Donnerstag, 10. Mai 2012

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Ich arbeite gerne im Team. Der Schneider setzt meine Ideen sehr professionell um, wenn ich auf dem Trödelmarkt etwas entdeckt habe, was in meinen Augen verändert werden will. Der letzte Markt in der Alten Feuerwache war leider etwas verregnet, dennoch sehr schön. Wie ich später wieder einmal bemerkte, ist die Nähe zum Bürgerzentrum Alte Feuerwache offenbar zu verlockend. Nähkurse? So so. Die Umgebung ist fast so honigsüss wie die Werbe-Anzeigen für verschiedene Stoffe in einem der Burda-Hefte. Da kann ich gut verstehen, dass man keine Frau an andere weitervermitteln möchte, die Freude am Nähen hat. Niemanden mit Ausnahme einer Profi-Frau für Kostüme. Ladies, hat mal wieder jemand Lust auf den kreativen Umgang mit Stoffen, Nadel und Faden?





















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Dienstag, 8. Mai 2012

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Sri Owen
Die indonesische Küche
110 Originalrezepte




"Von der traditionsreichen berühmten Reistafel über das Nationalgericht Gado-gado bis zum Festmahl Selamatan - die über Jahrzehnte zusammengetragenen Rezepte beruhen auf dem Wissen von Generationen und sind Sri Owens Vermächtnis an die geliebte Heimat. Gewürzküche von Java und Sumatra bis Bali und Sulawesi - einzigartig auf dem deutschen Markt."








Sri Owen: "Ich wurde 1935 in Padang Panjang geboren, einer kleinen Stadt in den Hügeln Westsumatras. Dort ist das Land der Minangkabau, jener Ethnie, der mein Vater angehörte. Die Minangkabau sind als geschickte Schachspieler und Politiker sowie generell für ihren Scharfsinn bekannt. Im Blickpunkt der Anthropologen stehen sie, weil sie zwar strenggläubige Muslime sind, ihre Gesellschaft allerdings matrilinear strukturiert ist. Bis heute gilt bei ihnen als ungeschriebenes Gesetz das adat, demzufolge das Land der Gemeinschaft gehört, der Nießbrauch eines bestimmten Areals aber von der Mutter auf die Tochter übergeht. Seine Verwaltung jedoch liegt in den Händen eines männlichen Familienmitglieds, des datuk. So hatte die Mutter meines Vaters ein lebenslanges Nutzungsrecht für mehrere Hektar erstklassiger bewässerter Reisfelder (sawah) sowie für gutes Land, auf dem sie den Anbau von Gemüse, Kaffee und zahlreichen Obstbäumen betrieb.
Ihr Ehemann hatte sich - damals war ich noch nicht geboren - eine zweite Frau genommen, ohne bei der ersten die Erlaubnis dafür einzuholen, woraufhin meine Großmutter ihn mitsamt seiner neuen Auserwählten in eine ferne Stadt verbannte.









... Bis zu meinem siebten Lebensjahr hatte ich eine glückliche Kindheit. Am liebsten hielt ich mich in den Küche meiner Großmutter auf, und nicht von ungefähr beginnt mein Buch mit einigen Rezepten aus jener Zeit. Obwohl wir relativ wohlhabend waren und, was noch entschieden mehr zählte, einen hohen Status genossen und obwohl wir ein großes Haus hatten, in dem diverse Verwandte mit uns lebten und Aufgaben im Haushalt erledigten (kein Minang würde andere oder sich selbst dadurch erniedrigen, dass er für Dienste im Haushalt zahlt oder sich dafür bezahlen lässt), war die Küche nach heutigen Maßstäben primitiv. Sie verfügte weder über Gas oder Strom noch über fließendes Wasser und befand sich, um das Brandrisiko zu verringern, außerhalb des Hauses. Soweit möglich, erfolgte die Vor- und Zubereitung der Speisen im Freien. Es gab einige Metalltöpfe - ein großer Wok aus Stahl ist mir in besonderer Erinnerung -, aber viel häufiger waren irdene Kochgefäße mit abgerundeten Boden in Gebrauch, die auf kleinen Ziegelsockeln über dem Holz- oder Holzkohlenfeuer ruhten. In dieser unprätentiösen Freiluftküche, in der man auch nicht so schnell ins Schwitzen geriet, entstanden wundervoll duftende Gerichte, die teils in dem Esszimmer serviert wurden, in meine Eltern nach europäischer Manier am Tisch von Porzellan und mit Besteck speisten, während sie auf Niederländisch Konversation betrieben. Das meiste hingegen wanderte in den großen Raum neben der Küche, wo zehn bis 20 Familienmitglieder wie auch Feldarbeiter mit gekreuzten Beinen auf einem niedrigen, mattenbedeckten Podest saßen. Sie nahmen sich selbst aus den vor ihnen platzierten Gefäßen und aßen mit den Fingern von den Tellern, die mit Bananenblättern ausgelegt waren. Im Anschluss tauschten sie sich in breitem Minang, einer der heutigen Amtssprache Bahasa Indonesia eng verwandten, allerdings sehr viel deftigeren Sprache, über die Ereignisse und Neuigkeiten des Tages aus. Es freute mich immer, mit meinen Eltern tafeln und derweil gepflegte Tischmanieren lernen zu dürfen, insgeheim aber fühlte ich mich in dem großen Raum eindeutig wohler.









