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Die Veranstaltung bei der Burg Waldeck im Hunsrück bildete 1969 für sehr viele Mitmenschen aus dem deutschen Sprachgebiet den würdigen Abschluß eines geistig unruhigen Jahrzehnts. Die Zahl des unübersichtlichen Volkes, das hier zusammenströmte, schätzten einige der Zeitungs-Berichterstatter auf etwa drei-tausend. Man traf die Jugend aus allen Windrichtungen: Aus Holland, Südtirol, der Schweiz und Österreich waren sehr viele gekommen, eine Gruppe versicherte sogar, trotz des "Eisernen Vorhangs" seien sie aus einer noch bestehenden deutschen Sprachinsel von Siebenbürgen hergereist. Unklare Erwartungen, mit vielen Missverständnissen und Übertreibungen in den Gammler-Wirtschaften der Städte weitergegeben, hatten vor allem für die Zusammenkunft geworben. Man war überzeugt, dass eine 'Neue Zeit' bevorstand - 'die Sonne tritt jetzt im Frühling aus dem Tierkreiszeichen der Fische für die nächsten zweitausend Jahre in das des Wassermanns'. Man traf sich hier, weil man über die Anregungen, die von allen Seiten auf die Jugend ein-strömten, 'unter sich in Ruhe überlegen wollte', also ohne die endlosen Schlägereien zwischen Demonstranten und Polizisten, die 1968 und 1969 die Schlagzeilen der Zeitungen ausmachten: Der Ort zum Nachdenken, die Waldberge im Herzen Europas, der Schauplatz einer von Sagen umgebenen Geschichte durch viele Jahrhunderte, schien in jeder Beziehung geeignet.
Wie sich für den Geologen die verschiedenen Schichten aus aufeinanderfolgenden Zeitaltern berühren, so sah man im Raum der Burg Waldeck die Erinnerungen an die verschiedenen Träume der Jugendkultur nebeneinander. In den teilweise neu gemauerten Resten der alten Bauwerke hatten sich schon lange und hartnäckig die Mitglieder einer Bewegung festgesetzt, die sich als den alten Verwalter der Erbschaft aus den Tagen der berühmten 'Wandervögel' der Jahrhundertwende ansah. Da sie so etwas wie wie eine einheitliche Tracht trugen, galten sie vielen der 'antiautoritären' Besucher der Tagung als 'echte Militaristen und Faschisten' - obwohl sie anscheinend von den National-sozialisten Adolf Hitlers recht hart unterdrückt worden waren. Doch die 'modernen' Hippies, mochten sie auch von den Vertretern der dogmatischen 'linken und klassenbewussten Organisationen' fortlaufend 'als Wanderer im Bann der konservativen Romantik' und ähnlich beschimpft werden - wegen ihrer langen Haare, bunten Stirnbänder und Kittel aus Indianerleder erschienen sie wiederrum den Nachkommen der Wandervögel als 'rotes Anarchisten-Gesindel'. Also standen sich schon in der ersten Stunde, da ich an jenem eigenartigen Ort weilte, etliche der der alten und neuen Verehrer von grüner Umwelt und sagen-umwobenen Burgen mit Knütteln und zum Schleudern bereiten Steinen drohend gegenüber. Es ging also auch hier um Haaresbreite, und schon hätte das Fest auf dem abgelegenen Märchenhügel nicht weniger mit blutigen Köpfen enden können als all die städtischen Massenkundgebungen jener Jahre. Wenn aber die Waldeck-Veranstaltung ein gewisses Glück haben sollte und nicht schon an ihrem Anfang in eine Schlacht ausartete, so war dies ein Erfolg von Musik, Gesang und Tanz, die nun überall im Freien stattfanden und die Spannung in den Muskeln lockerten.
Ich hatte die Gelegenheit, mit einigen jüngeren Nachfahren der ursprünglichen Wandervögel reden zu können und fand zum Erstaunen bei ihnen fast den gleichen Kreis geistiger Beschäftigung wie bei den von ihnen wegen unterschiedlicher Tracht abgelehnten Gästen 'ihrer' Burg: Sie erzählten gern und wussten sogar Lieder und Märchen um Doktor Faust und all die Gottsucher des Mittelalters, die Minnesänger und Katharer, die Fahrenden Schüler und Ritter, die Helden und Häuptlinge des Mittelalters. Ich erkannte, wie sehr in Umbruchzeiten, gründlich verwirrt durch boshafte Verallgemeinerungen und Gemein-plätze, sich Menschen gegenüberstehen und bereit sind, sich zu zerfleischen, die eigentlich ganz wesensverwandte Themen in sich tragen.
