle an Bondage, Spanking, Sadomasochismus und andere scharfen Schweinereien. So, und an die Jüngeren unter uns, die jetzt nicht vor lauter Langeweile gestorben sind bei der Erwähnung dieser Begriffe, hier noch mal der Hinweis, dass ich natürlich weiß, dass Ihr wisst, dass Spanking gemacht wird, um vom vielen Sitzen gestresste Hintern zu entspannen, was man selbstverständlich nur tun sollte in gegenseitigem Einverständnis. Was Euch aber allen klar ist. Nicht wahr?!

















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Samstag, 4. Dezember 2010

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Eine Partnerschaft, von der alle partizipieren: Internationale Kunsthandwerkerinnenportale Etsy und Dawanda mit Anteils-eignerschaft Burda. Man muß einfach nur wissen, wo man sich befindet, wer welches Interesse hat, und wem man die Rechnungen für Ideen, Inspiration und Konzepte sendet. Gut,
wer die Mittel aktiver Öffentlichkeitsarbeit kennt und sie sinnvoll einzusetzen weiß. Auch hier gilt für jede/n einzelne/n: Flexible Allianzen bilden.
















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Donnerstag, 2. Dezember 2010

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Dieses, dieses und vor allem dieses ohne weiteren Kommentar von mir zu diesem Thema!








Update: "Man kann und muss sich über den geplanten Jugend-medienschutz-Staatsvertrag (JMStV) aufregen. Die geplanten Regelungen sind weltfremd im wahrsten Sinne des Wortes. Das Internet ist ein internationales Medium. Kein Inhalteanbieter aus einem anderen Land wird sich um in Deutschland angeordnete Alterskennzeichnungen und Sperrzeiten scheren. Gleiches gilt für deutsche Anbieter, die zumindest offiziell mit Server und Adresse in weniger restriktive Regionen umziehen. Das gesamte System ist also bereits jetzt zum Scheitern verurteilt und läuft eigentlich nur auf eine Knebelung der “braven” deutschen Anbieter hinaus, die nicht tricksen oder sich im bürokratischen Dickicht verirren wollen, Angst vor Abmahnungen haben und deshalb womöglich ihre Seiten dichtmachen. Genau das haben heute einige Blogger angekündigt. Abgesehen davon, dass man politischen Flachsinn nicht durch Resignation besiegt, habe ich den Eindruck, der eine oder andere ist einer Dramatisierung der tatsächlichen Pflichten und Risiken erlegen, die sich aus dem JMStV für Blogger ergeben werden. Das größte Schreckgespenst ist die Alterskennzeichnung. Wie soll man die Beiträge aus drei, vier, fünf Jahren Bloggerei auf ihre Jugendgefährdung sichten?" (weiter)
















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Koch-Video
Italienisches Ofengemüse mit Hanf














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Early Snow
Etsy

















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Montag, 29. November 2010

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Ben Böttger, Rita Macedo u.a.:
Unsa Haus und andere Geschichten




"Fredi, Liam, Dani, Alex und Fatma entdecken an einem Herbst-nachmittag ein verlassenes Haus und fangen sofort an, Zukunfts-pläne zu schmieden. Was wollen die Kinder mit dem Haus machen? Wozu braucht Alex einen LKW? Warum will Liam ein Labor haben? Und welche Ideen und Träume haben Fredi, Fatma und Dani?
In sechs illustrierten Geschichten lernen wir die Freundinnen und Freunde kennen. Wir sind dabei, wenn sie ein verlassenes Haus entdecken, erfahren etwas über Fredis Träume und Alpträume und wie Liam einen Sonntag mit seinem Vater verbringt. Wir erleben, wie Dani unerwartete Geschenke bekommt, wie Alex bei ihrer Schwester einzieht und wie die Kinder bei Fatma eine Party vorbereiten. Dies sind Geschichten über den Alltag unserer fünf Freund_innen zu Hause und draußen, ihre Abenteuer und Phantasien, aber vor allem über ihre Freundschaft!"





Nono Verlag: "In den Kinderbüchern liegt ein weiterer Fokus darauf, verschiedene Modelle des Zusammenlebens in der Familie und anderen Zusammenhängen einzubeziehen. Dabei legen wir Wert darauf, dass die Texte und Illustrationen möglichst auch Normierungen in anderen Aspekten vermeiden und respektvolle zwischenmenschliche Beziehungen unterstützen/bestärken."





Gefunden im Blog von Erika Lust, Gründerin von Lustfilms Barcelona, und hier sehr gerne verlinkt. Das ist feminine und feministische Erotik! Sie trennt Sexualität nicht ab von anderen Lebensbereichen oder schiebt sie gar ab in die dunkle Schmuddelecke.
Wir sind Mütter, Matriarchinnen, Geliebte, Kolleginnen, Kamera-dinnen, Kämpferinnen, Freundinnen. Frauen.
















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Donnerstag, 25. November 2010

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Rick Owens. Manchmal kann selbst Kapitalismus kleidsam, schön und erotisch sein. Auch dann, wenn ein Mann Mode für Frauen macht. Wir unterhielten uns darüber: Video auf der Facebook-Seite von Christiane Reßler, Stylistin, Fotografin, Friseurin, Frau aus dem Ruhrgebiet, wo das Herz der Menschen auf der Zunge liegt, und einzige Frau, der ich meine Haare momentan anvertraue.
















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Montag, 22. November 2010

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edition amalia
Akademie der Landschaft
Das Seminarprogramm














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Kurt Derungs (Hg.)
Mythologische Landschaft Schweiz
Mythos und Kult im Alpenland














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Ashes to Snow

Fire to Blood

Feathers to Fire
















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Juristen gegen Stuttgart 21: "Unseren Ausführungen zum Einsatz der Polizei und der gewaltsamen Räumung des Mittleren Schloßgartens in Stuttgart am 30.09.2010 ist vorauszuschicken, daß einige der Unterzeichner dabei waren und sich ein eigenes Bild von dem rechtswidrigen und unverhältnismäßigen Einsatz der Polizei machen konnten; die, die dabei waren sind erschüttert darüber, daß ein solches Vorgehen in Deutschland, insbesondere in Stuttgart, das für besonnene Polizeieinsätze bekannt war, angeordnet wurde."
















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"Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum, nicht in Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden“.



