Montag, 16. Januar 2012

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Immer dieses dumme Land: "Gänzlich verwischt sind die Unterschiede in der Volksreligion: In Albanien und Mazedonien etwa nutzen Muslime und Christen zum Teil noch immer dieselben Wallfahrtsorte und pilgern sogar gemeinsam – nur beten die einen dort so, die anderen so. Auf dem Land spielt bei allen Konfessionen der Feenglaube noch immer eine Rolle."

















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Schatzi, geh' mit deinen Murmeln spielen.
















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The Goddess and the Green Man
Imbolc/Candlemas
February 1-2
















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Der Stein"
NS-Dokumentationszentrum
Appellhofplatz 23-25





Termine
Premiere am 26. Januar 2011
28. Und 29. Januar
2., 3., 4., 5., 10., 11., 12., 23., 24., 25. Und 26. Februar
Beginn: jeweils 20 Uhr
Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro





Neben Christiane Bruhn gehören Bettina Muckenhaupt, Maren Pfeiffer und Susanne Krebs zu dem neu gegründeten "Ensemble 7".


















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"Düsseldorf (dapd). Katars Staatsfonds erhofft sich von der Euro-Krise neue Investitionsmöglichkeiten. "Eine Krise bringt stets neue Chancen für Investoren hervor", sagte der Vorstandsvorsitzende der Qatar Holding LLC, Ahmad Mohammed Al-Sayed, dem "Handelsblatt" . Derzeit sei der Fonds mit acht Milliarden Euro in Europa engagiert, vor allem in Deutschland mit Beteiligungen an VW, Porsche und Hochtief."


















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"Melissa Chaple is a World of Froud Artist of the Month April 2009 and a first runner up for World of Froud Best of 2009 and has been invited to be a featured artist at the coveted Art Doll and Dollhouse Exhibition in Dubai UAE in 2011."
The Enchanted Woodland Faery Dollhouse Co. is headed by the reclusive Oxford historian and artist, Dr. M. Chaple. Assisted by two Balliol graduate students, Linus and Milo Martin, Dr. Chaple, continues the work of the company's founder and spirit guide, Clare Maddingly, tracking down the existence of faeries and documenting their houses. From discovered letters and journals, Dr. Chaple and the Martin brothers have brought to life the tiny houses inhabited by the elusive faeries to whom Clare Maddingly devoted her life and reputation,as well as her heart, sanity and fortune."




Orphans of The Enchanted Wood Volume I Wonderful Companion Gift For Our Dolls


















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Auch dieses Modell friedlicher Koexistenz versucht man unter Aufbietung aller Begleitpropaganda zu zerstören . Doch "Es wird Anmarschprobleme geben, die mit Teheran befreundete Regierung Mailiki wird keine Durchmarschgenehmigung geben, und über Saudi Arabien und Jordanien das wird mühsam, und Syrien hat Massenvernichtungswaffen".

















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Sonntag, 15. Januar 2012

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Mittelalterliche Dichter hielten zahlreiche druidische und sonstige vorchristliche mythische Sagen unter dem Deckmantel der "Ritterromane" am Leben, die nach Art der Vedas von Generation zu Generation mündlich überliefert wurde. Frühere Dichter waren Priester der Großen Göttin, die ihnen die Gabe der Inspiration aus ihrem magischen Kessel oder Heiligen Gral verlieh. (Fußnote) Ein Poet war wie ein Seher oder Zauberer in der Lage, mit "Worten der Kraft" umzugehen und mit der Magie des Wortes den Segen der Muse heraufzubeschwören. Mittelalterliche Poeten verehrten die Kunst und die Frauen, begründeten den Kult der höfischen Liebe, waren Sänger der Mansongr, jener 'Frauenlieder', wie die Große Göttin sie liebte; und sie machten sich über die Kirche lustig.
Die Poeten sahen sich offenbar als die enteignete Priesterschaft der Göttin der Liebe (Minne), die die Feindschaft der Kirche auf sich zog. Vor dem 13. Jahrhundert versagte die Kirche den Dichtern die Kommunion und brandmarkte sie als 'Diener Satans'. Später erlangten sie Anerkennung, indem sie biblische oder theologische Motive in ihre Lieder aufnahmen. Allerdings haftete der romantischen Dichtung auch weiterhin der Ruch der Ketzerei an. (Fußnote)
Alte Ritteromane und -balladen schildern die Kleriker als rüde, grobe Kerle, die zarte Damen mißhandelten und selbst gegen ihre Mitbrüder sadistisches Verhalten an den Tag legten. (Fußnote) Den heidnischen Gottheiten gestanden sie einen warmherzigeren Charakter zu. Die Frithjofssaga läßt durchblicken, Christus habe die Liebe verachtet, während der Gott Balder dies nicht tat. In den Tempeln Balders, "des frommen Gottes", konnten Liebende sich treffen, denn: "Ist nicht seine Liebe zu Nanna Teil seiner eigenen Natur, rein und warm?"
Ritterliche Helden mieden meist das christliche Paradies und gingen ein ins irdische, das regiert wurde von der Göttin Morgan oder der Feenkönigin. (Fußnote)
Im Kudrunlied (Gudrunlied) besaß der Dichter mehr magische Kraft als jeder Priester. Wie der Dichter und Erlöser Orpheus konnte er Vögel und Tiere mit Musik bezaubern und sogar Tote auferwecken ...







