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"Das Kopftuch ist unsere Ehre - Hast du keine"?
Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach
http://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/12/05/273/
Als verfassungswidrig könnte sich das zwischen Nordrhein-Westfalen und den im Koordinierungsrat (KRM) zusammengeschlossenen Islamverbänden am 22.02.2011 „verabredete“ Beiratsmodell erweisen.[1] Plan ist, dass der KRM einen Beirat bildet, der dann legal als staatlicher Ansprechpartner funktionieren soll, um einen Religionsunterricht mit Bekenntnischarakter anzubieten.
Am 14. September 2011 wurde dazu im Düsseldorfer Landtag das Gesetz zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach (6. Schulrechtsänderungsgesetz, Drucksache 15/2209) von Sachverständigen besprochen und der Öffentlichkeit vorgestellt (vgl. Ausschussprotokoll Drucksache APr 15/278 vom 14.09.2011).[2] Das Gesetz wird nun in den Fraktionen beraten.
Zum zehnten Dezember 2011, dem internationalen Menschenrechtstag (Human Rights Day). Offener Brief an die Landtagsabgeordneten in NRW von Edward von Roy, dem Verfasser der Petition gegen das Löhrmannsche Beiratsmodell.[3]
"... Es mag so sein, dass ‘der Mensch’ seit Jahrtausenden religiös ‘ist’ und dazu berufen, Sinn und Alltag, Denken und Hoffen autonom (hoffentlich) zu verknüpfen. Viel entscheidender ist dabei, dass der Islamische Religionsunterricht den säkularen Rechtsstaat nicht als Provisorium der Allahkratie darstellt, dass er das Grundgesetz nicht im Namen des Jenseits ironisiert und die jungen Menschen nicht allmählich von den 1948 festgelegten Standards der allgemeinen Menschenrechte (AEMR) entfremdet. Den 63. Tag der Bekundung der AEMR dürfen wir in einer Woche feiern, am Zehnten Dezember, dem Human Rights Day.
Am 14.09.2011 hätten in Düsseldorf im Haus des Landtags die Worte Millî Görüş, Muslimbruderschaft, Fiqh und Scharia (šarīʿa) problematisiert werden sollen – und dazu überhaupt erst einmal ausgesprochen werden müssen. Beides ist nicht geschehen. Nach den Gründen sollte man fragen: Ist der ZMD, insbesondere die IGD zu Scheich Yusuf al-Qaradawi (Chef des ECFR)[4] auf Distanz gegangen? Halten Islamrat und insbesondere IGMG Necmettin Erbakan für jemanden, der den Islam falsch verstanden hat? Will der KRM auch über den nordrhein-westfälischen Islamischen Religionsunterricht (IRU) dazu aufrufen, die religiösen Erklärungen oder Rechtsgutachten von Muftis wie Mustafa Cerić (im ECFR) einfach nicht ernst zu nehmen? ...
GG Art. 5 stellt fest: Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. Ein vermitteltes, ‘die Seele vor dem Höllenfeuer rettendes’ Menschenbild und Gesellschaftsmodell wie das des orthodoxen Islam, in dem der Nichtmuslim und die Frau glaubensgehorsam wie islamjuristisch herabgesetzt sind, wird die Schülerin oder den Schüler in einen Wertekonflikt mit dem Grundgesetz bringen."