Mary - Mary
Soundtrack zum Film "Stigmata"















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Der lange Weg der Schamaninnen. Lernen von alten und ehrwürdigen weisen Frauen. Ich habe erfahren, dass Menschen mich belogen, mich benutzten als Tarnung, sich ihre Freundschaft unter falschen Vorzeichen erschlichen. Ich habe erfahren, dass man versuchte, mein Selbstwertgefühl professionell zu untergraben, dass mir inszenierte Misserfolge als persönliches Versagen angedichtet wurden. Ich wurde bedroht nicht nur damit, sollte ich aussagen wollen, meine Aussagen dann als paraonoid abgestempelt werden. Ich habe viele kleine Details aus meinem Leben in diversen Medien am Bildschirm wiedergefunden. Man zeigte sich mir gegenüber mit einem Grinsen im Gesicht, welches wohl das Selbstwertgefühl angeblicher Überlegenheit ausdrücken sollte. Ideen aufgrund meiner ausgeprägten Intuition wurden nicht nur mit 24-7-Technik für kapitalistische Strukturen abgezogen, die immer auch auf Ausbeutung und Raub fremden Eigentums beruhen.
Hellsichtige Frauen mit ausgepräger Intuition, Seherinnen, wurden im Patriarchat genutzt und gefürchtet. Und viel zu oft wurden sie vom Patriarchat und einem dienstbaren Mob aufgrund genau dieser Fähigkeiten vernichtet.
Blogs habe ich als Co-Autorin von 'Generation Blogger' geschildert als ein Mittel für die soziale Marktwirtschaft, als ein Mittel für Frauen und Mütter, sich eine eigene Stimme zu verschaffen im weltweiten Netz. Es war das erste deutsche Buch zum Thema Blogs. Ich wählte diese Schwerpunkte sehr bewußt. Nicht nur, weil ich vorher als politische Referentin gearbeitet hatte zum Thema Extremismus und autoritäre Psychogruppen.
Ich wußte, was es heißt, ein kleines Kind alleine zu erziehen und gleichzeitig zu versuchen, selbstständig außer Haus zu arbeiten, um Geld zu verdienen.
Auch der Pazifismus muß manchmal wehrhaft und bewaffnet sein, wie wir aus der Geschichte seiner Vernichtung durch den Faschismus wissen. Es braucht die Unterstützung Gleichgesinnter.
Das Matriarchat ist vor langer Zeit untergegangen. Schamaninnen und Priesterinnen wurden getötet oder in den Untergrund getrieben. In immer neuen Wellen systematischer Gewalt tobte ein offener und verdeckt geführter Vernichtungskrieg.
Das Matriarchat befand sich sehr sehr lange im Untergrund. Wir wissen, was zu tun ist.
















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"Wir wollen der Himmelskönigin räuchern und ihr Trankopfer darbringen!"





Gegen den Widerstand strenggläubiger Juden ist in Palästina eine rege Ausgrabungstätigkeit im Gang. Man müsse dem heiligen Boden die gebührende Ruhe lassen, argumentieren die Rabbiner.
Sie, die ihre Bibel am besten kennen, werden sehr wohl wissen, was die heilige Erde birgt: Den Beweis der matriarchalen Traditionen des jüdischen Volkes.
Wenn Steine zu sprechen beginnen, könnte tief Verdrängtes in der jüdischen Seele wieder ins Bewußtsein gehoben werden.
Das geht nicht nur Juden an, sondern die gesamte abendländische Kultur, die in einer gewaltigen Transplantation der biblischen Überlieferung aufgepropft worden ist.
Yigal Schilohs jüngste Ausgrabungen unterhalb des Salomonischen Tempels in Jerusalem haben Statuetten der Anat und Aserat zutage gefördert. Aber wir wissen bereits aus der Bibel, daß die Himmelskönigin noch zur Zeit des babylonischen Großreiches Nebukadnezar in Jerusalem verehrt worden ist.
Als Jeremia, der Prophet Jahwes, das jüdische Volk zur Anbetung seines Gottes zwingen will ...








"Da antworteten dem Jeremia alle Männer, die da wohl wußten, daß ihre Weiber anderen Götter räucherten, und alle Weiber, die in großen Haufen dastanden, samt allem Volk, die in Ägyptenland wohnten und in Pathros, und sprachen:
Nach dem Wort, das du im Namen des Herrn uns sagtest,
wollen wir dir nicht gehorchen;
sondern wollen tun nach allem dem Wort,
das aus unserem Mund geht,
und wollen der Himmelskönigin räuchern
und ihr Trankopfer darbringen
wie unsere Väter und Fürsten getan haben in den Städten Judas
und auf den Gassen zu Jerusalem.
Da hatten wir auch Brot genug; es ging uns wohl,
und wir sahen kein Unglück.
Seit der Zeit aber,
daß wir haben abgelassen,
der Himmelskönigin zu räuchern und ihr Trankopfer zu opfern,
haben wir allen Mangel gelitten
und sind durch Schwert und Hunger umgekommen.









Die Jahwe-Priester bekämpfen den Kult der Anat, verbrennen die Bilder der Aserat, fordern die abstrakte, die unanschauliche Gottesverehrung.







"Du sollst dir kein Bildnis
noch irgendein Gleichnis machen,
weder des, das oben im Himmel,
noch des, das unten auf Erden,
oder des, das im Wasser unter der Erde ist.
Bete sie nicht an
und diene ihnen nicht!










Warum bekämpft der Vatergott die farbige Sinnenwelt anschaulicher Bilder?
Einst war das Symbol Fundament des Glaubens. In den Bildern der Natur erfuhren die Menschen den Sinn des Daseins. Die Anschaulichkeit des Symbols gab dem Göttlichen seine Bestätigung und seine Würde. Der Mensch war noch ganz ge-Bild-et. Er lebte in Übereinstimmung mit seinen Symbolen.
Die patriarchalen Schöpfungsvorstellungen kranken an der Parodoxie des Symbols. Der Vater kann den Sohn nicht gebären. "Er kommt aus des Vaters Schoß!" läßt sich predigen, singen und sagen. Bildlich darstellen läßt es sich nicht.
Deshalb zieht sich der patriarchale Schöpfungsbericht auf das Wort zurück:
Am Anfang war das Wort!
Sind Worte nicht - von Anfang an - der Aufstand gegen das Bild gewesen? Die Revolution des Abstraktum gegen das anschauliche Symbol?
Wie mit einer Beschwörungsformel wird die Verlesung jeden Bibeltextes von der Kanzel mit den Worten eingeleitet:
"Es steht geschrieben!".
Als könne keine Gewalt der Erde das Wort umstoßen, das Beweiskraft habe, weil es geschrieben steht. Selbst das Unglaubliche läßt sich in Worte fassen:
Adam gebiert aus der Rippe.
Die Mutter alles Lebendigen, die Seele des Alls, wird zum Geschöpf.
Die Herrin des Himmels wird zur Gehilfin des Mannes.






