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Es wird langsam Frühling. Und die Marktstände werden draußen aufgebaut. Nur nicht sonntags in der Breite Straße in Köln. Daher stehen am kommenden Sonntag auf den "Frauenwelten" die Marktstände nur in den Opernpassagen und im Eingangsbereich. Aber allem Anfang wohnt ein Zauber inne.
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Mittwoch, 10. März 2010
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Kurt Derungs
Landschaftsmythologie
"Seit frühester Zeit verehren die Menschen ihre Ahninnen und Ahnen. Diese geben Rat und schützen sowohl die Sippen als auch das Land. Eine Grosse Ahnfrau der Schöpfung steht am Anfang der Zeit. Aus ihr entstand der Kosmos, die Erde, Tiere, Pflanzen und Menschen. Sie ist die Stamm-Mutter der Clans. Mit vielen Namen wird sie angerufen, oft einfach mit "Mutter" oder "Grossmutter", was die verwandtschaftliche Beziehung zum Ausdruck bringt. Im Meer und Wald erscheint sie als Herrin der Tiere, die von den Menschen behutsam gejagt werden dürfen. Sie ist die Nährende der Sippen, indem sie Früchte, Pflanzen, Tiere und Quellen hervorbringt."
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Kurt Derungs
Landschaftsmythologie
"Seit frühester Zeit verehren die Menschen ihre Ahninnen und Ahnen. Diese geben Rat und schützen sowohl die Sippen als auch das Land. Eine Grosse Ahnfrau der Schöpfung steht am Anfang der Zeit. Aus ihr entstand der Kosmos, die Erde, Tiere, Pflanzen und Menschen. Sie ist die Stamm-Mutter der Clans. Mit vielen Namen wird sie angerufen, oft einfach mit "Mutter" oder "Grossmutter", was die verwandtschaftliche Beziehung zum Ausdruck bringt. Im Meer und Wald erscheint sie als Herrin der Tiere, die von den Menschen behutsam gejagt werden dürfen. Sie ist die Nährende der Sippen, indem sie Früchte, Pflanzen, Tiere und Quellen hervorbringt."
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edition Amalia:
Mythologisch Reisen
Samstag, 24. April 2010
Geheimnisvolles Bern
Kulturreise nach Bern und in die Berner Umgebung. Zunächst begeben wir uns auf den Gurten, der zusammen mit den Hügeln Belpberg und Bantiger die heiligen Berge der Region bezeichnet. Ebenso lernen wir den Drei-Welten-Kosmos der Berner Mythenlandschaft kennen. Danach geht es weiter in die Berner Altstadt (Münsterplatz) und zur Engehalbinsel, wo das keltische Bern auf uns wartet. Die Bärengöttin Dea Artio, Ortsnamen wie Aare und Bern, astronomische Hinweise sowie die Aarewindungen als Flusskörper runden die Reise ab. Preis ohne Fahrtkosten.
CHF 165.– / EUR 110.–
Samstag, 8. Mai 2010
Landschaft und Grüner Mann
Kulturreise nach Lenzburg im Schweizer Mittelland. Der Landschaftstempel von Lenzburg - der sich mit Silbury Hill und Glastonbury Hill in England vergleichen lässt - ist durch die Landschaftsmythologie sehr gut dokumentiert. Auf dieser Reise stehen die Plätze des Grünen Mannes im Vordergrund, dazu die Spuren, wo diese in der Landschaft wirksam sind. Durch Mythensagen, archäologische Funde und Rituale im Brauchtum lernen wir den Jahreszyklus des jugendlichen Maikönigs kennen. Und nicht zuletzt entdecken wir beim Durchwandern der heiligen Hügel die Maikönigin, die als "Frau Hilde" immer noch gegenwärtig ist.
CHF 165.– / EUR 110.–
Samstag, 5. Juni 2010
Orte weiblicher Schöpfungskraft
Kulturreise nach Engen (Region Hegau, Deutschland) nördlich von Singen. Der Ort ist vor allem bekannt wegen der altsteinzeitlichen Felsenhöhle "Petersfels", wo u.a. die schwarze Ahnfrau verehrt wurde. Wir besuchen das Museum in Engen und wandern zum Originalplatz der Steinzeithöhle. Zudem steigen wir auf einen der heiligen Berge des Hegaus, den Hohenhewen, der uns über die sakrale Bedeutung der Landschaft Auskunft geben kann. Eine spannende Entdeckungs- und Zeitreise in die europäische Frühgeschichte.