(ISLA-Datenbank Milli Görüs)
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Der Gehörnte Gott ist fast so alt wie die Große Erdmutter. Er ist der Gott der Natur, der Herr der Wälder und der Tiere. Er tanzt auf den Wänden der prähistorischen Höhlen von Lascaux, teils Mensch, teils Hirsch. Umgeben von den Tieren, von denen das Leben ebenso abhing wie von den Pflanzen der Erde, ist er der Gott ihrer Lebenskraft. Seine Gestalt, als Gott oder Schamane, ist auf die Wände dieser tiefen Höhlen gemalt, denn er ist auch eine Kraft der Fruchtbarkeit, die die große Mutter Erde befruchtet, aus welcher die Tiere geboren werden. Gehörnte Götter sind Götter von tierischer Kraft, der Sexualität und der Stärke, der Freiheit und der Instinkte, der Wildheit und des Körperlichen (diese Quellen verkörpern sie auf eine Weise, wie man sie beim Grünen Mann und dem Sonnengott nicht findet). Wenn Sie die Bekanntschaft dieser mächtigen Kraft machen, kann alles nur Erdenkliche geschehen, denn der Gehörnte ist eine Macht, die man invoziert, um die angenehmste Magie von allen auszuüben. Der Gehörnte Gott drückt die Heiligkeit der Erde aus, die Gegenwart der göttlichen Männlichkeit in der Welt. Er ist der Hirsch oder der Gott mit dem Geweih, der bei den Kelten und Briten Herne oder Cernunnos hieß; und er wird als Stier dargestellt bei den Griechen, den Römern und Ägyptern: als Dionysos (und als Minotauros); als Poseidon, Neptun, Apis und Osiris. Und er ist zugleich der geile bocksfüßige Gott und Pan, den man in der ganzen vorchristlichen Welt kannte und der in Wirklichkeit keinerlei Ähnlichkeit mit dem biblischen Dämon Satan besitzt – sein ziegenhaftes Bild wurde lediglich von der Kirche missbraucht, um den Satan darzustellen, was dazu diente, den heidnischen Gott zu dämonisieren.
Wie die Göttin vereint auch er die Gegensätze, denn er ist sowohl der Jäger wie die Beute. Er ist die Erinnerung daran, dass auch wir Teil des Lebenskreislaufs sind und dass wir zwar Tiere jagen und töten, selbst aber ebenso zu ihrer Beute werden, wie wir ja auch die Beute der Götter sind. Der Gehörnte Gott ist die Kraft, die uns mit unseren tierischen Geschwistern vereint und uns an unsere Verpflichtungen ihnen gegenüber gemahnt, so wie sie ihre Verpflichtung gegenüber uns wahrnehmen, indem sie ihr Leben aufopfern, damit unseres weitergeht. Seine Form, teils Mensch, teils gehörntes Tier – ob Stier oder Hirsch oder Ziegenbock – erinnert uns daran, dass auch wir teilweise tierischer Natur sind. Und in diesem tierischen Aspekt, das wissen alle Schamanen, liegt eine göttliche Weisheit, Macht und Magie, ohne die Sie selbst als Hexe nicht leben können, und ohne die wir als Gattung nicht überleben werden.
Jeder Schamane arbeitet mit Geistführern und Krafttieren, die ihn auf seinen Reisen zwischen den Welten leiten. Tiere verfügen über profunde spirituelle Weisheit und werden ihr Wissen um das Ausüben der Magie mit uns teilen, wenn wir unsererseits nur lernen zu fragen und aufzupassen.
Der Gehörnte Gott ist auch die Macht unserer Instinkte, unsere Fähigkeit, Gefahr zu ‚riechen’, um sofort alles über eine Situation oder eine Person zu wissen, was wir brauchen. Der Gehörnte Gott ist wöchentlich bei meinem Mann präsent, wenn er spätnachts von New York nach Long Island fährt. Seine Instinkte sind schier unheimlich geworden, und er kann die Anwesenheit eines Verkehrspolizisten, der mit seiner Radarpistole in einem Streifenwagen sitzt, schon meilenweit vorher spüren. Und der Gehörnte Gott ist auch die Macht leidenschaftlicher Sexualität, die uns inspiriert und antreibt, wenn wir im Rausch der Leidenschaft immer tierhafter werden. Die Welt ist voller Magie, aber wir brauchen unser tierisches Selbst, um sie zu spüren und zu genießen. Der Gehörnte Gott ist Ihr Führer. Rufen Sie ihn an, und erfüllen Sie ihren Weg mit seiner Magie ...