Gerda Weiler, Ich verwerfe im Lande die Kriege. Das verborgene Matriarchat im Alten Testament















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Noch vier Wochen bis zur Geburt. Und noch vier Tage Schule. Nach der Geburt wird sie drei Monate lang nicht nur Schule gehen, Freunde und das Internet helfen, den Kontakt auch mit den Lehrern zu halten. Sie hat sich sehr über die Reaktionen gefreut.



















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Sonntag, 21. November 2010

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Kongress Matriarchatspolitik
Veranstaltung der internationalen Akademie HAGIA
12.-15. Mai 2011
St. Gallen - Schweiz














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Freitag, 19. November 2010

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Ach. Ehrlich? Eines der Anschlagsziele ganz böser islamistischer Terroristen könnte also auch ein Weihnachtsmarkt sein? Nun, ich gehe davon aus, dass auch die Filialen großer Konzerne leider nicht frei von terroristischer Gefahr sein werden. Insbesondere fallen mir da einige Konzerne aus dem Bereich Sicherheit und Militärtechnologie ein. Denkbar wäre aber auch ein exemplarischer Rückgriff von bösen Terroristen auf einzelne paramilitärische DienstleisterInnen. Oder die individuelle Behandlung der Profiteure ottonischer und internationaler Wirtschaftsreiche. Diese massenmediale Panikmacher-Welle momentan macht manchen richtig Spaß, scheint mir.








So. Und nun hoffe ich, dass wir alle für Vielfalt im Handwerk, Handel und Kultur sorgen werden. Der NATO-Gipfel ist bald wieder vorbei, und die Sicherheitsindustrie sowie angrenzende und profitierende Industrien können dann das Theaterspiel beenden, luntegelegte religiöse FundamentalistInnen kommen hoffentlich wieder zur Besinnung. Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Märkte und Feste zur Wiederkehr des Lichts, den Feiern zur Wintersonnenwende. Auch diese sind Feste, die in vielen Kulturen gefeiert werden. Märkte, Weihnachtsmärkte, sind ein Teil der sozialen Marktwirtschaft. Schwarze Schafe inbegriffen. Wir sehen uns auf dem Markt.

















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(Foto mit Rezept für Herbst-Müde und Winterschläfer.) Auf der ganzen Welt wachsen die Stadtgärten: "In Kuba gibt es seit 1994 "agricultura urbana". Mehr als zwei Drittel des in Havanna verzehrten Gemüses wächst mittlerweile innerhalb der Stadt-grenzen. Auch Obst und Kräuter werden hier angebaut. 1997 produzierten Havannas Stadtbauern 21.000 Tonnen Gemüse, 2005 waren es bereits 272.000 Tonnen. Drei Viertel der landesweiten Gemüse- und Obstproduktion stammen heute aus den staatlich organisierten Gärten. Die asiatischen Großstädte Schanghai mit knapp 20 Millionen Einwohnern und Peking mit 12 Millionen Einwohnern sind zu 50 Prozent autark, was Gemüse-produktion anbelangt.
Dies mindert auch klimarelevante Emissionen. "Stadtgärten fungieren als CO2-Senken", meinte der niederländische Architekt André Viljoen gegenüber der Fachzeitschrift Nature. Vor allem Bäume binden viel Kohlendioxid. Zudem klimatisieren sie die Städte. Bei heißen Temperaturen kühlen Pflanzungen, in der kalten Jahreszeit helfen sie Heizenergie sparen.
Und die langen Transportwege entfallen, auch das spart schädliche Klimagase. Allerdings nur, wenn die Gärten nicht mit synthetischem Dünger, der energieaufwendig produziert werden muss, sondern etwa mit Klärschlamm gedüngt würden. In wohltemperierten, entwickelten Städten könnten 30 Prozent des Bedarfs einer Stadt durch eigenes gezogenes Obst und Gemüse gedeckt werden, meint Viljoen."
















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Mittwoch, 17. November 2010

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Video:
Die kleine Kürbiskunde
















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Link auf den Spiegelfechter: Was ist das denn für eine Werbe-verkaufsveranstaltung? Alles Blödsinn und Panikmache? Niemand hatte jemals die Absicht, geschweige denn hat je wirksame Heilpflanzen vom Markt genommen, und wenn, dann geschah das alles zum Schutze der Patienten? Auf das Thema Cannabis und Hanf als die nützlichste Pflanze der Welt gehe ich heute abend nicht mehr an. Das gab's hier schon zur Genüge. Was ist zum Beispiel mit dem Verbot von Kava-Kava, einer jahrtausendelang angewendeten Heil- und Ritualpflanze aus dem pazifischen Raum, die in einer für jeden Statistiker wirklich bemerkenswerten Studie getestet wurde mit dem Ergebnis, dass Kava-Kava in 100-facher! Dosierung leberschädigend ist und deshalb in Europa verboten wurde? Gut, wenn ich einen ganzen Eimer Zitronensaft trinke, werde ich höchstwahrscheinlich eine Gastritis bekommen, aber deswegen gleich den Verkauf von Zitronen zu verbieten, wäre doch eine etwas überzogene Reaktion. Zur Vereinfachung noch mal der Sachverhalt, der hier bereits ausführlicher beschrieben wurde: Kava-Kava ist das einzige Naturheilprodukt, das eine den Benzodiazepinen wie beispielsweise Tavor vergleichbare Wirkung hat. Der auch beim Spiegelfechter erwähnte Patientenschutz wird bei Naturheilmitteln gerne als Argument eingesetzt, um unlieb-same Konkurrenz vom Markt zu halten. Ginge man mit gleichem Maßstab an klassisch chemische Arzneimittel heran, dann würde nur wenig übrig bleiben. Auf die Problematik des Verkaufs von Krebsheilmitteln gehe ich jetzt an dieser Stelle mal nicht ein. Man sollte sich einfach immer wieder vor Augen halten, dass die gesamte Pharmaindustrie ein Geschäft ist, welches primär auf den Verkauf der Medikamente abzielt und erst sekundär Interesse an einer gesunden Menschheit hat.