CHF 165.– / EUR 110.–
Vier Tage-Reise 11.-14. August 2010
Magisches Rügen
Die Insel Rügen in der Ostsee gilt als ein kleines Paradies. Nebst der Meeres- und Naturschönheit erleben wir die landschaftsmythologische Vielfalt dieser Insel. Der Reichtum der Sagen und der Steinkultstätten überrascht genauso wie die alten Bräuche und verschiedenen Naturtempel. Erkunden werden wir den Königsstuhl, den Herthasee, Opfer- und Kultsteine, Megalithanlagen und Göttersitze. Spannend ist auch zu sehen, wie die alten Traditionen in die nachfolgenden Kulturen einbezogen wurden. Besondere Aufmerksamkeit geniesst die Spurensuche nach der Schwanengöttin. Individuelle Anreise und Übernachtung in Selbstorganisation. Eine Hotelliste wird übermittelt. Bitte frühzeitig buchen. Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten sowie ohne Bus- oder Fährentransport:
CHF 145.– / EUR 95.– pro Tag und Person
Samstag/Sonntag, 4./5. September 2010
Geheimnisvolles Tessin
Kultur- und Wanderreise an den Luganersee. Von Lugano aus nehmen wir die Bergbahn auf den Monte Bré, einer der heiligen Hügel der Seeregion. Einführung in die Mythenlandschaft des Tessins. Danach wandern wir bergab Richtung Gandria (eines der schönsten Dörfer), wo wir den Schalen- und Schicksalsstein besuchen. Am zweiten Tag wandern wir von Lugano nach Paradiso und nehmen dort die Bergbahn auf den San Salvatore, den bedeutendsten Kultberg am Luganersee. Auf dem Berg erfahren wir die landschaftsmythologische Bedeutung des ehemaligen Kultberges. Wanderung bergab nach Paradiso (oder Talfahrt zurück) und weiter nach Lugano. Individuelle Anreise und Übernachtung in Gandria oder Lugano in Selbstorganisation (www.lugano-tourism.ch). Bitte frühzeitig buchen. Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten:
CHF 330.– / EUR 220.–
Samstag, 18. September 2010
Liebeslandschaft Guggisberg
Kultur- und Wanderreise zur mythischen Verena von Guggisberg im Schwarzenburgerland. Der Kultplatz - zwischen Tradition und Tourismus - lebt vom Guggershorn und vom Schwendelberg, die wir beide erwandern. Ebenso umwandern wir diese beiden heiligen Hügel, um sie von verschiedener Seite zu betrachten. Dabei hören wir von der historischen Verena und ihrem Liebhaber und fragen uns, wer diese Verena eigentlich ist. Über sie und ihren Geliebten besteht auch das berühmte Liebeslied, das wir mit ähnlichen Liedtexten vergleichen. Auch die Verena von Guggisberg lässt sich mit weiteren Verenaorten vergleichen, wobei allmählich die mythische Verena zum Vorschein kommt. Eine spannende Tagestour und Dedektivgeschichte.
CHF 165.– / EUR 110.–
Samstag/Sonntag, 2./3. Oktober 2010
Die Botschaft der Steine
Kultur- und Wanderreise nach Graubünden. Am ersten Tag wandern wir von Thusis nach Hohenrätien und weiter zu den geheimnisvollen Schalen- und Zeichensteinen von Carschenna. Einführung in die Landschaftsmythologie Graubündens und des besonderen Ortes: Was bedeuten diese sonderbaren Zeichen aus der Frühgeschichte? Rückkehr nach Thusis, wo wir auch übernachten werden. Am zweiten Tag reisen wir mit Bahn und Bus von Thusis nach Falera zu den berühmten Steinen aus der Megalithzeit. Hier entdecken wir einen weiteren mythischen Ort Graubündens. Von Falera fahren jeweils Busse nach Chur zur Rückreise. Individuelle Anreise und Übernachtung in Thusis in Selbstorganisation (www.viamala.ch). Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten:
CHF 330.– / EUR 220.–
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edition Amalia:
Mythologisch Reisen
Samstag, 24. April 2010
Geheimnisvolles Bern
Kulturreise nach Bern und in die Berner Umgebung. Zunächst begeben wir uns auf den Gurten, der zusammen mit den Hügeln Belpberg und Bantiger die heiligen Berge der Region bezeichnet. Ebenso lernen wir den Drei-Welten-Kosmos der Berner Mythenlandschaft kennen. Danach geht es weiter in die Berner Altstadt (Münsterplatz) und zur Engehalbinsel, wo das keltische Bern auf uns wartet. Die Bärengöttin Dea Artio, Ortsnamen wie Aare und Bern, astronomische Hinweise sowie die Aarewindungen als Flusskörper runden die Reise ab. Preis ohne Fahrtkosten.