Der einzige Gott, dem man ein Schwert anvertrauen darf, ist ein Gott, der auch tanzen kann, denn nur einem Gott, der das Leben liebt, darf man die Macht über den Tod anvertrauen. In den Ritualen, die ich einst lernte, gibt es einen besonders machtvollen Punkt, da nämlich der Gott sein Schwert zu Füßen der Göttin niederlegt. Was hat das zu bedeuten? Es bedeutet, dass der Tod – als Krieger, als Jäger, als Zeit, als Teil des Energiekreislaufs im Universum – dem Leben dient. Die Macht des Kriegers dient keinen Drogenbaronen, umweltverschmutzenden Multis, machtpolitischen Feldzügen und auch korrupten Politikern. Sie dient nicht der Habgier, dem Terror, der Unterdrückung, der Frauenfeindlichkeit, der Tyrannei, der Gewaltlust und auch nicht dem chauvinistischen Patriotismus. Sie dient allein dem Leben. Der Gott als Krieger schützt und verteidigt, als Jäger ernährt er, vor allem aber verehrt er das Leben. Deshalb umschließt ihn die Göttin, worauf der Gott zu einem Gott der Liebe wird, dessen Gabe die Macht der Wiedergeburt ist.
Aus: Phyllis Curott, Spirituelle Magie
Die hohe Kunst der Heiler und Hexen
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Silver Generation: "Eigentlich ist Tziporah Salamon (60) fast zu jung für Ari Seth Cohens Blog. Angesichts der Art, wie sie Farben und Muster kombiniert, machte der Blogger aber gerne eine Ausnahme." Der österreichische Standard brachte den Beitrag im Februar 2011. Heute bei Welt online: Das Buch zum Blog: „Advanced Style“ erscheint im April 2012 bei powerHouse Books. ISBN 978-1-57687-592-6
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Morgen wird er 11 Monate. Er mag
Move, Potty Time, The Alphabet with Elmo und One Fine Face.
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Maxine Gadd - Amber Witch
Deutsch: Die Bernsteinhexe
"Maria Schweidler, die Bernsteinhexe gilt als der wichtigste Roman des deutschen Schriftstellers Wilhelm Meinhold (1797–1851) und wurde im Jahr 1843 zunächst anonym veröffentlicht. Die Erzählung ist eine Verarbeitung von Meinholds Pfarrerstochter zu Coserow (1826) und versteht sich als zeithistorisch getreue Widerspiegelung der Verhältnisse im Dreißigjährigen Krieg.
(Text bei Gutenberg-De)
Das Brandschatzen der kaiserlichen Truppen während des Dreißigjährigen Kriegs bringt Leid und Elend über die Menschen auf der Insel Usedom. Der Koserower Pfarrer Abraham Schweidler und seine Tochter Maria versuchen die Not zu lindern, indem sie den von Maria im Streckelsberg gefundenen Bernstein verkaufen, und von dem Geld Brot für die hungernden Koserower erwerben. Maria wird vom Amtshauptmann Appelmann begehrt und bedrängt, die 15-jährige weist ihn jedoch ab. Appelmann benutzt - um sie sich doch noch gefügig zu machen - daraufhin den für die Dorfbewohner unerklärlichen Geldbesitz Marias dazu, sie der Hexerei zu bezichtigen, und unter den Ritualen der Hexenverfolgung Folter und Qualen erleiden zu lassen. Am 30. August 1630 wird sie auf den Scheiterhaufen geführt, doch Graf Rüdiger von Nienkerken befreit sie aus ihrer Not und nimmt sie zur Frau."
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Mich interessiert, was den Ch. Links-Verlag an Rothaarigen derart fasziniert, dass dort so vehement auf die negativen Stereotypen von Rothaarigen zurückgegriffen wird in einer Art und Weise, welche fast schon die inquisitorischen Züge eines Dämonenglaubens trägt. Bereits im Scientology-Buch von Nordhausen-Billerbeck, das in einer neuen Auflage vom Fischer Taschenbuchverlag herausgegeben wird, benutzen die beiden Autoren dutzendfach das rote Haar von Sektenguru Hubbard im Zusammenhang mit besonders negativen Charaktereigenschaften. Das Cover des neuen Buches über Mädchen in der rechtsextremen Szene sieht so aus:

Es gibt zwei Autoren. Welche Haarfarbe hat die weibliche Autorin, die nach Verlagstext auf der Seite einen Preis (eher evangelikaler) "Lutherstädte" bekam sowie eine Auszeichnung der US-Botschaft? Laut Wikileaks-Dokument dieser US-Botschaft: "US-Embassy is organizing the French Umma"? Saß dort vielleicht gerade die Fraktion der weißen AmerikanerInnen, die es eher mausgrau bis besonders blond mag und die auch schon mal mit allen Mitteln auf Dämonen- und Teufelssuche geht? Manchmal sogar verkleidet mit weißen Gewändern und komischen weißen Kapuzen auf dem Kopf?