Und wie schafft man sich unliebsame Konkurrenz vom Hals? Siehe oben. Oder: Ein ganz wichtiger Superober-Leiter vom Verein Heilpraktika aus dem Haus Pharma Layer Weia hat gesagt - so schreibt es jedenfalls eine Lady in einer Hexengruppe mit ganz wichtiger Stimme - das Unterschreiben der Petition zum geplanten Verbot von Naturheilmitteln ist Blödsinn. Und wenn solch eine wichtige Persönlichkeit so etwas sagt, dann lohnt sich eigenes Recherchieren natürlich nicht mehr. Na dann, Ihr dummen Hexchen! Gut, eine Petition, die unter EU-Recht fällt, an den deutschen Bundestag zu richten, ist wirklich nicht ganz so schlau.
Das hat die Tante aber gar nicht gesagt. Sie hat vielmehr mit erhobenem Zeigefinger gesagt, der Oberpapa weiß alles besser, und Ihr seid blöde, wenn Ihr nicht hört auf die Worte von Papa Ober-Heilpraktika aus dem Haus Pharma Layer Weia. Noch blöder seid Ihr selbstverständlich, wenn Ihr Euch selber kümmern wollt um Informationen.
Ich hatte schon immer was gegen erhobene Zeigefinger und verlinke genau wie der Spiegelfechter als Einstieg zum Thema auf einen Artikel aus einem Magazin, das etwas blind ist auf einem Auge und leichte Schlagseite besitzt, zudem Geld verdienen möchte mit dem Verkauf von Gold, ein ganz beliebtes Produkt in Krisen und Konflikten. Das aber soll an dieser Stelle nicht interessieren. Im übrigen gehört auch das zur Öffentlichkeits-arbeit der Abteilungen "Führerwesen und Falsche Frontgruppen" dazu. Einen Link auf eine deutlich rechtsaußen agierende Seite setzen wie das im Text genannte Weltnetz: Und schon ist die ganze Information unbrauchbar. Nein, ist sie natürlich nicht.
Ich habe den Hinweis auf den Artikel von jemandem, der nicht mehr als Heilpraktiker tätig ist, sondern heute in einem ähnlichen Beruf arbeitet und ausgebildet wurde nach alter Studienordnung, bevor die Standards für diesen Beruf sehr gesenkt worden sind. Die Diktion des Artikels stimmt. Sein Kommentar außerdem: Je preisgünstiger eine Heilmethode, desto mehr wird sie mit allen Mitteln bekämpft. Übrigens schon mal was gehört von der Mischung aus Ahornsirup und Natron? Gut, schmeckt Scheiße. Honig statt Ahornsirup geht aber auch. Wer will, findet auch mehr Informationen. So, und möchte jetzt wieder jemand Führer einer falschen Frontgruppe spielen?


Disclaimer meiner Quelle: Ich distanziere mich von allem, nur nicht von der Wahrheit.















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Montag, 15. November 2010

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Der Beitrag der Türkei zur Expo 2010 in Shanghai war ein Pavillon, gebaut in Anlehnung an Çatalhöyük, die älteste bekannte Siedlungsform des Neolithikums. Der Pavillon wurde auf der Expo mit dem silbernen Award ausgezeichnet:
"The EXPO’s theme is “Better City, Better Life”. We have adopted it to our pavilion and indicated that Anatolia had always been the source of better cities and better lives throughout the history. And, it starts with Çatalhöyük."
Sieben Millionen Besucherinnen und Besucher sahen den türkischen Pavillon. Hier noch einmal der Link zum mehrfach veröffentlichten ISLA-Beitrag über Catal Hüyek, eine Ausgra-bungsstätte, die zu einem weltweiten Mekka der Matriarchats-forschung wurde. Ich freue mich sehr, dass der Preis an die Türkei für dieses Projekt fiel. (Foto: Nachbildung der Muttergöttin, genannt Venus von Çatalhöyük, Museum für anatolische Zivilisationen, Tonfigur gefertigt von Archeomyth, Berlin.)















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Samstag, 13. November 2010

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(Rainwalker Studio: Butterfly People) Was tut sich eigentlich auf dem Helios-Gelände in Köln-Ehrenfeld? Die nächste Shopping-Mall mit einer Ansammlung von großen einheitlichen Marken, die die hohen Mieten bezahlen? Oder aber Vielfalt, Handwerk, Handel und Kultur an einem Ort, der gestaltet wird auch unter Bürger-beteiligung? Wird es eine Buchhandlung schaffen, trotz geringer Gewinnspannen in dieser Branche die Miete zu bezahlen? Oder wird es wieder die Filiale einer kultur- und marktbeherrschenden Kette werden? Hier ein Artikel als Beispiel. Es gibt noch andere. Zum Beispiel die, bei der sich der Türsteher mit der ganzen Größe seiner Muskelmasse präsentierte, als ich an die Kasse kam. Ich nehme an, dass auch dieser Türsteher seit einiger Zeit öfter mal nach hinten sieht.






Nachtrag:




"Die Bürger befürchten, das Ehrenfeld das gleiche Schicksal wie Kalk mit den Köln-Arcaden drohe. Auf deren Bau hin hätten zahlreiche kleine Läden auf der Kalker-Hauptstraße Geschäftseinbußen erlitten, bis sie schließlich Konkurs anmelden mussten. Auch Hanswerner Möllmann, Sprecher der Bürgerinitiative Helios sieht diese Gefahr: "Diesem Konsumtempel sollen gewachsene Strukturen mit Geschäften, Ateliers, Werkstätten und nicht zuletzt das Underground weichen. Dagegen müssen wir uns wehren."
Wird beispielsweise die Branchenvielfalt in der Ehrenfelder Landmannstraße dann noch erhalten bleiben? Übrigens: Wieviele Metzger-Läden gibt es in der Landmannstraße? Wieviele auf der Venloer Straße? Und wieviele davon schlachten selber oder lassen sich ihr Fleisch aus einer Schlachterei nach EU-Richtlinien liefern?
















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Freitag, 12. November 2010

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Unsere (Wirtschafts-)faschisten versuchen gerade, das Symbol Baum mit Kinderblut zu besudeln. Ohne weiteren Kommentar!