Alte Balladen und Ritterromane schildern eine Gesellschaft, in die Männer sich ständig zur Schau stellen, um die Bewunderung der Frauen zu erregen, fast wie die Männchen bei Vögeln und vielen anderen Tierarten vor den Weibchen balzen. Die nordischen Skalden erklärten, was Männer tun, diene dazu, die Damen zu beeindrucken. Wenn die Frauen zusahen, gaben sie ihren Pferden die Sporen, damit "die Damen und Mädchen bereitwillig aufschauen, wen wir vorrüberreiten". Geoffrey of Monmouth schrieb, die Edeldamen seien um ihres Reichtums an Geist und Witz verehrt worden und hätten "niemanden ihrer Liebe würdig gehalten, der seine Tapferkeit nicht in drei verschiedenen Kämpfen unter Beweis gestellt hatte". (Fußnote)







... Eine Zeitlang nahmen es gewisse Ritterorden auf sich, die bedrohten Frauenrechte im Namen der großen Göttin zu verteidigen. Aus dieser Epoche stammen romantische Geschichten von Rittern, die 'Frauenburgen' vor Räuberbaronen retteten, die ihnen ihren Besitz genommen hatten. Um das 12. Jahrhundert, als die Kirche begann, ihre Gesetze mit den Zähnen der Inquisition durchzusetzen, verlagerte sich der Schwerpunkt von der Verteidigung der Frauen auf die Verteidigung der Kirche. Sir Parzifal oder Parzival war das typische Beispiel des heidnischen Helden, der schließlich zum Christentum übertrat und den Frauen entsagte.
Zunächst war er ein Meister der Liebe; später wurde er 'geläutert', schließlich schrieb ein kirchlicher Schriftsteller über ihn: "Er galt damals als einer der Männer der Welt, die am tiefsten an Jesus Christus glauben, und davon gab es nur wenige, denn in jenen Tagen schonte der Sohn den Vater so wenig wie einen Fremden." Parzival macht sich auf, "eine Edelfrau, die enterbt worden ist", zu retten, doch inmitten dieses Abenteuers wandelt sich seine treue Ergebenheit, und er brandmarkt sie als Verführerin und Hexe. (Fußnote)








Die romantische Dichtung offenbart den ständigen Konflikt zwischen der liebesorientierten Philosophie der Minnesänger und der liebesfeindlichen Haltung der Kirche. Der Klerus erklärte, Liebende seien "lasterhaft", weil sie Gott vergäßen und die geliebte Frau zur Göttin erklärten. Ein Priester behauptete, die Barden "lieben in sündiger Weise Frauen, die sie zu Göttinnen erheben" und das sei dasselbe, wie den Satan zu lieben.
Huizinga bemerkte: "Vom geistlichen Leben erklingt der Fluch über alles, was Liebe ist, als der Sünde, die die Welt verdirbt."