Auch der Zusammenstoss mit den sogenannten 'linken Organi-sationen' wurde von der damals allgemein als Hippies bezeichneten Jugend durch eine wahre Verkettung von Glücksfällen vermieden. Diese 'Organisationen' waren natürlich nicht gerade begeistert, festzustellen, dass ein wesentlicher Teil der neuen Generation, statt sich als Kanonenfutter in den Strassenschlachten von Berlin oder Zürich verheizen zu lassen, in Richtung irgendwelcher Sagenberge aufgebrochen war. Also verteilten die linke Studentengruppe SDS und die DKP, die sogenannte Deutsche Kommunistische Partei, zumindest einige der verschiedenen Splittergruppen, mit Fleiss Handzettel und luden zu marxistischen Veranstaltungen ein: Dort sollte das ihrer Ansicht nach 'konservative' Wesen des Fests 'entlarvt' werden, dass die ganze Veranstaltung von Spitzeln des reaktionären Bürgertums erfunden worden sei, um die naive Jugend zu 'entpolitisieren', sie immer weiter 'von den Nöten des Klassenkampfes' zu entfernen. Die SDSler und DKP-Männer waren sich ziemlich einig, dass da die Neo-Romantik und Nostalgie eine bremsende Wirkung gegenüber dem Ringen 'für den geschichtlichen Fortschritt' ausübe. Sie waren aber gar nicht einig, wenn es um die Frage ging, wie eigentlich die wahre Richtung der nun notwendigen Revolution festzustellen sei. Nach einigen mehr oder weniger handgreiflichen Auseinander-setzungen erwies es sich den Antibürgern aus zumeist ausge-sprochen bürgerlichen Familien als völlig unmöglich, eine gemeinsame Protestaktion durchzuführen. also gab es zwei Protestaktionen, selbstverständlich an nahezu entgegengesetzten Seiten des grünen Hügelgeländes! An diesen wurde auch viel weniger über die abwesenden romantischen Sucher nach den Wurzeln der neuen Kultur geschimpft - als wider die nicht 'linientreuen' Genossen, die auf der andern Seite des Fests fast das gleiche erzählten ...
Am Rande des immer verwirrenderen Jahrmarkts der Parteistrategen und einigermassen 'etablierten' Künstler, die mit Eifer die einträgliche Beachtung von ebenfalls 'eingefahrenen' Leuten der Massenmedien suchten, fern von den rechten und linken Rattenfängern, bildete sich eine Welt ganz für sich: Junge Menschen aus den verschiedenen Winkeln von Mitteleuropa, die schon durch die Buntheit ihrer Kleider und den stolz getragenen 'Nomadenschmuck' ihren Austritt aus der modischen Langeweile der Grossstädte zu zeigen suchten, trafen sich etwas abseits auf den grünen Wiesen. Die Begegnungen dieser Art, die nun Tage und Nächte dauerten, sollten sich für das kommende Jahrzehnt als schicksalshaft erweisen: Ich traf hier eine Reihe von Mädchen und jungen Männern, die ich ohne irgendwelche Absprachen immer wieder treffen sollte, wenn es in Europa auf den Marktplätzen der Altstädte oder auf Waldhügeln um Versuche ging, der bisher scheinbar zum Untergang verurteilten Volkskultur neues Leben zu schenken.
Diese Begegnungen, die sich über die ganze Dauer der Tage von Waldeck ausdehnten, hatten für den oberflächlichen Betrachter kaum viel Sensationelles, und in den Pressenotizen, die über die ganze Zusammenkunft erschienen, schrieb man lieber über den ganzen, eigentlich unglaublich nebensächlichen Zank all der pseudolinken oder faschistoiden Sekten. Doch das eigentliche Ereignis der Völkerwanderung zum grünen Hunsrück-Hügel hat mir ein Mädchen aus einer der ersten Berliner Wohngemein-schaften zusammengefasst: 'Man sah, dass man mit seinen Träumen nicht alleine war. Man sah, dass all die Menschen, die zusammen in kleinen Freundeskreisen einen gemeinsamen Weg gehen wollen, als Gesamtheit wahrscheinlich sogar zahlreicher sind als die sich durch viel Propaganda zu Massenphänomenen erklärenden totalitären Parteien. Es gibt immer noch die grünen Waldhügel abseits von den Autobahnen, denn eigentlich ist es heute dank Schallplatten und Rock-Festivals leichter, von den Hippies in den Rocky Mountains oder im Himalaya zu wissen als von den Gleichgesinnten im andern Stadtteil.'