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Dienstag, 9. November 2010

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"Zudem sei bei der Bereitstellung eines bedingungslosen Grundein-kommens mit "problematischen Auswirkungen auf die Arbeits-anreize" zu rechnen. Das machte der Parlamentarische Staats-sekretär beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Ralf Brauksiepe (CDU), am Montag, 8. November 2010, vor dem Petitions-ausschuss unter Vorsitz von Kersten Steinke (Die Linke) während der öffentlichen Beratung einer entsprechenden Petition deutlich".
Es kann gut sein, dass der Anreiz, sklavische Arbeitsverhältnisse einzugehen, in die, wie wir alle beim Einkauf beispielsweise sehen können, vor allem Frauen mit kleinen Kindern oder MigrantInnen hineingepresst werden, dann endgültig zum Erliegen kommt. Eine Frau mit kleinen Kindern ist nirgendwo so erpressbar wie in der Situation als Alleinerziehende oder in der sogenannten Kern-familie. Ganz im Gegensatz zur Situation in einer (matriarchal organisierten) Clanstruktur, die damit natürlich einem asozialen patriarchalen Kapitalismus, der auf ausbeuterischer Arbeit be-ruht, erheblich im Wege steht. Wann kommt die soziale Markt-wirtschaft?
Es ist Aufgabe der Männer-Religionen, Frauen in erpresserische Verhältnisse zu bringen, Frauen zu demütigen, sie in Ungleichheit zu halten und als ausbeutbare Masse zu manövrieren, ihre ge-leistete Hausarbeit und die wichtigste Aufgabe in einer Gemein-schaft, die Erziehung der Kinder, als Arbeit unsichtbar und damit unbezahlt zu machen, das Herdfeuer im Haus zu löschen und das Haus nicht mehr als das wesentliche Zentrum einer Gemeinschaft zu sehen.
Das war einmal ganz anders. Und ist in wenigen Gemeinschaften auf der Welt immer noch anders. Wie wir auch aus der Matriar-chatsforschung wissen:
"Vesta oder Hestia war aus dem matriarchalen Zeitalter erhalten geblieben, in dem der Herd der Clanmutter der erste Feueraltar gewesen war. Ihre hausfraulichen Funktionen bestanden darin, das Feuer zu hüten, die Nahrung zu bereiten und das heilige Zentrum des Clanlebens zu gestalten, und sie galten als die heiligsten von allen menschlichen Tätigkeiten. In scharfem Kontrast dazu steht die moderne Hausfrauenarbeit, die in den meisten Fällen einfach nur als Nicht-Arbeit gilt, die keiner Bezahlung würdig ist. Sie wird nicht als ehrwürdig sakral, sondern als profan betrachtet."
Der Wegfall sklavischer Arbeitsverhältnisse wäre bereits eine wundervolle Folge der Einführung des bedingungslosen Grund-einkommens. Es könnte ebenso gut sein, dass die Kriminalitäts-rate erheblich sinken würde. Ich suche gerade nach Quellen zu einer Information vor ein paar Tagen, dass die Einführung des Grundeinkommens in Nigeria (?) zu einer sagenhaften Senkung der Kriminalitäts-rate von 50 Prozent geführt hat. Welche Kostener-sparnis für den Staat hinter dieser Zahl steckt, das kann sich jede und jeder selber gut vorstellen. Desweiteren ist es ein fataler Irrtum zu glauben, dass Menschen am liebsten den ganzen Tag mit Kartoffelchips auf der Couch liegen. Jede und jeder möchte gerne Sinnvolles im Maße der eigenen Möglichkeiten tun. Die Couch-Kartoffel-Theorie erinnert mich an die fatale Vor-stellung, dass Kinder nicht lernen wollen. Ganz im Gegenteil: Kinder wollen wissen, Kinder wollen aktiv sein. Es sei, denn.
















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Freitag, 5. November 2010

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Es huschen Elfen, Zwerge und Baumfeen mit Lichtern durch die dunkle Nacht und besuchen die Bäume.
















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Dienstag, 2. November 2010

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Autumn Leaf Fairy. "As the brightly colored Autumn leaves begin falling from the trees, watch closely for that flurry of movement out of the corner of your eye ... it might just be a fairy passing by!"

















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Sonntag, 31. Oktober 2010

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CeiberWeiber: "Vielfach wird Halloween als reiner Kommerz wahrgenommen, als Gaudi für Kinder, die sich immer mehr verbreitet. Kritische Artikel bezeichnen es als amerikanischen Brauch, der nach Europa importiert wurde, wobei gerade noch bewusst ist, dass Halloween usprünglich von den britischen Inseln stammte. Tatsächlich ist es eigentlich die Wiedereinführung des "heidnischen" Totengedenkens der KeltInnen, die hier, in der Schweiz und in grossen Teilen Deutsch-lands schon lebten, bevor sie zu "InselkeltInnen" wurden. Samhain, gesprochen Sa-un oder So-win, bedeutet Ende des Sommers und basiert auf der alten Teilung des Jahres in ein Sommer- und ein Winterhalbjahr. Erst die Römer führten einen Kalender ein, bei dem das Jahresende "unlogisch" mitten in den Winter im Dezember fiel. Samhain überstand die Christianisierung deswegen recht gut, weil die KeltInnen bei aller Freude an Festen auch in dieser Jahreszeit hierbei doch auch recht nachdenklich waren und innehielten."




Papst Gregor IV verfügte im Jahr 837, dass Tote geehrt werden sollten. So setzte man für den 1. November Allerheiligen an und am darauf folgenden Tag Allerseelen. Aus Samhain wurde etwa im 16. Jahrhundert "All Hallows Eve", woraus dann der Name Halloween entstand. In Österreich wurden Blumen und Früchte auf Gräber gelegt, es gab Musik und Tanz auf Friedhöfen. Auch das Vieh wurde vom Tod eines Menschen verständigt, man gedachte der Seelen der Toten am dritten, siebten und dreissigsten Tag.




Im Tiroler Vintschgau sagte man zu Sterbenden einst, lass dir's gutgehen oder mach's denn gut, da die Menschen überzeugt waren, dass der Tod nicht das Ende, sondern den Übergang in eine andere Welt bedeutet. In der irischen Überlieferung gibt es die Bean Sí, anglisiert Banshee, die Todesfee, die man klagen hört, bevor jemand stirbt. "Häufig kommen die Bewohner der ewigen Welt, wenn ein Mensch stirbt, hervor und treten in unsere sichtbare Welt. Es kann viele Stunden, manchmal ganze Tage dauern, bis jemand stirbt.




Kurz vor dem Moment des Todes sehen viele einen toten Angehörigen, Ehepartner oder Freund. Der Schleier, der unsere Welt von der ewigen trennt, ist im Umkreis des Todes sehr dünn. Und in manchen Fällen öffnet sich dieser Schleier tatsächlich einen Moment lang, so dass der Sterbende einen kurzen Blick in die Ewigkeit werfen kann." (John O'Donohue, "Anam Cara")















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Mittwoch, 27. Oktober 2010

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Die Frauen waren es wieder.






Tomcat_: RT @SKaufmann_S21: Studie der Uni Hohenheim zu #S21 bestätigt meine subjektive Einschätzung: der Protest der Gegner ist deutlich mehrheitlich weiblich.