CHF 165.– / EUR 110.–
Samstag, 8. Mai 2010
Landschaft und Grüner Mann
Kulturreise nach Lenzburg im Schweizer Mittelland. Der Landschaftstempel von Lenzburg - der sich mit Silbury Hill und Glastonbury Hill in England vergleichen lässt - ist durch die Landschaftsmythologie sehr gut dokumentiert. Auf dieser Reise stehen die Plätze des Grünen Mannes im Vordergrund, dazu die Spuren, wo diese in der Landschaft wirksam sind. Durch Mythensagen, archäologische Funde und Rituale im Brauchtum lernen wir den Jahreszyklus des jugendlichen Maikönigs kennen. Und nicht zuletzt entdecken wir beim Durchwandern der heiligen Hügel die Maikönigin, die als "Frau Hilde" immer noch gegenwärtig ist.
CHF 165.– / EUR 110.–
Samstag, 5. Juni 2010
Orte weiblicher Schöpfungskraft
Kulturreise nach Engen (Region Hegau, Deutschland) nördlich von Singen. Der Ort ist vor allem bekannt wegen der altsteinzeitlichen Felsenhöhle "Petersfels", wo u.a. die schwarze Ahnfrau verehrt wurde. Wir besuchen das Museum in Engen und wandern zum Originalplatz der Steinzeithöhle. Zudem steigen wir auf einen der heiligen Berge des Hegaus, den Hohenhewen, der uns über die sakrale Bedeutung der Landschaft Auskunft geben kann. Eine spannende Entdeckungs- und Zeitreise in die europäische Frühgeschichte.
CHF 165.– / EUR 110.–
Vier Tage-Reise 11.-14. August 2010
Magisches Rügen
Die Insel Rügen in der Ostsee gilt als ein kleines Paradies. Nebst der Meeres- und Naturschönheit erleben wir die landschaftsmythologische Vielfalt dieser Insel. Der Reichtum der Sagen und der Steinkultstätten überrascht genauso wie die alten Bräuche und verschiedenen Naturtempel. Erkunden werden wir den Königsstuhl, den Herthasee, Opfer- und Kultsteine, Megalithanlagen und Göttersitze. Spannend ist auch zu sehen, wie die alten Traditionen in die nachfolgenden Kulturen einbezogen wurden. Besondere Aufmerksamkeit geniesst die Spurensuche nach der Schwanengöttin. Individuelle Anreise und Übernachtung in Selbstorganisation. Eine Hotelliste wird übermittelt. Bitte frühzeitig buchen. Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten sowie ohne Bus- oder Fährentransport:
CHF 145.– / EUR 95.– pro Tag und Person
Samstag/Sonntag, 4./5. September 2010
Geheimnisvolles Tessin
Kultur- und Wanderreise an den Luganersee. Von Lugano aus nehmen wir die Bergbahn auf den Monte Bré, einer der heiligen Hügel der Seeregion. Einführung in die Mythenlandschaft des Tessins. Danach wandern wir bergab Richtung Gandria (eines der schönsten Dörfer), wo wir den Schalen- und Schicksalsstein besuchen. Am zweiten Tag wandern wir von Lugano nach Paradiso und nehmen dort die Bergbahn auf den San Salvatore, den bedeutendsten Kultberg am Luganersee. Auf dem Berg erfahren wir die landschaftsmythologische Bedeutung des ehemaligen Kultberges. Wanderung bergab nach Paradiso (oder Talfahrt zurück) und weiter nach Lugano. Individuelle Anreise und Übernachtung in Gandria oder Lugano in Selbstorganisation (www.lugano-tourism.ch). Bitte frühzeitig buchen. Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten:
CHF 330.– / EUR 220.–
Samstag, 18. September 2010
Liebeslandschaft Guggisberg
Kultur- und Wanderreise zur mythischen Verena von Guggisberg im Schwarzenburgerland. Der Kultplatz - zwischen Tradition und Tourismus - lebt vom Guggershorn und vom Schwendelberg, die wir beide erwandern. Ebenso umwandern wir diese beiden heiligen Hügel, um sie von verschiedener Seite zu betrachten. Dabei hören wir von der historischen Verena und ihrem Liebhaber und fragen uns, wer diese Verena eigentlich ist. Über sie und ihren Geliebten besteht auch das berühmte Liebeslied, das wir mit ähnlichen Liedtexten vergleichen. Auch die Verena von Guggisberg lässt sich mit weiteren Verenaorten vergleichen, wobei allmählich die mythische Verena zum Vorschein kommt. Eine spannende Tagestour und Dedektivgeschichte.