Gerne erinnere ich mich auch daran, wie ich meine Großmutter auf ihren regelmäßigen Gängen über ihre Felder und durch ihre Wälder begleitete. Stets hatte sie einen großen Korb dabei, in dem sie unterwegs Kräuter und Blätter sammelte, um sie dann als Kochgewürz zu verwenden. Ich ging mit ihr zum Markt und sah ihr zu, wie sie das wenige, das sie auf ihren Ländereien nicht selbst produzieren konnte - Salz, Tee, Zucker und getrockneten Fisch - kaufte. Sie erzählte mir Geschichten, in denen sich die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion bestimmt oft verwischten, aber immer hatten sie irgendeine Moral. Unter anderem schilderte sie mit den Verlauf eines Erdbebens, das lange Jahre vor meiner Geburt das rumah gadang, also das traditionelle Minangkabau-Haus der Familie, zerstört hatte. Damals hielt ich sie für uralt, aber heute weiß ich, dass sie etwa Mitte fünfzig war. Ihr verdanke ich meine ersten Lektionen des Lebens, wobei sie mir nicht nur die Kochkunst beibrachte, sondern auch die Liebe zu gutem Essen und die Freude an einer anregenden Unterhaltung. Ihren wertvollsten Ratschlag werde ich nie vergesssen: "Niemand kann besser für dich sorgen als du selbst".























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"Die Essener Polizeipräsidentin Stephania Fischer-Weinsziehr geht der Zeitung zufolge davon aus, dass der Mann den Koran über das Grundgesetz stellt. Sie rechne mit seiner Entlassung aus dem Beamtenverhältnis. Es wäre der erste Fall in Deutschland, in dem ein radikaler Islamanhänger wegen seines Glaubens aus dem Staatsdienst entlassen wird.
Der Beamte, der in Essen Streife fuhr, habe privat Infostände angemeldet, an denen islamistisches Material verbreitet worden sei, berichtet das Blatt weiter. Er habe Kontakte zu salafistischen Hasspredigern eingeräumt, die zur Gewalt gegen Ungläubige aufrufen. Gegen Ali K. läuft ein Disziplinarverfahren."


















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Montag, 7. Mai 2012

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Dienstag: Köln. "Während der Veranstaltungen, die zwischen 13.30 Uhr und 16 Uhr angemeldet sind, wird die Venloer Straße zwischen Innerer Kanalstraße und Piusstraße gesperrt werden."
Das Meinungsspektrum besteht nicht nur aus diesen beiden Fronten, die medial beworben werden. Informierte, aufgeklärte und politisch aktive Frauen dulden keine Ideologie, die sich gegen sie wendet, unabhängig davon, aus welcher Richtung des Pascha-Paradieses diese angreift. Keine Frau muss sich als rechtsradikal oder rechtsextrem beschimpfen lassen, nur weil TrittbrettfahrerInnen und falsche FrontführerInnen das Feld versuchen zu besetzen. Hier sind zu viele Interessen im Spiel. Selbstverständlich brauchen unsere Pascha-Paradiesler billige, willige und eingeschüchterte ArbeitsssklavInnen. Und Männer-Religionen sind schon immer zu diesem Zweck benutzt worden.





















