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Sonntag, 13. Mai 2012

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Hätte ich den Artikel von Herrn Siebeck doch eher gelesen und damit sowohl meine Ahnung als auch meine Abneigung gefüttert. Der Bastkorb ist es!




















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Dienstag, 1. Mai 2012

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Guter Tipp für die schmerzende Schulter, Ellenbogen und Fingerknöchel: "Fight Arthritis: 10 Foods That Help and Hurt".



Und gerade eben hat Ingwer fast ein Wunder gewirkt. Mal sehen, wie lange die Wirkung anhält. Ein grosses Stück Ingwer klein geschnitten, bereits der Geruch tut so gut, dann in Wasser gekocht, dazu Salz und etwas Essig. Mehrmals ein kleines Handtuch in die Flüssigkeit getaucht und als Kompresse auf die schmerzenden Stellen gelegt.






Ingwer in der Küche und als Heilmittel:
Susanne Hornfeck, Nelly Ma
Die acht Schätze der chinesischen Heilküche
Holdenhof - Mediathek / Herdhüterinnen


















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Sonntag, 29. April 2012

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So. Das hat gut getan. Die andere Hälfte der Brühe mit dem Hühnerfleisch wird eingefroren und bei Lust und Bedarf wieder herausgenommen.
In der Suppe mag ich auch sehr gerne Matzen-Knödel (Mazze). Das Brot fühlt sich an wie ganz leichtes und knuspriges Knäckebrot, ist gesund, wird für vieles verwendet, ohne Zugabe von Zucker, Salz, Fett und Hefe gebacken, und kann selbstverständlich von allen Menschen auf der Erde gegessen werden. Der Preis für eine Packung mit 250 Gramm liegt bei ca. 1,85 Euro und muss nicht im teuren Bio-Laden gekauft werden. Sollte Matzen nun plötzlich modisch und viel teurer werden, gebe ich eine alternative Empfehlung.
Ein Grundrezept für Suppenknödel besteht aus 4 Eiern, Salz, 200 g Mazzemehl - (in der Maschine zerkleinern oder mit Mucki-Kraft auf einem Küchenbrett mit dem Nudelholz), Petersilie und ... Gewürzen nach Gemüt sowie erwarteter Heil- und Wunderwirkung. Thymian ist eine Idee. Verschiedene Curries schmecken gut. Oder oder oder.
Alles verquirlen, es sieht anfangs zu dünn aus, die Feuchtigkeit zieht langsam in das Mehl ein, bei Bedarf noch etwas Matzenmehl dazugeben. Weiter aufquellen lassen. Wer auf Vorrat arbeiten möchte, kann den Teig auch über Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Die Knödel aus der Masse formen und in der Suppe so lange ziehen lassen, bis sie oben schwimmen. Fertig!




















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Was Kräftigendes und Belebendes soll es heute sein. Der Kreislauf läuft auf absolutem Sparmodus, paar Minuten auf dem Holzboden laufen wäre eigentlich angesagt, eigentlich, die Schulter tut weh, die Haltung ist verkrampft.
Hähnchenfleisch vom Markt gestern in kaltem Wasser aufgesetzt und gekocht. Was sagt jetzt das Gemüt? Eine kleine Zwiebel halbiert. 1 Stück Ingwer, 1 Knoblauchzehe halbiert.
Was sagt die Nase? Ein kleines Lorbeerblatt, nach wenigen Minuten tut der Geruch ganz besonders gut. Wacholderbeeren, eine kleine Karotte geschnitten, Sellerie ist keiner mehr da, stattdessen etwas vom getrockneten Suppengewürz.
Köcheln lassen. Das duftet und stärkt. Nudeln und Champignons dazu. Ab und an die Nase weiter über den Topf gehalten. Der Geruch belebt und stärkt. Noch Salz und Pfeffer.
Kurz vor Ende der Kochzeit etwas eingefrorene Petersilie dazu.
Und, ja, ich gebe es zu, seit meiner Kindheit bin ich süchtig nach Maggi, also auch dazu. Und dann noch mal ein wenig warten.
So. Gleich wird die Suppe in die dicke helle Suppenschale mit dem Hirschen eingefüllt. Und in aller Ruhe gegessen.





