CHF 165.– / EUR 110.–
Samstag/Sonntag, 2./3. Oktober 2010
Die Botschaft der Steine
Kultur- und Wanderreise nach Graubünden. Am ersten Tag wandern wir von Thusis nach Hohenrätien und weiter zu den geheimnisvollen Schalen- und Zeichensteinen von Carschenna. Einführung in die Landschaftsmythologie Graubündens und des besonderen Ortes: Was bedeuten diese sonderbaren Zeichen aus der Frühgeschichte? Rückkehr nach Thusis, wo wir auch übernachten werden. Am zweiten Tag reisen wir mit Bahn und Bus von Thusis nach Falera zu den berühmten Steinen aus der Megalithzeit. Hier entdecken wir einen weiteren mythischen Ort Graubündens. Von Falera fahren jeweils Busse nach Chur zur Rückreise. Individuelle Anreise und Übernachtung in Thusis in Selbstorganisation (www.viamala.ch). Preis ohne Fahrt- und Übernachtungskosten:
CHF 330.– / EUR 220.–
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Montag, 8. März 2010
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Sie (Gerda Weiler Anm. A.H.) folgert: Um Frauen und Mädchen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu beeinflussen, mussten jene Märchen und Mythen herhalten, die sich Männer vom Weiblichen geschaffen haben. Gerade deshalb ist es Weiler so wichtig, die patriarchalen Zerrbilder von Keuschheit und Reinheit einerseits und der bedrohlich-verführerischen Weiblichkeit andererseits zu entlarven. Sie zeigt, dass diese Karikaturen des Weiblichen stets dazu missbraucht wurden, um das patriarchale Schwarzweißdenken zu verschärfen. Ein Schwarzweißdenken, das alles Dunkle und Böse stets dem Weiblichen und alles Helle und Gute dem Männlichen zuordnet. Und sie deckt auf, dass dazu als Grundlage immer die Bibel dient, die in diesem Punkt nicht nur amerikanischen Religions-Fundamentalisten als unantastbar gilt. Spätestens hier spielt es keine Rolle mehr, dass die biblischen Texte nur Metaphern wiedergeben oder fiktiven Charakter besitzen, denn jede Kritik an patriarchalen Deutungsmustern oder Entstehungsgeschichte ist tabu. "Und so ist es eine unvermeid-liche Tatsache", schreibt Weiler, "dass diese Ideologien über das Weibliche durch die Bibel - in ihrer durch das Christentum angeeigneten Form - die Befindlichkeit unserer Töchter steuern." (Weiler, 1997, S.16)
Wenn Gott männlich gedacht wird, ist umgekehrt der Mann ein Gott (siehe ebd., S. 18). Und von diesem Gottesbild ist die Frau dann abhängig - denn ohne männliche Hilfe kann sie innerhalb dieses Konstrukts die "männliche Weltordnung" nicht mehr verstehen. Sie selbst kann sich auf ihren Gott nicht mehr transzendieren. Deshalb ist es so wichtig, dass "Frauen heute matriarchale Mythologien wieder lebendig machen, wenn sie ihre Geschichte aufarbeiten und die kulturellen Leistungen von Frauen aus dem Schatten der Vergessenheit ins Licht des Bewußtseins rücken". Sie geben dem Weiblichen auf diese Weise seinen Stellenwert zurück. (Ebd. S. 21)
Gleiches Recht auf Weltdeutung ist grundlegend für die Entwicklung eines "Eigenmachtgefühls", dieser unbewussten Selbstsicherheit, über die Jungen fast immer verfügen und Mädchen kaum. Weiler entlarvt die psychologischen Mechanismen, die in der Bibel und im Patriarchat mit dem Mythos der großen einzelnen Helden, Könige oder Genies immer wieder das Bild einer überhöhten Männlichkeit reproduzieren. Und zwar stets parallel zur Erniedrigung alles Weiblichen (ebd., S. 24). Diese Ideologie ist ihrer Meinung nach "ohne die mythische Überhöhung des Männlichen zum patriarchalen Vatergott gar nicht möglich". (Ebd., S. 25)
Weiler geht in ihrem Buch zunächst den Spuren der Himmelsgöttin nach, die mit dem Steinbock an ihrer Seite Leben und Tod verkörperte. Sie untersucht das patriarchale Misstrauen gegenüber dem Wiedergeburtsversprechen der Göttin und beschreibt den langen Prozess, wie die todbesiegende Thealogie des Matriarchats vom todbringenden Patriarchat besiegt wurde. Im Verlauf dieser patriarchalen Umdeutung wurden schließlich die Göttin und ihr Steinbock als Hexe und Teufel pervertiert.