Geschichten und Gedanken dieser Art wurden ausgetauscht, bestätigten die Hörer, brachten sie auf neue Gedanken. Eine sicher uralte Idee wurde als etwas Neues wiedergeboren, möglicherweise von kleinen Kreisen ausgestreut: 'Man muss bei Vollmond feiern, dann weiss man, dass die Gleichgesinnten wach sind und an alle ihre Freunde denken, auch wenn sie ihre Anschriften nicht wissen.
Aus:
Sergius Golowin, Die weisen Frauen. Die Hexen und ihr Heilwissen
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Samstag, 7. November 2009
Donnerstag, 5. November 2009
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(Foto) Zu einer reifen Hellsichtigkeit gehört es zu wissen, für welche Zwecke man diese benutzt. Und für welche nicht! Als eine der Vermittlerinnen der Alten Religion, die den eigenen inneren Weg gegangen ist, ihn immer noch geht, weiß ich seit einigen Jahren um diese Verantwortung. Zu Beginn meines wissenschaftlichen Studiums stand all' das nur als Ahnung im Raum. Es gibt viele Gründe, warum ich Politologin geworden bin. Eine naive Politologin, die doch tatsächlich immer wieder gebucht wurde mit ihren Seminaren, weil sie glaubte, dass man mit jedem Menschen reden kann und es Gründe gibt, wieso jemand sich von Extremisten angezogen fühlt. Ein naive Politologin, die daran glaubt, dass es Lösungen dagegen gibt. Aber das ist leider nicht immer gewünscht, wie ich heute weiß. Extremisten kann man einfach zu gut von hinten anschieben und gebrauchen für diverse Dinge. Und wer verdient nicht alles sein Geld mit Spalten und Herrschen. Es gibt gute Gründe, warum ich nicht schweige, was mir der von hinten angeschobene Herr vorgeworfen hat. Natürlich gibt es auch notwendige Momente des Schweigens, Momente des stärkenden Schutzes für die Seele, Momente der Kraft. Doch der Krieg fordert es zu reden über die KriegstreiberInnen. Wir Kinder haben einen Scheissdreck erleben müssen im Spiel der Kräfte des Kalten Krieges. Kollateralschäden eben, was ich mir damals natürlich noch nicht erklären konnte. Es gab da diese Andeutungen. Andeutungen über eine blonde Frau aus hohem Nazi-Haushalt beispielsweise, die es einem gutaussehenden Mann in Duisburg mit jüdischen Wurzeln so richtig professionell besorgte, ihn dann zutiefst demütigte und ab nach Damaskus ins reiche Haus zog. Ein Vater, der sich sein Leben schön und sehr verkürzt getrunken hat, Kriegskranke, die ihre Aggressionen über Umwege herausliessen, merkwürdige Sätze, deren Richtung ich zumindest heute einschätzen kann, Andeutungen über die Mitglieder von Abteilungen, die in Japan mit dem Hubschrauber abstürzten, und daraufhin die Abteilung aufgelöst wurde, kurz bevor mein Vater dort seine von Strauß besorgte Stelle in München antreten wollte. Wer dafür im Gegenzug aus heiterem Himmel fiel, weiß ich natürlich nicht. Aber die Geschichten ähneln sich eben immer wieder. Da sind mir jede Menge Leute aus verschiedenen Familien Informationen schuldig. Und ja: Ich weiß. Ich bin ein, Zitat: "Schandmaul". Ich bin einen mühsamen Weg gegangen. Dass ich eine Namensliste hier habe mit den Personen, die meiner Tochter versuchten zu schaden, sagte ich bereits an anderer Stelle. Mich interessiert da nur der einzelne. Das ist nun der Lehrweg. Und als eine der Vermittlerinnen der Alten Religion muß ich damit leben, dass mir heftiger Widerstand entgegengebracht wird. Das Spiel des Spaltens und Herrschens ist sehr lukrativ und patriarchal monotheistische Religion zu diesem Zweck ein oft genutztes Machtmittel. Zu einer reifen Hellsichtigkeit gehört es wissen, für welche Zwecke man diese benutzt. Und für welche nicht!