Ein Zitat vom 31. Juli 2010: "Das ist eher das Geschwurbel eines dümmlichen, ignoranten 9live-verseuchten Bübchens. Das sind dann genau die Leute, die sich plötzlich wundern, wie sie unter die Räder von machtgeilen, militaristischen 'Herrschern' kommen konnten. Die Stay-Behind-Organisationen der Nato (!!) (Siehe ISLA-Datenbank "Gladio") sind durchaus keine Spinnergruppen, die mal im Wald am Wochenende ein bisschen Krieg spielen woll(t)en. Es ist eine in höchste politische Kreise und auch weit zurückreichende Strömung von Alt-Nazis und Weltbeherrscher-Gierhälsen. Besonders interessant ist meines Erachtens auch die Verbindung zu Nazi-Bewunderern aus den USA. Ich erinnere da an die unheilvolle Unterstützung von Adolf Hitler durch US-Wirtschaftsgrößen wie Dupont (GM/Opel), Ford (Fordwerke Köln), Prescott Bush (der Opa von George Arsehole Bush, der als Direktor der Union-Global-Bank die IG-Farben/Auschwitz finanzierte), und viele Andere. Ohne diese menschenverachtenden Rassisten hätte es nie einen Reichskanzler Adolf Hitler gegeben. Die jetzigen US-Rassisten wie z.B. Tea-Party und das Wiederaufleben des Ku-Klux-Klan zeigen, dass diese Besterbungen durchaus nicht vorbei ist. Sie werden nie vorbei sein. Auch das Bombenattent von Bologna zeigt, wozu diese Nazis fähig sind.
Nahtlos reiht sich das Verhalten von Gruppen wie Mafia, Ndrangeta, Camorrha oder der US-Fraktion Cosa-Nostra in diese Geisteshaltung ein. Wenn Verbrecher wie G.W.Bush oder Silvio Berlusconi wieder höchstes Ansehen genießen und sie an den Schalthebeln der Macht sitzen, dann gewinnen die "Alte-Herren-Geschichten" plötzlich eine völlig neue Dimension. Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht bewerten und sollte bei der Planung der Zukunft besser sein dummes Mal halten !! Kammerjäger abentrod grüßt alle Nazi-Schaben." Zitatende.
Da insbesondere Rothaarigen in der Geschichte immer wieder sogenannte teuflische und sogenannte dämonische Züge angedichtet werden, hier noch einmal ein zusammenfassender ISLA-Eintrag:
"Campus Crusade for Christ"
"Stuttgart Evangelikale"
"Mission Gottesreich"
"Dämonenglaube Evangelikale"
"Mit einem jungen Missionsprogramm wirbt JesusHouse unter Jugendlichen für das Christentum. Dahinter steht jedoch eine evangelikale Gruppe mit reaktionären Überzeugungen ... Während die Kirche in Deutschland Mitglieder verliert, gewinnen Fundamentalisten hinzu"
"Von Gott „zurüsten“ lassen - Evangelikale Missionsveranstaltung „ProChrist“
„Zweifeln und Staunen“ – der Werbeschriftzug leuchtet in weißen Buchstaben auf blauem und orangefarbenem Grund. Mit riesigen Bannern und Plakaten werben die Organisatoren im März 2009 in vielen deutschen Städten für die evangelikale Missionsveranstaltung „ProChrist“. Die sogenannte „Großevangelisation“ beginnt offiziell am 29. März in Chemnitz. Schon für den Vorabend, am 28., ist ein „Motivationsgottesdienst“ geplant. Im Programm steht: „Wir freuen uns, wenn viele dabei sind und wir uns gemeinsam von Gott zurüsten und segnen lassen.“ Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, dass viele der Organisatoren fundamentalistische Positionen vertreten."