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Samstag, 28. April 2012

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"Der Hexenkessel ist ein magisches Gerät. Zum einen, weil man darin kochen kann, denn Kochen, das Zusammenfügen von Zutaten, die in der Verbindung miteinander in der Hitze über dem Feuer ein schmackhaftes Essen ergeben, ist eine Form der Zauberei. Liebeszauber gelegentlich, denn Liebe geht durch den Magen. Die Alchemie bedient sich ebenfalls des Kessels, und chemische Prozesse, bei denen sich die Ursubstanzen in eine neue, gänzlich andere verwandeln, schienen den Menschen lange als Magie. Das Unbewusste des Menschen ist ebenfalls eine Art Hexenkessel, in dem Eindrücke und Erfahrungen durch die Hitze der Notwendigkeit zu völlig neuen Erkenntnissen umgearbeitet werden. Das ist das Werk der Hexen."



















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So? Man soll sich also als Mutter einen Job suchen? Weil man nicht arbeitet? Oder wie? Da sind aber schon zahlreiche Autisten an der Arbeit. Welche/r bezahlte HilfsdienerIn von Wirtschaftsfaschisten auch in Brüssel hat diesen Bullshit von sich gegeben und möchte gerne Bekanntschaft machen mit der eigenen gequirlten Scheisse? Bitte nicht im Auftrag mit dem Finger nur auf Brüssel zeigen. Es weisen immer Finger in die eigene Richtung zurück. Ladies, die Führer rufen zum Arbeitseinsatz. Wisst Ihr noch? Wie damals. Wie emanzipiert, als die Folgsamsten und Eifrigsten unter Euch in den Fabriken die Bomben für Volk und Vaterland zusammenbauen durften. Los, sucht Euch endlich einen Job im Pascha-Paradies. Und fangt endlich an zu arbeiten, ihr nichtsnutzigen Mütter. Damit die Arbeitgeberverbände, die, die die Großkonzernstrukturen aufrecht erhalten, Euch viele Orden und Ehrenkreuze anheften dürfen. Vielleicht einen Ehrenorden mit der Aufschrift: Auch ich leiste am Fließband der Rüstungsindustrie einen wertvollen Anteil an weiteren Angriffskriegen?:
"Kritisch sieht Brüssel dem Bericht zufolge auch die steuerliche Bevorzugung von Ehepaaren durch das Ehegattensplitting. Deutschland sei aufgefordert worden, schriftlich zu erklären, wie sich das Betreuungsgeld und das Ehegattensplitting auf die Motivation von Frauen auswirkten, sich einen Job zu suchen oder in den Beruf zurückzukehren, heißt es in dem Bericht weiter."
Solche Sätze steigern die Wehrhaftigkeit von Müttern und die Motivation, eine soziale Marktwirtschaft mit matriarchalen Strukturen mit wirklich wirksamen Mitteln zu erkämpfen. Bereiten wir unseren internationalen WirtschaftsfaschistInnen, ihren falschen FrontführerInnen und manchmal ach so lieblich lächelnden Gestalten, die unsere Erde immer weiter versuchen, unter Kontrolle zu bekommen, ein unvergessliches Mahl. Ich wünsche allen Herdhüterinnen eine freudige Fortbildung!























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Mittwoch, 25. April 2012

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Carla Diamanti, Fabrizio Esposito:
Streetfood - Authentische Snacks aus aller Welt





"Streetfood - das ist der schnelle Snack zur Mittagszeit, die kleine Mahlzeit für zwischendurch. Marktstände, Garküchen und mobile Imbisswagen gehören weltweit zum alltäglichen Straßenbild. Ob auf den Märkten des Vorderen Orients oder im geschäftigen Treiben asiatischer Städte, ob Couscous in Marokko oder Hot-Dog in Amerika, ob Focaccia in Italien oder Samosa in Indien - die angebotene Vielfalt regionaler Köstlichkeiten ist grenzenlos und zugleich lebendiger Ausdruck der verschiedenen Nationen und ihrer Kulturen. Mit 28 Rezeptbeispielen zum Nachkochen."




