Von der Steinzeit bis zur Antike galt der Steinbock im Vorderen Orient als Sinnbild des Mondes - die Hörner gleichen der Mondsichel. Er ist daher Kulttier der Himmelsgöttin, die für die Zeit verantwortlich ist und den Mondkalender immer wieder mit dem Sonnenumlauf in Einklang bringt. Auf zahlreichen Darstellungen sind die beiden zusammen zu sehen, nicht selten reitet die Himmelskönigin auf dem Steinbock durch die Luft.
Religion und Mythos wurden jedoch durch das Patriarchat von der Astrologie getrennt: Aus der großen Göttin wurde die Liebesgöttin Venus, die dadurch ihren kosmischen Charakter verlor. Aus dem Sternbild des Steinbocks wurde der Saturn, der entgegen seiner ursprünglichen astrologischen Bedeutung zum Symbol des Dunklen, sogar des Bösen wurde. Selbst in Tarot-Karten, die von Frauen gestaltet wurden, hat diese Umdeutung stattgefunden.
"Die Steinbocksymbolik, die ursprünglich jene Lebenskraft bedeutete, die aus dem Dunkel wieder ans Licht führte, wurde mit dem Dunkel selbst identifiziert", schreibt Gerda Weiler. (Ebd., S. 39) Konsequenterweise wurde der Steinbock in der Bibel zum übelriechenden Ziegenbock verwandelt.
Beispielhaft analysiert Weiler eine künstlerische Darstellung im Freiburger Münster aus dem späten 13. Jahrhundert. Auf den ersten Blick zeigt sie die Himmelsgöttin und ihren Steinbock. Doch die schöne nackte Gestalt ist keine Göttin, sondern Voluptas, die Wollust, und das Steinbockfell um ihre Schultern symbolisiert Satan, den Hurenknecht.
Diese und ähnliche Darstellungen der Wollust mit dem Bock waren sehr gebräuchlich in der gotischen Kunst. Wer etwa die berühmte Kathedrale im französischen Auxerre besucht, wird dieses Motiv dort ebenso finden, wie an vielen anderen Orten.
Und wer kennt nicht das berühmte Dürer-Bild "Hexe auf Teufel reitend" (um 1500)? Auf diesem Bild ist alles ins Gegenteil verkehrt, Symbol für das teuflisch Böse im Gegensatz zu rechten Weltordnung des Christentums. Dürer hat das Motiv der Aphrodite - der ehemaligen Himmelskönigin Ischtar - vermutlich auf seiner Italien-Reise kennen gelernt.
Der nackte Körper der Göttin ist zum Symbol der Sünde geworden, der Steinbock - einst das Symbol männlicher Schöpferkraft - ist zum "Leibhaftigen" verkommen, dem eben nur noch der Leib anhaftet, als sichtbares Zeichen seiner Triebhaftigkeit.
"In keinem Begriff wird die Leibfeindlichkeit des Christentums so eindeutig auf den Punkt gebracht wie in dem Begriff "der Leibhaftige", schreibt Weiler. (Ebd., S. 60)
Die symbolische Verschiebung von der Himmelsgöttin und ihrem Steinbock zur Hexe und ihrem teuflischen Hurenbock ist Ausdruck des patriarchalen Dominanzdenkens: Alle Macht liegt in den Händen weniger Männer, Andersgläubige, Juden, Muslime, Frauen werden diffamiert, sie können nur im Verborgenen (über-)leben.
Als 1487 ein offensichtlich paranoid-neurotisch frauen- und leibfeindlicher Mönch den sogenannten "Hexenhammer" verfasste, begann die systematische Ausrottung der weisen Frauen.
Magierinnen und Heilerinnen hatte es zu allen Zeiten gegeben - schon die Pythagoreerinnen waren dafür bekannt. Die Menschen glaubten an die Heilkraft des Zaubers. Die Kirche begann jedoch in der 1. Hälfte des 1. Jahrtausends ZauberInnen durch Heilige zu ersetzen - gleichzeitig wurde die überlieferte Magie abgewertet. (Siehe Wisselinck 1986, S. 18f) Zunächst mit geringem Erfolg. Die Bevölkerung vertraute weiterhin dem überlieferten Wissen - auch in der Heilkunst. Erst als die zuvor freien Universitäten allmählich in päpstliche Territorien umgewandelt wurden - erstmals 1185 in Montpellier geschehen - begann der systematische Ausschluß heilkundiger Frauen und Juden aus der Wissenschaft. Heilerinnen und Zauberinnen arbeiteten von nun an illegal. Was die scholastische Philosophie nicht integrieren konnte, bekämpfte sie. Die Zauberin war eine Konkurrentin der männlichen Medizin. Erst wurde sie zur "Feindin der Kirche" erklärt, später als Hexe dämonisiert - übrigens auch von Martin Luther. Die Himmelsgöttin Aphrodite war somit unter der scholastisch-patriarchalen Einwirkung zur Ziegenbock reitenden Hexe mutiert. Erst im 18. Jh. wurde die in zahllosen Hexenverfahren etablierte Frauenfolter wieder abgeschafft. Gesellschaftliche Stellung, Wissen und heilkundliche Erfahrung der Frauen bedeuteten zu diesem Zeitpunkt längst keine Konkurrenz mehr ...