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Montag, 25. Oktober 2010

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Rainewalker
Masks of the Goddess



















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Mit Extra-Gruss an denjenigen, der jetzt wohl nicht mehr der Ansicht ist, dass taktisch klug gewählte Inszenierungen mit Verletzungen ohne Folgen bleiben, und der vor längerer Zeit noch glaubte, folgenlos sagen zu können, wenn ich zur Staatsanwaltschaft ginge, dann würde er sagen, er halte mich für paranoid, genauer gesagt, ich hätte eine paranoide Psychose. Ebenfalls einen Gruss an den Grundschullehrer, der nach einem Jahr das Jugendamt beim anderen Grundschulleiter anriefen liess. Meine Tochter hatte die Schule gewechselt, und ihr Schulleiter klärte die Situation sehr schnell. Nun können wir alle beispielsweise die Frage des neuen Schulbaus in Höhe von bis jetzt 90 Millionen Euro im Klingelpützpark klären, es gibt da diverse Über-schneidungen mit anderen Ereignissen und Personen, die hier im Blog bereits mehrfach angesprochen wurden.
Andere Schulvorfälle aus der aktuellen Zeit haben sich aufgeklärt dank informierter und wehrbereiter Lehrer, die die wehrhafte Demokratie sehr ernst nehmen und ihre Kollegen und Kolleginnen davon wissen lassen. Und auch die Ehrenfelder beginnen die wehr-hafte Demokratie in die Tat umzusetzen.















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Sonntag, 24. Oktober 2010

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"Wir müssen uns davor hüten, dass dieses Areal ohne Rücksicht auf die Belange der Bürger von privaten Investoren zugeklotzt wird. Wir sollten im Gegenteil ein Bürgerprojekt daraus machen."
Siehe dazu: „Für mich ist das schon seit Beginn an kein Bahnprojekt, sondern es ist ein Immobilienprojekt, unter dem die Bahn leidet, weil sie einen neuen Bahnhof bekommt, der nicht so leis-tungsfähig ist wie der alte.“ ECE - Projektmanagement.
Heißt das, es wird bezahlbare Gewerberäume geben, eine Vielzahl von EinzelhändlerInnen und HandwerkerInnen Platz bekommen, die unabhängig sind von Großkonzern-Strukturen, was sich in ihrem Angebot wiederspiegelt, ebenso werden im öffentlichen Raum wieder Orte entstehen, in denen es nicht nur um Konsum geht? Und natürlich sind damit nicht die Räume der Pascha-Religionen gemeint, die keine allzu großen UnterstützerInnen sozialer Marktwirtschaft mit matriarchalen Strukturen sind? Heißt das, auch Stuttgart wird wieder ein Ort von Vielfalt und Gerech-tigkeit? Oder ist das der Aufruf dazu, dass jede und jeder handeln kann nach dem Maß der eigenen Möglichkeiten?
(Bild: Heide Göttner-Abendroth, Die tanzende Göttin. Prinzipien einer matriarchalen Ästhetik)

















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Der Versuch, Angehörige der Nachfahren auch in dieser Form zu verletzen, kann selbstver-ständlich nicht ohne Folgen für die Verletzer bleiben. Das gilt ebenso für alle anderen. (Blog Liliths Loge)



















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Der Katastrophen-Kapitalismus. Terroristen handeln und töten im eigenen oder fremden Auftrag. Es sind Menschen, die das Lebendige zerstören, weil sie den eigenen inneren Tod, den einst an ihnen begangenen Seelenmord ins Außen bringen wollen. Organisationen nutzen diesen bereits vorhandenen Wunsch nach Zerstörung des Lebendigen oder aber traumatisieren Menschen erst, um sie dann für ihre Zwecke zu gebrauchen. Die Trauma-tisierung führt bei den Opfern zu einem Schock-Zustand, Schock-Starre setzt ein, später folgt Angst und Wut, die instrumentalisiert werden kann. Naomi Klein hat die Instrumentalisierung von Schock-Strategien für den Kapitalismus in ihrem Buch erklärt. Es ist ein Katastrophen-Kapitalismus, der Wirkungen zeigt sowohl auf individueller als auch auf kollektiver Ebene.







Die Kunst besteht nun darin, diese Wirkungen in positive Energien zu verwandeln. Eine Methode, die den Ausübenden der Material Arts und den Schamanen vertraut ist.
Ich habe an verschiedenen Stellen den Einsatz von Spitzeltechnik beschrieben. Ich habe erläutert, wie Menschen durch Informa-tionsüberflutung und dem Setzen von gegenteiligen Reizen zu völliger Erschöpfung, Schockstarre, Angst und Wut geführt werden können mit Hilfe des Internets, mit Hilfe von Handlangern in Medien, die triggernde Reize setzen beim Lesen von Online-Artikeln, mit Hilfe von Bloggern, die Geschichten mit hohem Wiedererkennungswert erzählen, wobei die Technik der Anzeige unterschiedlicher Bild-schirminhalte genutzt werden kann, und mit Hilfe des Einsatzes von Traumatisierten, die selber zu Hand-langern geworden sind, und in der persönlichen Begegnung mit ihren Opfern ambivalente, sich widersprechende Reize setzen. Die Opfer werden durch diese Strategien gezielt verunsichert, traumatisiert und können bei entsprechender Eignung dann ebenfalls zu Tätern gemacht werden.
Gut geschult, wird jeder Versuch der Opfer, diese Methoden auf-zudecken, von den Tätern mit Abwehr und einem Angriff beant-wortet, der darauf abzielt, das Opfer als unglaubwürdig dar-zustellen.
Die Destruktivität der Täter, ihr Wunsch, alles Lebendige zu zerstören, lässt sich im Alltag erkennen an symbolischen Hand-lungen. Ein Beispiel: Wer mit viel Geduld eine große Pflanze zuerst aufpäppelt, um sie dann plötzlich ganz einfach ohne Grund zu zerschreddern, restlos zu zerstören, der spricht Bände über sein eigenes inneres Seelenleben.
















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Donnerstag, 21. Oktober 2010