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Sonntag, 11. September 2011

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Klasse! Es qualmt zwar noch am Anfang auf der Herdplatte, was eventuell daran liegt, dass die Patina am Boden erst nach mehrmaliger Benutzung undurchlässig wird, aber ein sehr leckerer Anfang ist gemacht. Wir mögen Fleisch und Gemüse gut gewürzt, nehmen verschiedene Kräuter, und die original hergestellte Tajine der Berber ohne jeden Schnickschnack ist dafür optimal geeignet, dünstet doch alles im eigenen Sud und nimmt voneinander Geschmack an. Was auch noch sehr gesund ist. Demnächst mehr.
















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Freitag, 12. August 2011

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Auberginen - Tajine






Zutaten:



1 kg Hammelfleisch oder Rind
125 ml Öl
1 TL Pfeffer
1 Prise Safranpulver
1 gehackte Zwiebel
1 - 2 Knoblauchzehen
1 l Wasser
1 kg Auberginen
Saft von 1 Zitrone
Öl
2 Tomaten
1 Bd. Petersilie
Salz








Zubereitung:




Das Fleisch in Würfel schneiden. In einer Tagine Öl erhitzen und das Fleisch darin kurz anbraten. Mit Pfeffer, Safran und etwas Salz würzen. Zwiebeln und Knoblauchzehe darüber geben. Mit Wasser ablöschen, zudecken und etwa eine Stunde köcheln lassen. Die Enden der Auberginen abschneiden und die Auberginen in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln und kurz ziehen lassen. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Auberginenscheiben darin goldbraun braten. Aus der Pfanne nehmen, gut abtropfen lassen und mit einer Gabel zerdrücken, bis Püree entsteht. Warm stellen.
Die Tomaten schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Zusammen mit der gehackten Petersilie dem Fleisch zugeben. Alles weitere 15 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce etwas eingekocht ist und sich das Fleisch leicht mit den Fingern zerteilen lässt. Zum Servieren das Auberginen-Püree über das Fleisch geben und mit etwas Sauce übergießen.
Abwandlung: Hühnerfleisch statt Hammelfleisch. Das Huhn sollte dann in weniger Wasser und nicht so lange gekocht werden.








Aus:



Landhaus-Team, Tajine-Rezepte
Bestellt bei Ebay.
Zur Tajine siehe
www.tajine.de
Berber Cuisine.



















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Montag, 30. Mai 2011

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Bettina Matthaei, Mohamad Salameh
Mezze - Ein Genuss


















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Heimisches Obst & Gemüse im Juni
Rezept Holunderblütenlikör
Rezept Holunderblüten-Apfelgelee















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Montag, 14. Februar 2011

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Die Sklaven Europas



"Obst und Gemüse sind gesund. Das darf als bekannt gelten. Gut geheim gehalten werden hingegen die Umstände, unter denen all die Paradeiser und Gurken produziert werden, die uns, gerade in diesen Monaten, mit Vitaminen (und mehr oder weniger Geschmack) versorgen. Das verwundert nicht - anderenfalls könnte einem die Lust nämlich vergehen, und zwar nachhaltig ... Illegale Erntearbeiter aus Westafrika müssen in Hütten leben, die sie sich aus Obstkisten und Plastikplanen zusammennageln. Wasser oder gar Kanalisation gibt es ebenso wenig wie Koch-möglichkeiten - wobei die Arbeiter ohnehin nichts zu essen bekommen, weshalb Sozialdienste mit Notlieferungen aushelfen müssen. Wer krank wird, stirbt oft - aus Angst, dass Ärzte oder Spitäler Meldung an die Polizei erstatten könnten. Gezahlt wird weniger als die Hälfte des gesetzlichen Mindestlohns. Laut Hilfsorganisationen erfüllt dies längst den Tatbestand syste-matischer, moderner Sklaverei. Mitten in Europa. Die EU schaut verschämt weg".