Der Steinbock wird durch die neuere Symbolforschung rehabilitiert. Er kann seine vom christlichen Dualismus aufgezwungene Teufelsmaske wieder ablegen. Er wird wieder zum Mondgott und Sohngeliebten der Himmelskönigin. (Ebd., S. 46) Doch was ist mit der Himmelskönigin selbst?
Gerda Weiler, Zitat aus: Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols, in: Heide Göttner-Abendroth/Marit Rullmann/Annegret Stopczyk, Was Philosophinnen über die Göttin denken
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Sie (Gerda Weiler Anm. A.H.) folgert: Um Frauen und Mädchen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu beeinflussen, mussten jene Märchen und Mythen herhalten, die sich Männer vom Weiblichen geschaffen haben. Gerade deshalb ist es Weiler so wichtig, die patriarchalen Zerrbilder von Keuschheit und Reinheit einerseits und der bedrohlich-verführerischen Weiblichkeit andererseits zu entlarven. Sie zeigt, dass diese Karikaturen des Weiblichen stets dazu missbraucht wurden, um das patriarchale Schwarzweißdenken zu verschärfen. Ein Schwarzweißdenken, das alles Dunkle und Böse stets dem Weiblichen und alles Helle und Gute dem Männlichen zuordnet. Und sie deckt auf, dass dazu als Grundlage immer die Bibel dient, die in diesem Punkt nicht nur amerikanischen Religions-Fundamentalisten als unantastbar gilt. Spätestens hier spielt es keine Rolle mehr, dass die biblischen Texte nur Metaphern wiedergeben oder fiktiven Charakter besitzen, denn jede Kritik an patriarchalen Deutungsmustern oder Entstehungsgeschichte ist tabu. "Und so ist es eine unvermeid-liche Tatsache", schreibt Weiler, "dass diese Ideologien über das Weibliche durch die Bibel - in ihrer durch das Christentum angeeigneten Form - die Befindlichkeit unserer Töchter steuern." (Weiler, 1997, S.16)
Wenn Gott männlich gedacht wird, ist umgekehrt der Mann ein Gott (siehe ebd., S. 18). Und von diesem Gottesbild ist die Frau dann abhängig - denn ohne männliche Hilfe kann sie innerhalb dieses Konstrukts die "männliche Weltordnung" nicht mehr verstehen. Sie selbst kann sich auf ihren Gott nicht mehr transzendieren. Deshalb ist es so wichtig, dass "Frauen heute matriarchale Mythologien wieder lebendig machen, wenn sie ihre Geschichte aufarbeiten und die kulturellen Leistungen von Frauen aus dem Schatten der Vergessenheit ins Licht des Bewußtseins rücken". Sie geben dem Weiblichen auf diese Weise seinen Stellenwert zurück. (Ebd. S. 21)
Gleiches Recht auf Weltdeutung ist grundlegend für die Entwicklung eines "Eigenmachtgefühls", dieser unbewussten Selbstsicherheit, über die Jungen fast immer verfügen und Mädchen kaum. Weiler entlarvt die psychologischen Mechanismen, die in der Bibel und im Patriarchat mit dem Mythos der großen einzelnen Helden, Könige oder Genies immer wieder das Bild einer überhöhten Männlichkeit reproduzieren. Und zwar stets parallel zur Erniedrigung alles Weiblichen (ebd., S. 24). Diese Ideologie ist ihrer Meinung nach "ohne die mythische Überhöhung des Männlichen zum patriarchalen Vatergott gar nicht möglich". (Ebd., S. 25)
Weiler geht in ihrem Buch zunächst den Spuren der Himmelsgöttin nach, die mit dem Steinbock an ihrer Seite Leben und Tod verkörperte. Sie untersucht das patriarchale Misstrauen gegenüber dem Wiedergeburtsversprechen der Göttin und beschreibt den langen Prozess, wie die todbesiegende Thealogie des Matriarchats vom todbringenden Patriarchat besiegt wurde. Im Verlauf dieser patriarchalen Umdeutung wurden schließlich die Göttin und ihr Steinbock als Hexe und Teufel pervertiert.