Barbara G. Walker,
Das geheime Wissen der Frauen. Ein Lexikon
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Carl Gustav Jung rechtfertigt den "Muttermord" als die "weltschöpferische Befreiungstat des männlichen Logos (Jung 1954, 116). Am Anfang aller Patriarchatskulturen steht der Kampf gegen das schöpferische Potential der Frau: Ob Atum, der altägyptische Sonnengott aus Heliopolis, die Welt in einsamer Onanie erschafft oder Ophion, der Nordwind im pelasgischen Schöpfungsmythos behauptet, er sei der Schöpfer der Welt (Ranke-Graves 1960, 1.c); ob der olympische Zeus die Göttin Athene aus seinem Kopf gebiert, oder ob Orest, der Muttermörder, nicht bestraft wird, weil Verwandtschaft mit der Mutter nicht bestünde, da die Frau nur die träge Ackerfurche sei, in die der Mann seinen Samen ergieße: In all diesen Männermythen spricht 'patriarchaler Logos' der Frau die schöpferische Fähigkeit ab im Himmel und auf Erden. Die männlichen Schöpfungsmythen sind unanschaulich und paradox. Muttermord ist nicht die weltschöpferische Befreiungstat des männlichen Logos, sondern die brutale Durchsetzung männlicher Macht, die den Vater anstelle der Mutter zum Gebärer und Weltenschöpfer aufwertet.







... Wenn die Analytische Psychologie ihr Konzept der 'Archetypen des kollektiven Bewußtseins' vorlegt, stützt sie sich ausschließlich auf Denkmodelle des patriarchalen Bewußtseins: auf den Sagenbestand des klassischen griechischen Altertums, auf die Erlösungsideen der spätantiken und christlichen Gnosis; sie beruft sich auf die Mystik der mittelalterlichen Kabbala, auf die Vorstellungen der Alchemie, auf das Heldenepos der mittelalterlichen Dichtung und die volkstümlichen Überlieferungen, welche die Romantik gesammelt und als Märchen neu formuliert hat.
Alle diese Literaturgattungen spiegeln, solange wir sie unhinterfragt stehen lassen, das abgespaltene, unbehauste, heimatlos gewordene Weltgefühl des Patriarchats: Die Menschen fühlen sich ständig bedroht aus irgendeinem Erdenwinkel, den sie nicht kennen, von einer Dunkelseite, die sie nicht beherrschen. In einer Seelenschicht, die ihnen unbewußt ist, lauert das Überschwemmende und Überwältigende, das Verschlingende und Tötende, das sich in der Projektion auf das Weibliche ein Ventil sucht. Der patriarchale Mythos ersinnt den Tartaros, den untersten Kreis der Hölle, der zum Strafort wird, an den der olympische Zeus seine Feinde verbannt. Aus dem Chaos geboren, von einem Feuersturm und unüberwindlichen Mauern umschlossen, wird dieser 'tiefste Teil der Unterwelt' zum Wohnort der Erinnyen, die einst gewagt haben, den Muttermord mit Ruhelosigkeit, Wahnsinn und Tod zu bestrafen.









Gerda Weiler, Der enteignte Mythos.
Eine feministische Revision der Archetypenlehre C.G. Jungs und Erich Neumanns
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Freitag, 13. Januar 2012

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The lady and her lion
















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"Catal Hüyük wurde 1958 entdeckt. Nach einer längeren Pause wurden die Grabungsarbeiten erst in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder aufgenommen. Die Häuser waren ineinander verschachtelt; man stieg über das Dach ein. Im Inneren fanden die Ausgräber derart viele Hinweise auf die Große Göttin, dass Catal Hüyük zu einem Mekka der Matriarchatsforschung wurde. Wandmalereien leuchten in roter, Lebenskraft evozierender Farbe. Ihr bekanntestes Abbild, heute im Museum für Anatolische Zivilisationen in Ankara, stellt sie als Herrin der (wilden) Tiere dar: Eine kleine Tonfigurine zeigt eine voluminöse, sitzende Frauengestalt, flankiert von zwei Panthern." Aus: Die Türkei ist ein Kelim.







"This Web site is designed for those interested in the ongoing excavations at Çatalhöyük, Turkey. Its aim is to provide information about the activities of the Project and of the different aspects of the research being conducted at Çatalhöyük.
The Neolithic site of Çatalhöyük was first discovered in the late 1950s and excavated by James Mellaart between 1961 and 1965. The site rapidly became famous internationally due to the large size and dense occupation of the settlement, as well as the spectacular wall paintin gs and other art that was uncovered inside the houses. Since 1993 an international team of archaeologists, led by Ian Hodder, has been carrying out new excavations and research, in order to shed more light on the people that inhabited the site."