'Freikirchen: “Heimliche Kultur des Prügelns” - In dem Artikel heißt es, nach Angaben von Studienleiter Christian Pfeiffer zeigten die Daten, dass sich mit zunehmender Religiosität offenbar stärker gewaltorientierte Erziehungsmethoden der Eltern ergeben würden. Das gelte vor allem für jene, die evangelikal-freikirchlich seien. Und das, obwohl Kinder in Deutschland ein Recht auf gewaltfreie Erziehung haben. Im Bürgerlichen Gesetzbuch steht: “Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.”'
Youtube-Video
Jesus Camp (deutsch) 1/5
via:
Mission Gottesreich - Fundamentalistische Christen in Deutschland | ein Blog
"Auf dem deutschen Buchmarkt gibt es viele äußerst kritische Abhandlungen über die Rolle christlich-konservativer Prediger in den USA, aber kaum eine über die Evangelikalen im eigenen Land. Dabei sind sie, glaubt man den Autoren, keineswegs einflusslos. Die Evangelikalen verfügen hierzulande über Verlage, Pressedienste, Internetplattformen, Radiosender und - wie im Falle von Bibel TV - gar über einen eigenen Fernsehsender. Sie sind modern, gut vernetzt, verfügen mit der "Evangelikalen Allianz" über einen Dachverband mit einem offiziellen Lobbyvertreter in Berlin, der sich Gehör verschafft."
Der Glaube an Dämonen:
"Als Dämon (Pl.: Dämonen; von griech.: δαίμων, daimon, „Geist“, sowie δαιμόνιον, daimónion, „Schicksalsmacht, warnende oder mahnende Stimme [des Gewissens], Verhängnis“, unter christlichem Einfluss dann „Geist, Gespenst“ bis zu „Teufel, Satan, Luzifer“) wird entgegen dem neutralen bis eher positiven Sinn des Ursprungswortes für die gemeinten Geisteserscheinungen oder Geisteswesen heute ausschließlich ein solches „Wesen” bezeichnet, das nach allgemeiner Vorstellung Menschen erschreckt, bedroht oder ihnen Schaden zufügt, in jeder Hinsicht also als böser Geist erscheint. Die systematische Erfassung der Dämonen bezeichnet man als Dämonologie."
Von einem der zahlreichen Namen für die Große Göttin, Stammesmutter eines sumerischen Volkes, zur Dämonin in den patriarchalen Religionen. Einleitung zum ständig veränderten Text über die mythologische Figur "Lilith" auf Wikipedia:
"Lilith (sumerisch DINGIRLIL.du/LIL.LU, babylonisch Lilitu, hebr.: לילית, „weiblicher Dämon“[1]) war eine alte Gottheit aus Sumer (Göttin des Windes in großer Höhe), die bei der Erschaffung der Welt eine undurchsichtige Rolle spielte und schließlich wegen ihrer Bosheit aus dem Paradies-Garten der Inanna vertrieben wurde."
Weiter:
"Lilith wurde im Feminismus zum Symbol und die ersten Frauenbuchhandlungen und Frauencafés nannten sich oft Lilith. Auch als weiblicher Vorname wurde Lilith beliebt, siehe Lilith (Vorname). In Lilith sehen einige Menschen die Gegenheldin zu der biblischen Eva, die in der patriarchalen Tradition stehe."
Und:
"Lilith tritt auch in verschiedenen Bearbeitungen als verstoßener Engel oder als Vampirin auf, etwa in dem Anime Neon Genesis Evangelion sowie in der Serie Supernatural. Eine ähnliche Darstellung existiert in dem Film Bordello of Blood der Filmreihe Geschichten aus der Gruft. Dort wird Lilith als die Mutter aller Vampire dargestellt. Ebenso im Rollenspiel Vampire. Des Weiteren findet man sie im PC-Spiel Diablo 2 – Lord of Destruction als eine der drei Schlüsselbosse. In dem Film Fall 39 mit Renee Zellweger tritt Lilith als (von einem Dämon besessenes?) Kind auf."