Von der Steinzeit bis zur Antike galt der Steinbock im Vorderen Orient als Sinnbild des Mondes - die Hörner gleichen der Mondsichel. Er ist daher Kulttier der Himmelsgöttin, die für die Zeit verantwortlich ist und den Mondkalender immer wieder mit dem Sonnenumlauf in Einklang bringt. Auf zahlreichen Darstellungen sind die beiden zusammen zu sehen, nicht selten reitet die Himmelskönigin auf dem Steinbock durch die Luft.
Religion und Mythos wurden jedoch durch das Patriarchat von der Astrologie getrennt: Aus der großen Göttin wurde die Liebesgöttin Venus, die dadurch ihren kosmischen Charakter verlor. Aus dem Sternbild des Steinbocks wurde der Saturn, der entgegen seiner ursprünglichen astrologischen Bedeutung zum Symbol des Dunklen, sogar des Bösen wurde. Selbst in Tarot-Karten, die von Frauen gestaltet wurden, hat diese Umdeutung stattgefunden.
"Die Steinbocksymbolik, die ursprünglich jene Lebenskraft bedeutete, die aus dem Dunkel wieder ans Licht führte, wurde mit dem Dunkel selbst identifiziert", schreibt Gerda Weiler. (Ebd., S. 39) Konsequenterweise wurde der Steinbock in der Bibel zum übelriechenden Ziegenbock verwandelt.
Beispielhaft analysiert Weiler eine künstlerische Darstellung im Freiburger Münster aus dem späten 13. Jahrhundert. Auf den ersten Blick zeigt sie die Himmelsgöttin und ihren Steinbock. Doch die schöne nackte Gestalt ist keine Göttin, sondern Voluptas, die Wollust, und das Steinbockfell um ihre Schultern symbolisiert Satan, den Hurenknecht.
Diese und ähnliche Darstellungen der Wollust mit dem Bock waren sehr gebräuchlich in der gotischen Kunst. Wer etwa die berühmte Kathedrale im französischen Auxerre besucht, wird dieses Motiv dort ebenso finden, wie an vielen anderen Orten.
Und wer kennt nicht das berühmte Dürer-Bild "Hexe auf Teufel reitend" (um 1500)? Auf diesem Bild ist alles ins Gegenteil verkehrt, Symbol für das teuflisch Böse im Gegensatz zu rechten Weltordnung des Christentums. Dürer hat das Motiv der Aphrodite - der ehemaligen Himmelskönigin Ischtar - vermutlich auf seiner Italien-Reise kennen gelernt.
Der nackte Körper der Göttin ist zum Symbol der Sünde geworden, der Steinbock - einst das Symbol männlicher Schöpferkraft - ist zum "Leibhaftigen" verkommen, dem eben nur noch der Leib anhaftet, als sichtbares Zeichen seiner Triebhaftigkeit.
"In keinem Begriff wird die Leibfeindlichkeit des Christentums so eindeutig auf den Punkt gebracht wie in dem Begriff "der Leibhaftige", schreibt Weiler. (Ebd., S. 60)
Die symbolische Verschiebung von der Himmelsgöttin und ihrem Steinbock zur Hexe und ihrem teuflischen Hurenbock ist Ausdruck des patriarchalen Dominanzdenkens: Alle Macht liegt in den Händen weniger Männer, Andersgläubige, Juden, Muslime, Frauen werden diffamiert, sie können nur im Verborgenen (über-)leben.
Als 1487 ein offensichtlich paranoid-neurotisch frauen- und leibfeindlicher Mönch den sogenannten "Hexenhammer" verfasste, begann die systematische Ausrottung der weisen Frauen.