Facebook - Çatalhöyük Research Project

















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the lady and her lion















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„Wir haben erwartet, dass diese Revolution uns Frauen genauso mit einschließen wird wie die Männer – in puncto Freiheit, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit. Doch das ist ganz klar nicht der Fall“, kritisiert Hoda Badran, Vorsitzende der „Allianz für arabische Frauen“ (AAW) und langjährige Diplomatin bei den Vereinten Nationen. Alle wichtigen politischen Entscheidungen in Ägypten gingen nur in eine Richtung: die Frauen von der Macht auszuschließen.
















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Eine Korrektur aus der Praxis der Politischen Bildung:




1. Zum Punkt 'Nationale Identität': Es wird bereits seit Jahren in der Politischen Bildung - zumindest in einigen Stiftungen - das Konzept des Verfassungspatriotismus benutzt: Ich bin nicht stolz auf mein Land, denn stolz kann ich nur auf etwas sein, was ich selbst gemacht habe. Aber ich bin froh, in einem Land mit einer solchen Verfassung zu leben und ich helfe als wehrhafte/r BürgerIn mit, diese zu verteidigen. Ich bin nicht schuld an der Vergangenheit, aber ich trage Verantwortung, dass sich diese Vergangenheit in Zukunft nicht wiederholt.




2. Mädchen werden verstärkt durch die "Emotionalisierung des Schicksals der Juden" angesprochen und deswegen entwickeln sie weniger nationale Identität?
Dem kann abgeholfen werden. Mädchen sind durch verschiedene Faktoren einfühlsamer. Was sie auszeichnet. Sie werden zudem durch die Auswahl der Literatur angesprochen, die die Opferrolle betont. Was leider noch eine Folge der jahrtausendelang herrschenden Pascha-Paradiese ist, die die Vorherrschaft des Männlichen religiös begründet haben. Alle anderen praktisch-spirituellen Lebensformen wurden in Grund und Boden vernichtet.
Vorschlag: Weniger Literatur wie Anne Frank im Unterricht, mehr Literatur wie beispielsweise Marga Minco, Das bittere Kraut. In anderen Ländern bestens bekannt. Geschichten in Bildungseinrichtungen vermitteln wie die der Tänzerin, die vor der Gaskammer nicht noch vor einem SS-Mann tanzen wollte, ihm daher das Gewehr entriss und ihn erschoss. Siehe dazu der Überlebende zweier Vernichtungs- und Terrorlager, Bruno Bettelheim, Professor für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Psychiatrie an der Universität Chicago, zudem Leiter eines Kinderheims für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Außerdem kann man verpflichtend das Fach Thealogie für Mädchen einführen. Und dazu den wehrhaften Verfassungspatriotismus. Recht so?
















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Donnerstag, 12. Januar 2012

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Die Führerin des Alls bringt die Einheit hervor,
Die Einheit bringt die Zwei (Yin) hervor,
Die Zwei bringen das Dritte (Yang) hervor.
Die Drei bringen die Zehntausend Wesen hervor.




(Lao-tse, Ode 42)







Es gibt ein Wesen, aus dem Unfassbaren gebildet,
Vor Himmelsgott und Erdgöttin lebend,
So still! So leer!
Allein steht es und ändert sich nicht,
Den Kreis rings schreitet es ab und läuft nicht Gefahr.
Man kann es ansehen als die Mutter der Welt.
Ich weiß nicht ihren Namen,
Sie bezeichnend sage ich: DAU, die Führerin des Alls.
Bemüht, ihr einen Namen zu schaffen, sage ich: DA, die Große.
Groß nenn ich das Entschwindende,
Das Entschwindende nenne ich das Ferne,
Das Ferne nenne ich das Wiederkehrende.
Darum: ...
Des Menschen Richtmaß ist die Erde,
Der Erde Richtmaß ist der Himmel,
Des Himmels Richtmaß ist die Führerin des Alls,
Der Führerin Richtmaß ist ihre eigene Natur.





(Lao-tse, Ode 25)








Vera Zingsem,
Der Himmel ist mein, die Erde ist mein
Göttinnen großer Kulturen im Wandel der Zeiten
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