"Weiler geht in ihrem Buch zunächst den Spuren der Himmelsgöttin nach, die mit dem Steinbock an ihrer Seite Leben und Tod verkörperte. Sie untersucht das patriarchale Misstrauen gegenüber dem Wiedergeburtsversprechen der Göttin und beschreibt den langen Prozess, wie die todbesiegende Thealogie des Matriarchats vom todbringenden Patriarchat besiegt wurde. Im Verlauf dieser patriarchalen Umdeutung wurden schließlich die Göttin und ihr Steinbock als Hexe und Teufel pervertiert.
Von der Steinzeit bis zur Antike galt der Steinbock im Vorderen Orient als Sinnbild des Mondes - die Hörner gleichen der Mondsichel. Er ist daher Kulttier der Himmelsgöttin, die für die Zeit verantwortlich ist und den Mondkalender immer wieder mit dem Sonnenumlauf in Einklang bringt. Auf zahlreichen Darstellungen sind die beiden zusammen zu sehen, nicht selten reitet die Himmelskönigin auf dem Steinbock durch die Luft.
Religion und Mythos wurden jedoch durch das Patriarchat von der Astrologie getrennt: Aus der großen Göttin wurde die Liebesgöttin Venus, die dadurch ihren kosmischen Charakter verlor. Aus dem Sternbild des Steinbocks wurde der Saturn, der entgegen seiner ursprünglichen astrologischen Bedeutung zum Symbol des Dunklen, sogar des Bösen wurde."
"Vorstellungen eines die Hexen begleitenden oder unterstützenden Teufels" spielten im Volksglauben an die magische Kraft mancher Frauen keine Rolle (Fußnote). Als die Zauberin zur "Hexe" dämonisiert wird, steigert sich die unheilvolle Entwicklung ..."
"In wildem Ritt stürmt die "Hexe" auf dem Rücken des Bocks durch die Lüfte. Alle kennen die beiden: Die "Hexe" reitet auf dem "Teufel" druch die dunkle Nacht. Und niemand zweifelt daran, daß sie ins Gebirge reiten, zum Hexentanzplatz, wo der Teufel eine heidnische Kultstätte hat und orgiastische Feste feiert.
"Für Licht sorgten einzelne Frauen, die sich mit gespreizten Beinen um die Lichtung stellten, mit dem Rücken zu den Anwesenden; sie beugten sich so mit dem Kopf nach unten, daß ihnen Kerzen in ihren Hintern gesteckt werden konnten. Wer sich weigerte, erhielt Prügel. (Fußnote)
Die Hexen müsssen dem Teufel das dreckige Hinterteil küssen, sie überreichen ihm Opfergaben, meist die Leichen ungetaufter Kinder. Zum Festmahl werden Scheußlichkeiten angeboten, die den Anwesenden köstlich munden: Fleisch von getöteten Kindern, von Hunden, Pferden, Raben, von Kröten und Ungeziefer. Salz ist verboten. "Falls einer trotz des Verbots heimlich Salz mitbrachte, mußte er ebenfalls mit Prügel rechnen." (Fußnote)
Nach dem Essen ertönt Höllenmusik, wilde Tänze erregen die Sinne. In haltloser Unzucht vermischt sich jede mit jedem, die Hexen mit den Ziegenböcken, die als Unterteufel fungieren, Männer treiben es mit Männern, Eltern mit Kindern, Frauen mit Frauen. Die größte Ehre wird der besten Hexe zuteil, die mit dem Oberteufel, dem Herrn der Unterwelt, kopuliert."