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(Foto) Zu einer reifen Hellsichtigkeit gehört es zu wissen, für welche Zwecke man diese benutzt. Und für welche nicht! Als eine der Vermittlerinnen der Alten Religion, die den eigenen inneren Weg gegangen ist, ihn immer noch geht, weiß ich seit einigen Jahren um diese Verantwortung. Zu Beginn meines wissenschaftlichen Studiums stand all' das nur als Ahnung im Raum. Es gibt viele Gründe, warum ich Politologin geworden bin. Eine naive Politologin, die doch tatsächlich immer wieder gebucht wurde mit ihren Seminaren, weil sie glaubte, dass man mit jedem Menschen reden kann und es Gründe gibt, wieso jemand sich von Extremisten angezogen fühlt. Ein naive Politologin, die daran glaubt, dass es Lösungen dagegen gibt. Aber das ist leider nicht immer gewünscht, wie ich heute weiß. Extremisten kann man einfach zu gut von hinten anschieben und gebrauchen für diverse Dinge. Und wer verdient nicht alles sein Geld mit Spalten und Herrschen. Es gibt gute Gründe, warum ich nicht schweige, was mir der von hinten angeschobene Herr vorgeworfen hat. Natürlich gibt es auch notwendige Momente des Schweigens, Momente des stärkenden Schutzes für die Seele, Momente der Kraft. Doch der Krieg fordert es zu reden über die KriegstreiberInnen. Wir Kinder haben einen Scheissdreck erleben müssen im Spiel der Kräfte des Kalten Krieges. Kollateralschäden eben, was ich mir damals natürlich noch nicht erklären konnte. Es gab da diese Andeutungen. Andeutungen über eine blonde Frau aus hohem Nazi-Haushalt beispielsweise, die es einem gutaussehenden Mann in Duisburg mit jüdischen Wurzeln so richtig professionell besorgte, ihn dann zutiefst demütigte und ab nach Damaskus ins reiche Haus zog. Ein Vater, der sich sein Leben schön und sehr verkürzt getrunken hat, Kriegskranke, die ihre Aggressionen über Umwege herausliessen, merkwürdige Sätze, deren Richtung ich zumindest heute einschätzen kann, Andeutungen über die Mitglieder von Abteilungen, die in Japan mit dem Hubschrauber abstürzten, und daraufhin die Abteilung aufgelöst wurde, kurz bevor mein Vater dort seine von Strauß besorgte Stelle in München antreten wollte. Wer dafür im Gegenzug aus heiterem Himmel fiel, weiß ich natürlich nicht. Aber die Geschichten ähneln sich eben immer wieder. Da sind mir jede Menge Leute aus verschiedenen Familien Informationen schuldig. Und ja: Ich weiß. Ich bin ein, Zitat: "Schandmaul". Ich bin einen mühsamen Weg gegangen. Dass ich eine Namensliste hier habe mit den Personen, die meiner Tochter versuchten zu schaden, sagte ich bereits an anderer Stelle. Mich interessiert da nur der einzelne. Das ist nun der Lehrweg. Und als eine der Vermittlerinnen der Alten Religion muß ich damit leben, dass mir heftiger Widerstand entgegengebracht wird. Das Spiel des Spaltens und Herrschens ist sehr lukrativ und patriarchal monotheistische Religion zu diesem Zweck ein oft genutztes Machtmittel. Zu einer reifen Hellsichtigkeit gehört es wissen, für welche Zwecke man diese benutzt. Und für welche nicht! .
Mittwoch, 4. November 2009
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(Foto) Einkaufen nicht nur von Obst und Gemüse kann man wo? Eine Übersicht. Das Wort "Gesund" lasse ich weg. Bei solcher Wortwahl liest das dumme Gehirn nämlich auch immer das Gegenteil. Und wer will schon krank einkaufen? "Frische regionale Produkte sind gefragt – und werden am liebsten auch gleich beim Bauern gekauft. Deshalb haben wir im Rundschau-Verbreitungsgebiet recher-chiert und Adressen und Tipps für Sie szusammengestellt." Und natürlich erhebt niemand Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Adressen werden hoffentlich von vielen BloggerInnen und Medien gesammelt und veröffentlicht.