Magierinnen und Heilerinnen hatte es zu allen Zeiten gegeben - schon die Pythagoreerinnen waren dafür bekannt. Die Menschen glaubten an die Heilkraft des Zaubers. Die Kirche begann jedoch in der 1. Hälfte des 1. Jahrtausends ZauberInnen durch Heilige zu ersetzen - gleichzeitig wurde die überlieferte Magie abgewertet. (Siehe Wisselinck 1986, S. 18f) Zunächst mit geringem Erfolg. Die Bevölkerung vertraute weiterhin dem überlieferten Wissen - auch in der Heilkunst. Erst als die zuvor freien Universitäten allmählich in päpstliche Territorien umgewandelt wurden - erstmals 1185 in Montpellier geschehen - begann der systematische Ausschluß heilkundiger Frauen und Juden aus der Wissenschaft. Heilerinnen und Zauberinnen arbeiteten von nun an illegal. Was die scholastische Philosophie nicht integrieren konnte, bekämpfte sie. Die Zauberin war eine Konkurrentin der männlichen Medizin. Erst wurde sie zur "Feindin der Kirche" erklärt, später als Hexe dämonisiert - übrigens auch von Martin Luther. Die Himmelsgöttin Aphrodite war somit unter der scholastisch-patriarchalen Einwirkung zur Ziegenbock reitenden Hexe mutiert. Erst im 18. Jh. wurde die in zahllosen Hexenverfahren etablierte Frauenfolter wieder abgeschafft. Gesellschaftliche Stellung, Wissen und heilkundliche Erfahrung der Frauen bedeuteten zu diesem Zeitpunkt längst keine Konkurrenz mehr ...
Der Steinbock wird durch die neuere Symbolforschung rehabilitiert. Er kann seine vom christlichen Dualismus aufgezwungene Teufelsmaske wieder ablegen. Er wird wieder zum Mondgott und Sohngeliebten der Himmelskönigin. (Ebd., S. 46) Doch was ist mit der Himmelskönigin selbst?
Gerda Weiler, Zitat aus: Ich brauche die Göttin. Zur Kulturgeschichte eines Symbols, in: Heide Göttner-Abendroth/Marit Rullmann/Annegret Stopczyk, Was Philosophinnen über die Göttin denken
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Freitag, 5. März 2010
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"Nichts Genaues weiß man nicht." Es ist ganz einfach. Die klare Aufgabenteilung geht wie folgt: Der westliche Intellektuelle, hervorgegangen aus der total humanen Aufklärung, von daher meistens männlich, weiß alles, während sein kampferprobter Kumpel alles unter Kontrolle hat. Vor allem Frauen. Was die mächtigen Männer natürlich nicht davon abhält, diese zum Jagen zu tragen. Denn das Dämonische, der tödliche böse Blick, stammt bekanntlich von einer Frau. Einst skeptisch und unbeleckt, hat Big Brother sie einfach aus Avalon entführt. Und sie dann mit seiner wahren Weisheit berührt.
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"Nichts Genaues weiß man nicht." Es ist ganz einfach. Die klare Aufgabenteilung geht wie folgt: Der westliche Intellektuelle, hervorgegangen aus der total humanen Aufklärung, von daher meistens männlich, weiß alles, während sein kampferprobter Kumpel alles unter Kontrolle hat. Vor allem Frauen. Was die mächtigen Männer natürlich nicht davon abhält, diese zum Jagen zu tragen. Denn das Dämonische, der tödliche böse Blick, stammt bekanntlich von einer Frau. Einst skeptisch und unbeleckt, hat Big Brother sie einfach aus Avalon entführt. Und sie dann mit seiner wahren Weisheit berührt.
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Wasser: Die Grundversorgung verkommt in manchen Gegenden zum Big Business. Im ISLA-Blog stand vor kurzem der Link auf einen Text aus dem Jahr 2003 der umstrittenen indischen Physikerin und Öko-Aktivistin Vandana Shiva: "Wofür Kriege gut sind - Bechtel und Blut für Wasser. Die Ausweitung der Herrschaft der Konzerne." Ich kommentierte kurz: "Doch, man kann auch Regenwasser privatisieren. Wenn man denn erpresst wird." Daher: Beobachtet das Big Business und stärkt die Flower-Power! Lasst Bäume, Blumen und Kräuter für alle Fälle wachsen!
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Wasser: Die Grundversorgung verkommt in manchen Gegenden zum Big Business. Im ISLA-Blog stand vor kurzem der Link auf einen Text aus dem Jahr 2003 der umstrittenen indischen Physikerin und Öko-Aktivistin Vandana Shiva: "Wofür Kriege gut sind - Bechtel und Blut für Wasser. Die Ausweitung der Herrschaft der Konzerne." Ich kommentierte kurz: "Doch, man kann auch Regenwasser privatisieren. Wenn man denn erpresst wird." Daher: Beobachtet das Big Business und stärkt die Flower-Power! Lasst Bäume, Blumen und Kräuter für alle Fälle wachsen!
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Donnerstag, 4. März 2010
Dienstag, 2. März 2010
Montag, 1. März 2010
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Manuka-Honig
Wundermittel der Maori.
Honey Research Unit of the University of Waikato in New Zealand (Foto)
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Manuka-Honig
Wundermittel der Maori.
Honey Research Unit of the University of Waikato in New Zealand (Foto)
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