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Interessant ist die Kombination aus Kontrolle und professioneller per-mananter Abwehrhaltung, die ver-letzen und demütigen soll, während gleichzeitig Ideen und Ansichten übernehmen werden zum Auffüllen der eigenen Taschen. Zitat: "Wenn die Idee den Menschen innerlich berührt, wird sie zu einer der mächtigsten Waffen, weil sie Begeisterung und Hingabe weckt und die menschliche Energie stärkt und in bestimmte Bahnen lenkt. Die große Chance für alle, die eine neue Richtung einschlagen wollen, liegt darin, dass sie Ideen haben, während ihre Gegner nur über abgenützte Ideologien verfügen.
E. Fromm 1966". Also klaut man Ideen und Wissen mit diversen Mitteln und Methoden.
Nun kennen wir kreative und weise werdende Frauen das Ab-zweigen von Wissen ja nur zu gut aus der Kulturgeschichte: Die Kräuterfrau beispielsweise, die den Bischof heilte und statt eines Honorars eine exklusive Feuerbestattung bei lebendigem Leibe bekam. Der moderne asoziale Kapitalismus mit seinen Netzwerken voller Schlamm und Scheisse eifert diesem Verhalten selbstver-ständlich nach, denn Patriarchen sind leider wenig lernfähig. Sie werden nur durch anschauliche Formulierungen und Beispiele klüger. Kommen Ideen nicht dem Allgemeinwohl zugute, sondern werden verwendet zum Auffüllen eigener Taschen, dann ist als Honorar dafür Bares wirklich Wahres. Hin und wieder wechselt daher die Windrichtung und niemand missbrauche bitte ein-stürzende neue Bauten unter falscher Flagge. Es folgt der nächste Schritt. Der Weg nach Avalon, gemeint ist übrigens nicht dieser, welcher einige Frauen leider dank falscher AnführerInnen und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in etwas umnebelter Glückseligkeit zum Ficken für faule Vereine, merkwürdiges Volk und Vaterländer voller Patriarchen führt, der Weg nach Avalon ist ein langer Lernweg.
















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Mittwoch, 20. Oktober 2010

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Spieglein, Spieglein an der Wand!
Wer ist der dümmste Weiterbildner im ganzen Land?
Doch. Doch. Das Böse ist auch eine Frau.
Miau!















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Die Geschichte des globalisierten Weihnachtsmannes und drei Äpfel als Geschenk, damit die arme Frau nicht in Prostitution verfällt? Heute morgen noch ein Newsletter im Account. Ich betrachte diese Anmerkung als ein Hinweis auf die in diesem Newsletter leider nicht erwähnte Geschichte der Großen Göttin, also der Mutter dieses Mannes. Daher hier mit den beiden Musik-Videos ein eigener Gruss an das Trainingsnetzwerk aus München, ein Netzwerk mit einer wirklich intelligenten Mischung aus Neurobiologie, Psychologie, Buddhismus, Familienaufstellung, etwas weniger Engelkunde, dafür noch einer Prise mehr Gestalttherapie, welche sich in Deutschland in verschiedene Strömungen aufgespalten hat. Ob Fritz Perls als Gründer der Gestalttherapie alle Ableger gefallen, wage ich zu bezweifeln.







Diese Trainingsmixtur, manchmal auch angewendet in soge-nannten reformpädagogischen Netzen, die etwas anders abbiegen als sie blinken, ergibt ein intensiv geschultes Menschenmaterial, manche nennen die zu bearbeitende Masse auch "Fleisch", welches in diesen Zeiten helfen soll, diverse Milliardenprojekte unter Umgehung grundlegender Prinzipien sozialer Marktwirtschaft und matriarchaler Strukturen durch-zusetzen. Das hat dann beispielsweise zur Folge, dass kernige junge Männer und Frauen unter Befehl der Führung stahlharte Wasserstrahler auf kleine Kinder richten. Oder Männer mit Allmachtsfantasien die eigene innere Ohnmacht versuchen zu überdecken, indem sie sich aufgeilen am 24-Stunden-Fern.Seher, sich in Romeo-Manier mit Hilfe von kleinen Tricks - ja, die Tradition der Operativen Psychologie aus Potsdam ist in der Tat international verbreitet - aufgeilen an individueller Macht-ausübung wie dieser professionellen und sehr subtil inszenierten Ablehnungshaltung, die zutiefst demütigen und verletzen soll, in Kombination mit Phasen der geläuterten gemeinsamen Zukunfts-planung und Sex, in Kombination mit der jedem empathischen Menschen innewohnenden Eigenschaft, dann zu helfen, wenn einen jemand darum bittet. Ein professionelles Schauspiel, verbunden mit einem hohen individuellen und dauerhaften Berufsrisiko für sich selbst und die Umgebung. Ein Schauspiel, dessen subtile Inszenierungen insbesondere der Ab-lehnunghaltung übrigens auch anderen geschulten Ohren aufgefallen war. Ich hörte es gestern am Telefon von jemand, der nun wirklich ausgesprochen authentisch labil wirken will. Und kann. Er erzählte mir doch tatsächlich am Telefon in Stichworten, wo und an welchen Instituten er ausgebildet wurde. Was er vorher natürlich so nicht gesagt hatte, sondern sich beispiels-weise im letzten Honigtopf selbstverständlich diverser Übungen und Aktionen unterworfen hat. Nun, ein kleiner Fehler trotz Warnung des ebenfalls eingeschleusten Teams ist ihm allerdings unterlaufen. Es war dann eben ein etwas intensiverer Flug. Manche Männer mögen das ja sogar. Sie haben bereits genügend eigene Erfahrung. Nicht nur im Tiefsee-Tauchen. Das Arbeitsamt jedenfalls ist bestimmt echt erfreut über diese Form von Weiter-bildung nicht nur mit Wasser. Spieglein, Spieglein an der Wand! Wer ist der dümmste Weiterbildner im ganzen Land?
Doch. Doch. Das Böse ist auch eine Frau. Miau!






























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Sonntag, 17. Oktober 2010

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Ravenwing Cottage
Witch's Dollhouse - Etsy




















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Freitag, 15. Oktober 2010

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Die 4. Revolution

















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Wir leben in den Zeiten des Krieges. Wir leben in Zeiten, in denen man Menschen Tag und Nacht mit den Mitteln modernster Technik überwacht und sie dann auch noch verhöhnen und für verrückt erklären lässt von den Handlangern des Krieges, wenn sie genau diese Mittel und Methoden beschreiben.
Wir leben in den Zeiten einer industriellen Angst-Mafia, die von den Wirkungen ihrer verbalen und nichtverbalen Waffen ein Leben in Luxus führen kann.
Es ist Zeit. Zeit zu reden, zu schreiben und nicht zu schweigen von diesen Methoden der Wahnsinnigen, deren eigene Seelen den Weltuntergang sehen wollen.
Es ist Zeit.
Zu viele Feen.Reiche sind untergegangen, und die Leute vom kleinen Volk sind schon sehr lange in den Wäldern.















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Montag, 11. Oktober 2010

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Full Moon Rising



















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"Die Grossmutter behandelte die Enkelin als gleichberechtigten Menschen, meint Schwarzer, und stellt fest, dass das Unter-brechen der Weitergabe traditioneller Weiblichkeit von der Mutter auf die Tochter "den undressierten kleinen Mädchen zu Kopf steigen kann: Sie meinen, die Welt stehe ihnen offen..."."