http://derstandard.at/1297216236695/Einserkastl-Corti-Die-Sklaven-Europas

(Hinweis auf mehr Informationen im Guardian, aber wo ist dort der Artikel? http://www.guardian.co.uk/)




"Die Eigentümer verstecken ihre Arbeiter nicht nur, sondern ver-suchen auch, jede Form von Organisation unter den hereinge-schwemmten billigen Arbeitsnomaden im Ansatz zu verhindern. Von den Marokkanern - in El Ejido die Mehrheit - haben viele zu Hause eine Ausbildung absolviert, sie kommen nicht ganz ohne Selbstbe-wusstsein. Sie zeichneten sich in der Vergangenheit durch ihren Zusammenhalt aus. Die ersten begannen, sich in die Stadt zu integrieren, durch Heirat, und indem sie Läden er-öffneten. Die Überfälle im Februar vor vier Jahren richteten sich eindeutig gegen sie, andere Nationalitäten wurden in Ruhe ge-lassen.
Der Mob von El Ejido brannte Geschäfte und Hütten der Marok-kaner nieder. Zertrümmert wurde auch das Büro der Frauen-organisation Mujeres Progresistas, die sich um die illegalen Arbeiter kümmert. Diese Frauen aus El Ejido - damals zählte die Organisation 600 Mitglieder - zogen die stärksten Aggressionen auf sich: durch sie wurde das beliebte Ressentiment widerlegt, Frauen dürften sich nicht in die Nähe von Marokkanern wagen.
Erst überregionale Polizeikräfte beendeten den dreitägigen Amok-lauf. Die Behausungen von 500 Marokkanern waren verbrannt, sämtliche Läden und Bistros zerstört. Seither sind die ohnehin diffizilen Beziehungen zwischen Einheimischen und Zuwanderern völlig aus dem Lot."


http://www.freitag.de/politik/0409-spanien-region-almeria




Siehe auch das Video in der
ARD Mediathek 'Essen ist Leben'
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5703670
Siehe auch:
WE FEED THE WORLD
Was uns das Essen wirklich kostet
Siehe auch:
Offenstallhaltung. Schlachtung unter EU-Bedingungen? Beim
Metzger danach fragen!
Wo kommen eigentlich die Eier in den Nudeln her ... ?




Man ist, was man ißt!













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Mittwoch, 26. Januar 2011

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Ich hatte im Kopf, dass Chinakohl nicht blähend wirkt und die stillende Mama daher ruhig die Suppe essen kann. Das Ergebnis waren diese Nacht für Luca zwei sehr unruhige Stunden voller Weinen und Krämpfe, sowie Muskelkater vom schaukelnden, beruhigenden Tragen in einer entkrampfenden Haltung für die
Mama und mich. Gerade eben noch mal recherchiert.














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Donnerstag, 2. Dezember 2010

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Koch-Video
Italienisches Ofengemüse mit Hanf














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Mittwoch, 17. November 2010

Montag, 4. Oktober 2010

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Farbenfroh:
Kürbis kochen oder leuchten lassen mit Kerzen
















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Dienstag, 31. August 2010

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Die Auswahl in der Stadt war nicht so üppig. Per Zufall dann das hier entdeckt. Sei es Suppe auf Vorrat im Glas, Likör oder Marmalade: Flaschenland hat alles für Herdhüterinnen.