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Tja. Der internationale (antisemitische) Scheiss-Haufen war schon immer sehr erfindungsreich im Zersetzen. Jede persönliche Nähe wird versucht zu zerstören, traumatisierende Bedingungen organisiert, Familien gezielt unterwandert, Misserfolge mit allen Mitteln organisiert, Kinder entfremdet und unter falscher Flagge angeworben, die eigene Mutter ist vielleicht doch paranoid, immer wieder Miet-Matratzen eingeschleust. Das einzige, was man mit diesen Scheiss-Haufen machen kann, ist, sie mit Hilfe international arbeitender Profis zu sprengen. Das Entstehen neuer Scheiss-Haufen mit professionellen Methoden zu verhindern. Und Miet-Matratzen individuell zu behandeln. Wer wird denn da gleich paranoid reagieren?
1937 bauten die deutschen Nationalsozialisten das Konzentrationslager Buchenwald in der Nähe von Weimar. Der Spruch „Jedem das Seine“ (in der Bedeutung von „Jedem, was er verdient“) prangte von innen lesbar über dem Haupttor.
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Mag kommen, was will«
Vorabdruck
Hans Beimler: »Im Mörderlager Dachau«
"Kaum hatten sich die Tore des Polizeipräsidiums »Ettstraße« hinter uns geschlossen, verbreiteten die Polizisten, die uns verhaftet hatten, wie ein Lauffeuer die Nachricht von meiner Verhaftung: »Den Beimler ham ma, den Beimler ham ma!« In wenigen Minuten waren wir von SA und SS umringt; sie überschütteten uns, vor allem mich, mit allen möglichen Beschimpfungen: »Na Bürscherl, jetzt haben wir dich!« »In Dachau sehen wir uns wieder!« "
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"Wie sich die Bilder gleichen."
Und das ist das beste Wort zum Samstag.
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"Vom ersten Augenblick seines Abtransports ins faschistische Konzentrationslager Dachau im Jahre 1938 an wurde sich Bettelheim scharf der geistig beeinträchtigenden Aspekte dieser Erfahrung für einen Insassen bewusst. Zeit heilt nicht alle Wunden. Selbsterkenntnis reicht gelegentlich nicht aus. Überlebende der Konzentrationslager leiden unter schrecklichen Erinnerungen. Obwohl er müde und geschwächt war, nachdem er von der Gestapo eine Bajonettwunde zusätzlich zu einer schweren Kopfverletzung erhalten hatte, fragte er sich verwundert, "wie Menschen so viel erdulden können, ohne Selbstmord zu begehen oder wahnsinnig zu werden" (Bettelheim 1943). Seine Lebensgeschichte und Arbeit wurden zu einer introspektiven Ausarbeitung und Reflexion über diesen Akt des Erduldens. Gegen Ende von The Informed Heart (dt.: Aufstand gegen die Masse, Bettelheim 1964) erzählt Bettelheim die tragische Geschichte eines weiblichen Konzentrationslagerhäftlings, der durch die Ermordung eines kommandierenden SS-Offiziers seinen Tod riskierte. Die Gefangene war früher Tänzerin gewesen. Mit einer Gruppe nackter Häftlinge vor der Gaskammer stehend wurde sie von dem befehlshabenden SS-Offizier abkommandiert, für ihn zu tanzen. Sie kehrte das Gefühl der Demütigung um, verweigerte den Status einer Sklavin und begann zu tanzen. Es gelang ihr, dem SS-Mann das Gewehr abzunehmen und ihn zu erschießen."
In:
David James Fisher, Psychoanalytische Kulturkritik und die Seele des Menschen. Essays über Bruno Bettelheim unter Mitarbeit von Roland Kaufhold und Michael Löffelholz
Bruno Bettelheims Aufsatz von 1943 "Individuelles und Massenverhalten in Extremsituationen" (...) ist der berühmteste und umstrittenste Bericht über Konzentrationslager der bisherigen Literatur. Indem er die Struktur der Lager beobachtete und beschrieb, hat Bettelheim die Mittel und Methoden der Gestapo klar angezeigt und ihre Aktionen in Beziehungen zur vorherrschenden Nazi-Ideologie gesetzt. Die Konzentrationslager waren ausdrücklich eingerichtet, um die Moral der Insassen zu zerstören, Terror zu verbreiten, der Gestapo ein Übungsfeld zu verschaffen, zu foltern, zu quälen und den Körper und den Geist zu brechen. Obwohl dieser Bericht klassisch ist, wurde Bettelheims Aufsatz von den prominenten und psychiatrischen Ostküsten-Zeitschriften ohne weitere Umstände zurückgewiesen. Sie wandten ein, der Verfasser lasse es an Objektivität beim Schreiben über diese Frage fehlen, sein Standpunkt sei unfair gegenüber den Deutschen und der Autor, selbst Jude, Psychoanalytiker und Sozialdemokrat leide unter parnanoiden Täuschungen.