Derlei Warnungen mit kaum verstecktem Zeigefinger haben ihre Parallelen in der gezielten Demontage anderer PolitikerInnen unter dem Deckmantel einer genauen Beschreibung und kommen in Schwarzers Buch öfter vor. Die "zarte Petra" war "früh krän-kelnd - vielleicht auch bereits von der Grossmutter überfordert?", ein weiterer Hinweis darauf, dass so einer die Welt ganz sicher nicht offensteht. Schwarzer deutet immer wieder an, ob Gert Bastian vielleicht für die Stasi gearbeitet haben könnte, um es als unwahrscheinlich zurückzuweisen, doch wenn sie keine Zweifel säen will, würde eine einmalige Erwähnung genügen. Für sie steht "Friedensbewegung" in Anführungszeichen, ausgelöst durch die von der NATO verabschiedete und "auf Drängen der Amerikaner von der SPD/FDP-Regierung beschlossene Nachrüstung". Erstens ist es wohl eher umgekehrt, dass die US-dominierte NATO die unter Anführungszeichen gehörende Nachrüstung mit atomaren Erstschlagswaffen, stationiert in Deutschland mit seinen Grenzen zum Ostblock, forciert hat und die Regierung dem Druck nachgab (so verhalten sich demo-kratische Regierungen üblicherweise gegenüber den USA, mit Ausnahme weniger Länder wie Frankreich).





Nun haben natürlich auch östliche Geheimdienste in der Friedens-bewegung mitgemischt, die keineswegs auf Deutschland beschränkt war, doch war sie viel zu groß, um "gesteuert" zu sein und natürlich ebenso für westliche Dienste interessant, um ihr die Spitze zu nehmen. Zu behaupten, sie sie Gründung von KGB und Co. entspricht damals gängigen CIA-Desinformationen, bei deren Verbreitung die Friedensbewegung stets unter Anführungs-zeichen gesetzt war, und mit denen auch unbequeme und unabhängige politische AktivistInnen in westlichen Ländern gebrandmarkt werden sollten. Ebenso stammte Terror in den 80er Jahren nicht aus Osamas Höhlen oder von einer virtuellen Al Qaida, sondern auch aus Moskau, was verschleiern sollte, dass die Gladio-Attentate (Search: Gladio, Website Daniele Ganser, Universität Basel) in mehreren europäischen Ländern zwar das Label von "linken" Terrorgruppen erhielten, aber die "masterminds" eher im NATO-Hauptquartier in Brüssel sassen als im Kreml. Gert Bastian, der bei der Bundeswehr General war, trat gegen die "Nachrüstung" auf, wurde pensioniert und formulierte den "Krefelder Appell", den Millionen unterzeichnen sollten. Die Bild-Zeitung des Springer-Konzerns, der Zuwendungen von der CIA erhalten hatte und für die Alice Schwarzer im Sommer 2007 wirbt, widmete ihm eine Diffamierungskampagne, in der sie ihn nicht zu Unrecht als Weiberhelden darstellte (was ja vom Thema der "Nachrüstung" ablenkt, auch wenn es nicht für ihn spricht)."






"Richter: Außerhalb des Parlamentes war sie mit genau dieser Personalisierung erfolgreich. Im Bundestag hingegen funktionierte dieser Stil nicht. Den innerparteilichen Strukturen widersetzte sich Kelly ohnehin, etwa als sie auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin 1983 ein Transparent mit dem Schwerter-zu-Pflugscharen-Symbol entrollte. Viele Grüne klagten daraufhin, das richte sich gegen die Beschlusslage.




Roth: Petra Kelly lehnte eben jeden technokratischen Politikstil ab. Sie versuchte auf extreme Weise, eine Identität zwischen ihrer Person und ihrer Politik zu schaffen. So begründete sie ihren Protest gegen Atomenergie und ionisierende Strahlung mit dem Krebstod ihrer Halbschwester Grace.




WELT ONLINE: War Kelly für die Mühen der Ebene nicht geschaffen?




Roth: Es gab schlicht einen Graben zwischen der Ikone, dem weltweiten Symbol Petra Kelly und der Alltagspolitik unserer Bundestagsfraktion.














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Donnerstag, 7. Oktober 2010

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Atonement


















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Meine drei Schwestern sitzen
auf Felsen von schwarzem Obsidian.
Das erstemal kann ich in diesem Licht sehen, wer sie sind.





Meine erste Schwester näht ihr Kostüm für die Prozession.
Sie geht als Durchsichtige Dame
und alle ihre Nerven sind zu sehen.





Meine zweite Schwester näht auch,
am Saum über ihrem Herzen, das niemals vollständig heilte.
Sie hofft, daß diese Beklemmung in der Brust sich schließlich lockern wird.





Meine dritte Schwester starrt
auf eine dunkelrote Kruste, die sich westwärts weit draußen
auf dem Meer ausbreitet.
Ihre Strümpfe sind zerrissen, aber sie ist schön.






Adrienne Rich in:
Heide Göttner-Abendroth. Die tanzende Göttin.
Prinzipien einer matriarchalen Ästhetik














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Montag, 4. Oktober 2010

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La Feé Verte
Atelier Choklit - Etsy


















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Im Haus der Begegnung und Bewegung: "Ich schicke meine Tochter immer zu den islamischen Nachbarn im dritten Stock, damit sie die Kultur kennen lernt. Immerhin störten sie sich daran, dass wir Gottlose sind. Wir haben darüber offen diskutiert und eingesehen, dass es besser ist, ihren Glauben anzunehmen. Seit dem geht es uns besser, denn es sind friedliebende Menschen, die einfach nicht damit leben können, wenn sie in ihrem Frieden durch Gottlose und Huren gestört werden."
Also bitte: Das ist eine unzulässige Verallgemeinerung. Das sehen die wenigsten Muslime so. Auch andere ehemalige Patriarchen und ihre ideologischen Paten mit den weiblichen Gewändern wollen eine Wende. Laden Sie doch Ihre Nachbarn mal ein zu Bewe-gung und Begegnung.
















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The Morrighan,
Goddess of Battle
Myth*ingLinks




















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Die bürgerliche Mitte der Gesellschaft ist aktiv. Nachdem daher die Diffamierung als "Berufsdemonstrant" nicht mehr wirklich wirksam ist, heißt nun die Devise: "Wohlstandsverwöhnt".















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Eine Terrorwarnung? Wer mag denn da beispielsweise die Kathedrale Notre Dame nicht? Hat der böse Osama seinen Laden nicht mehr im Griff? Ich dachte, er wolle jetzt Ackerbau und Viehzucht fördern. Es singen da draußen irgendwo Stimmen im Universum, dass eine ebenfalls ganz böse Terrororganisation Vogelnester mit Rambo-Reiern vernichten wird.














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