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Sonntag, 29. August 2010

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Es ist Holunderbeeren-Zeit. Der Holunderbaum ist der Baum der alten Göttin Holle, seine Beeren wirken Wunder, wenn man denn weiß, wie sie behandelt werden wollen. Ein allgemeiner Tipp: Wer nicht möchte, dass die Flaschen mit dem leckeren Inhalt durch Spontangärung unfreiwillig fliegen, sollte sowohl die Vorrats-flaschen als auch den Deckel sterilisieren durch intensives Auskochen. Lust auf Holunderbeersaft, Holunderlikör oder Holundermarmelade? Im letzten Jahr kaufte ich eine leckere Holundermarmelade mit Rum von einer meiner Obsthänd-lerinnen. Dieses Jahr habe ich Holunderbeeren vom Pferdeteam bekommen.
Ein Zitat: "Holunder und Sambunigrin (Blausäure)? Unreife Früchte (vor allen die Kerne) und grüne Pflanzenteile des Schwarzen Holunders enthalten das für den Menschen giftige Sambunigrin. Der Verzehr von unreifen Beeren kann zu Erbrechen, leichten Krämpfen und Durchfall führen. Daher sollten Sie diese unreifen Pflanzenteile in gar keinem Fall verzehren. Die reifen Früchte hingegen sind nahezu frei von Sambunigrin. Nur in den Kernen können noch sehr kleine Mengen Sambunigrin enthalten sein. Empfindliche Menschen sollten dennoch auch auf den Verzehr der rohen, reifen Beeren verzichten, da bei dieser Personengruppe auch schon geringe Mengen von Sambunigrin Übelkeit verursachen können. Zur Sicherheit wird empfohlen, die reifen Beeren - vor allem wenn die gesamte Frucht samt Kernen (für z. B. Marmelade) verwertet wird -, für kurze Zeit auf über 80 °C zu erhitzen, da hierdurch das hitzelabile Sambunigrin sowie andere unbekömmliche Stoffe unschädlich gemacht werden."














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Samstag, 21. August 2010

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Gebackene Lammfrikadellen in Tahini-Sauce



Die Inspiration für dieses Rezept ist Siniya - in Tahini gebackenes Lammhackfleisch, eines der beliebtesten Gerichte der palästinensischen Küche. Am besten wird das Gericht in einer Siniya-Form, einer runden feuerfesten Pfanne, gebacken und serviert. Eine Auflaufform oder Pfanne kann ebenfalls verwendet werden.





Rezept aus:
Janna Gur, Die neue israelische Küche. Eine kulinarische Reise, Umschau-Verlag 2007. Website Janna Gur





Zutaten für 20 große Frikadellen (für 6-7 Personen)


1 kg Lammhackfleisch (mit etwas Fett)
2 Zwiebeln, gehackt
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
1 gehäufter EL Baharat-Gewürzmischung
2 EL Olivenöl
1/2 Tasse frische Petersilie oder Koriander gehackt



Tahini-Sauce:
1/2 Tasse weißes Tahini
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
2-3 EL Pinienkerne



Zum Servieren:
frisch gehackte Minze






1.
Die Frikadellen vorbereiten: Das Fleisch mit Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie oder Koriander, Baharat und Olivenöl gut verkneten und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.



2.
Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.



3.
Das Fleisch nochmals kneten und zu großen Frikadellen formen. In eine Siniya- oder Auflaufform legen und 10 Minuten backen.




4.
Währenddessen die Sauce vorbereiten: Tahini mit einer Tasse Wasser mischen - die Sauce sollte eher dünn und glatt sein. Zitronensaft hinzufügen und nach Geschmack würzen.




5.
Die Sauce über die halbgaren Frikadellen gießen. Mit Pinienkernen bestreuen und weitere 10-15 Minuten backen, bis die Sauce eine Kruste über den Frikadellen bildet. Mit gehackter Minze bestreut sofort servieren.













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Samstag, 14. August 2010

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"Die Tajine (gesprochen: "Taschien") ist ein nach alter Töpferkunst der Nomaden in Marokko hergestellter Naturkochtopf." Eintöpfe und andere leckere Sachen mit Wasser im geschlossenen Tontopf kochen auf Feuer, Kohle oder modernem Küchenherd. Ich werde es ausprobieren.











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