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(Foto) Einkaufen nicht nur von Obst und Gemüse kann man wo? Eine Übersicht. Das Wort "Gesund" lasse ich weg. Bei solcher Wortwahl liest das dumme Gehirn nämlich auch immer das Gegenteil. Und wer will schon krank einkaufen? "Frische regionale Produkte sind gefragt – und werden am liebsten auch gleich beim Bauern gekauft. Deshalb haben wir im Rundschau-Verbreitungsgebiet recher-chiert und Adressen und Tipps für Sie szusammengestellt." Und natürlich erhebt niemand Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Adressen werden hoffentlich von vielen BloggerInnen und Medien gesammelt und veröffentlicht..
Dienstag, 3. November 2009
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Das ist gut zu sehen. Danke für den Tipp! Im Kölner Stadtanzeiger steht, dass die Hexe böse, sehr böse ist, denn sie will Aladin im Orient die Wunderlampe klauen. Oder habe ich das falsch ver-standen? Da freuen wir uns als Frauen doch sehr über so viel Theater nicht nur im Theater. Mir stellen sich auf Anhieb folgende Fragen: Was weiß der Regisseur über die weiblichen Wurzeln von Religion? Was will er wissen? Kommt die Hexe vielleicht auch aus diesem schwarzen Wald, in dem einst Robin Hood und seine bösen Räuber lebten? Und will der Regisseur die Meute auf die bösen Räuber loslassen? Nein, das glaube ich nicht. Niemand würde doch schließlich auf die Idee kommen, dass Kultur auch ein Kampfinstrument ist. Also: Hingehen ins Arkadas Theater und sich erheitern lassen! Heute morgen im Stadtanzeiger übrigens die Headline, dass die Schweinegrippe in Porz für Angst und Unsicherheit sorgt.
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Das ist gut zu sehen. Danke für den Tipp! Im Kölner Stadtanzeiger steht, dass die Hexe böse, sehr böse ist, denn sie will Aladin im Orient die Wunderlampe klauen. Oder habe ich das falsch ver-standen? Da freuen wir uns als Frauen doch sehr über so viel Theater nicht nur im Theater. Mir stellen sich auf Anhieb folgende Fragen: Was weiß der Regisseur über die weiblichen Wurzeln von Religion? Was will er wissen? Kommt die Hexe vielleicht auch aus diesem schwarzen Wald, in dem einst Robin Hood und seine bösen Räuber lebten? Und will der Regisseur die Meute auf die bösen Räuber loslassen? Nein, das glaube ich nicht. Niemand würde doch schließlich auf die Idee kommen, dass Kultur auch ein Kampfinstrument ist. Also: Hingehen ins Arkadas Theater und sich erheitern lassen! Heute morgen im Stadtanzeiger übrigens die Headline, dass die Schweinegrippe in Porz für Angst und Unsicherheit sorgt.
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Montag, 2. November 2009
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Zum Schweinchen-Spektakel, das wohl jetzt regelmässig stattfinden soll. So wie Karneval in Köln. Zum Beispiel. Wobei Karneval nur einmal im Jahr ist:
"Wenn ich der WHO etwas raten dürfte, dann wäre das mehr Unabhängigkeit. Gerade in solchen Beamtenapparaten, wie die WHO einer ist, würde ich viel stärker darauf achten, dass meine Beratergremien unabhängig sind."
Professor Michael Kochen ist Leiter der Abteilung Allgemein-medizin an der Universität Göttingen und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familien-medizin. Er betreibt in Göttingen seine eigene Praxis. Ein Kommentator schreibt zum Artikel in der WELT:
Man vergleiche mit dem letzten Abschnit des Interviews mit Prof. Kochen. Wie kam es nun dazu, daß der Ausruf einer Pandemie Stufe 6 möglich wurde? Im Mai 2009 wurden aus der gängigen WHO Definition einer Pandemie zwei entscheidende Punkte gestrichen:
1. Die Notwendigkeit der hohen Zahl der Erkrankten
2. Die hohe Sterblichkeit bei den Infizierten
Damit unterscheidet sich die Pandemie-Definition nicht mehr von der Definition einer saisonalen Grippeepidemie. Anzumerken ist, daß bei der ins Leben gerufenen Expertengruppe der WHO zur Schweinegrippe interessanterweise Vertreter der pharmazeu-tischen Industrie, die selbst Impfseren produzieren, speziell die Firmen Novartis und GlaxoSmithKline, an einem Tisch sitzen. Diese Änderung der WHO Definition bereitete die „wissenschaft-liche Grundlage“ zum Ausruf der Pandemiestufe 6. Fakt ist, daß es jedes Jahr eine saisonale Grippeerkrankung, die Influenza, gibt."