Veröffentlicht wurde der Aufsatz im "Journal ob Abnormal and Social Psychiatry", einer Zeitschrift, die überwiegend von Lehrern und Forschern der Sozialpsychologie gelesen wurde. Nur kurze Zeit darauf hat ein scharfsinniger Kritiker vom linken Flügel, Dwight MacDonald, seine Bedeutung als konzeptionellen Durchbruch gewürdigt und ihn in der Zeitschrift "Politics" erneut publiziert."
Der Aufsatz ist abgedruckt in:
Bruno Bettelheim, Erziehung zum Überleben. Zur Psychologie der Extremsituation, München 1980
Dazu: "Die Lager dehumanisierten und bedrohten die Persönlichkeit mit Desintegration als Folge der tiefgreifenden und dauerhaften traumatischen Effekte des Alltagslebens an solch brutalen und brutalisierenden Stätten. Er definierte eine Extremsituation als eine Situation strikter Überwachung und Disziplin seitens der Gefängniswächter, gekennzeichnet durch Qual, Terror und Überarbeitung in sinnlosen und monotonen Beschäftigungen. Die Gefangenen seien in unpassende Kleidung gesteckt worden, hätten unter dem Fehlen medizinischer Pflege gelitten und seien vorsätzlich verwirrt worden, weil sie nicht gewusst hätten, warum sie gefangen worden seien oder wie lange die Gefangenschaft dauern würde. Diese massive Angst und das wiederholte Trauma hätten die Gefangenen in eine psychologische und existentielle Position der Überwältigung gebracht, die sie hilflos, passiv und vollständig dem beliebigen Willen der Wächter ergeben gemacht habe.
Bettelheim betonte, dass das sadistische Nazisystem Methoden entwickelt habe, um ehemals freie Bürger in Sklaven zu verwandeln. Das Leben in Konzentrationslagern habe die Selbstachtung, das Selbstgefühl und die Integrität der Insassen nachhaltig verletzt (vgl. Federn 1998)."
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Petra Schönbacher:
Das Feuer der Baba-Jaga.
Matriarchales Urwissen als Chance ...
oder die geheimen Botschaften in russischen Märchen
EDITION ROESNER Wien 2006
Holdenhof-Bibliothek
Von der schamanischen Priesterin zur bösen alten Hexe: Die Baba Yaga. Auch in Russland besinnt man sich wieder auf die ursprüngliche Bedeutung von Märchen und Mythen. Diese ursprüngliche Bedeutung schafft es fast in den Artikel über russischen Märchentourismus:
"Ein weiterer Märchenort ist das Dorf Kukoboj, in dem die Hexe "Baba Jaga" beheimatet ist. Die überwiegend bösartige Märchenfigur mit knochigen Beinen wohnt in einer Hütte, die auf zwei Hühnerbeinen steht und als Kinderfresserin oder zuweilen auch als weise, alte Frau auftritt. Böse sei ihre lebendige Baba Jaga jedoch nicht, betonen die Dorfbewohner, sondern gastfreundlich und gutmütig. Und das muss sie auch sein, um auch weiterhin zahlungswillige Touristen nach Kukoboj zu locken: "13 Arbeitsplätze sind entstanden, wir konnten Wege und Straßen erneuern", berichtet Tourismuschefin Lilia Pletnjowa. Allerdings ist der "Märchenzauber" der orthodoxen Kirche ein Dorn im Auge, die darin eine "Verherrlichung des Bösen" erkennen will. Daher verkaufen Gläubige an den Straßenrändern des "Hexenorts" Weihwasser und Heiligenbildchen um für das Seelenheil der Märchentouristen zu sorgen."
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