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Mittwoch, 2. Mai 2012

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Ohne Kommentar

















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Aufbruchsstimmung. Wie sieht's aus mit dem Boden? Wachsen zum Beispiel Pilze? Oder könnte man sie züchten? Literatur zu internationaler Pilzheilkunde, genannt Mykologie, gibt es reichlich, auch wenn sich da momentan die Hersteller der sogenannten Nahrungsmittelergänzung versuchen breit zu machen. Natürlich darf das männlich religiöse und esoterische Mäntelchen zur besseren Vermarktung nicht fehlen.
Ich persönlich will keine Nahrungsergänzung in Form von Pillen und Pulver. Nicht nur aufgrund der psychologischen Heilwirkung, die biochemische Prozesse im Körper auslösen, oder den Reaktionen, die beim Riechen in Gang gesetzt werden, will ich aus reiner Freude an der Tätigkeit etwas Leckeres kochen. Und bei Bedarf heilen. So, wie es zum Beispiel in der jahrtausendelang erprobten chinesischen Heilkunde der Fall ist. Auch den Chinesen sind die riesigen Wissenslücken erspart geblieben, die die Inquisition und insbesondere die Verfolgung und Vernichtung heilkundlich gebildeter Frauen mit sich brachte.
Dank sehr guter Logistik mit verantwortungsvollen Unternehmen, die ihre MitarbeiterInnen gerecht bezahlen, ist das zeitnahe Versenden von Frischware oder haltbar gemachter Ware mit professionell Mitteln wie dem Trocknen von Pilzen, die die Inhaltsstoffe und das Aroma bei vielen Pilzsorten sogar steigern, heute gar kein Problem mehr.





















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Aufbruchsstimmung



















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Dienstag, 1. Mai 2012

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Ladies, die Zahl der Männer mit deutlich erkennbarer Macke und merkwürdigsten Meinungen steigt offenbar momentan. Wir sollten dringend über die Heilmittel nachdenken.




















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"It seems President Obama is the first male in his line not to be a polygamist."




















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Hä? Von wem? "Elektronische Datenauswertung zeigt am Tag des Vorfalls zudem ungewöhnlich intensive Kommunikation zwischen Sicherheitsleuten des Sofitel-Hotels, in dem die angebliche Vergewaltigung geschah".



















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"I have followed these principles all my life and I will follow them wherever I go. Despite the price I had to pay I'm not sorry that I didn't give in to political blackmail and that I didn’t sell the country to the haredim in order to form a government."




Update: "A number of Knesset members from Kadima are considering the possibility of resigning from the party to join a new political movement headed by Tzipi Livni, Ynet has learned."


















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Guter Tipp für die schmerzende Schulter, Ellenbogen und Fingerknöchel: "Fight Arthritis: 10 Foods That Help and Hurt".



Und gerade eben hat Ingwer fast ein Wunder gewirkt. Mal sehen, wie lange die Wirkung anhält. Ein grosses Stück Ingwer klein geschnitten, bereits der Geruch tut so gut, dann in Wasser gekocht, dazu Salz und etwas Essig. Mehrmals ein kleines Handtuch in die Flüssigkeit getaucht und als Kompresse auf die schmerzenden Stellen gelegt.






Ingwer in der Küche und als Heilmittel:
Susanne Hornfeck, Nelly Ma
Die acht Schätze der chinesischen Heilküche
Holdenhof - Mediathek / Herdhüterinnen


















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Nah dran am Zeit-Geist und dennoch daneben. Heute schon den Honig eingesammelt?
Werbung: "P.S.: Wer wie ich am 23.06. kein Freiexemplar dieser Postille im Brifkasten haben möchte kann das mit einer mail wie bislang knapp 200000 andere Menschen unterbinden."


















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Weiss. Vor lauter Neid. Und tief getroffen.


















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Mich trifft Dein sanfter, klarer Blick,
Ein Traum aus Augensternen!
Wir fliegen durch der Zeiten Glück,
und trennen Jahresfernen -
was soll's, ich stille dein Begehr
vor Liebe nach der Feen-Mär.





Lewis Carroll
(deutsch von Dieter H. Stündel)



















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