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Zum Schweinchen-Spektakel, das wohl jetzt regelmässig stattfinden soll. So wie Karneval in Köln. Zum Beispiel. Wobei Karneval nur einmal im Jahr ist:
"Wenn ich der WHO etwas raten dürfte, dann wäre das mehr Unabhängigkeit. Gerade in solchen Beamtenapparaten, wie die WHO einer ist, würde ich viel stärker darauf achten, dass meine Beratergremien unabhängig sind."
Professor Michael Kochen ist Leiter der Abteilung Allgemein-medizin an der Universität Göttingen und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familien-medizin. Er betreibt in Göttingen seine eigene Praxis. Ein Kommentator schreibt zum Artikel in der WELT:
Man vergleiche mit dem letzten Abschnit des Interviews mit Prof. Kochen. Wie kam es nun dazu, daß der Ausruf einer Pandemie Stufe 6 möglich wurde? Im Mai 2009 wurden aus der gängigen WHO Definition einer Pandemie zwei entscheidende Punkte gestrichen:
1. Die Notwendigkeit der hohen Zahl der Erkrankten
2. Die hohe Sterblichkeit bei den Infizierten
Damit unterscheidet sich die Pandemie-Definition nicht mehr von der Definition einer saisonalen Grippeepidemie. Anzumerken ist, daß bei der ins Leben gerufenen Expertengruppe der WHO zur Schweinegrippe interessanterweise Vertreter der pharmazeu-tischen Industrie, die selbst Impfseren produzieren, speziell die Firmen Novartis und GlaxoSmithKline, an einem Tisch sitzen. Diese Änderung der WHO Definition bereitete die „wissenschaft-liche Grundlage“ zum Ausruf der Pandemiestufe 6. Fakt ist, daß es jedes Jahr eine saisonale Grippeerkrankung, die Influenza, gibt."
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"Hilfe bei Erkältung. Hausmittel, die heilen." Der Rat, mit Fieber über 38 Grad bei Kindern immer den Arzt aufzusuchen, halte ich allerdings für fraglich, denn die Kinder reagieren mit unterschied-lich hohem Fieber auf Krankheiten, was mir im Austausch mit einem Arzt bestätigt wurde, der sowohl in klassischer Schul-medizin als auch in Naturheilkunde qualifiziert ausgebildet war. Meine Tochter beispielsweise hat ein Immunsystem, das kurzzeitig mit sehr hohem Fieber reagiert und dafür sorgt, dass der Krankheitsverlauf nur kurz ist. Während mich das früher äußerst beunruhigt hat, weiß ich heute, wie gut ihr Körper reagiert. Ein fröhliches Kind, "Upps, guck mal, 39,3 Grad" muß man allerdings erst mal verkraften und kann dann aus Erfahrung und Kenntnis heraus gelassen reagieren.
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"Hilfe bei Erkältung. Hausmittel, die heilen." Der Rat, mit Fieber über 38 Grad bei Kindern immer den Arzt aufzusuchen, halte ich allerdings für fraglich, denn die Kinder reagieren mit unterschied-lich hohem Fieber auf Krankheiten, was mir im Austausch mit einem Arzt bestätigt wurde, der sowohl in klassischer Schul-medizin als auch in Naturheilkunde qualifiziert ausgebildet war. Meine Tochter beispielsweise hat ein Immunsystem, das kurzzeitig mit sehr hohem Fieber reagiert und dafür sorgt, dass der Krankheitsverlauf nur kurz ist. Während mich das früher äußerst beunruhigt hat, weiß ich heute, wie gut ihr Körper reagiert. Ein fröhliches Kind, "Upps, guck mal, 39,3 Grad" muß man allerdings erst mal verkraften und kann dann aus Erfahrung und Kenntnis heraus gelassen reagieren.
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"Halloween im Kölner Zoo ist eine gruselige Angelegenheit. Nicht nur wegen der Geister und Kürbisse. Auch wegen der Menschen und den Unmengen von Kindern. Guten Morgen, Köln fühlt sich nach dem Zoo-Spektakel sehr untot."
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"Halloween im Kölner Zoo ist eine gruselige Angelegenheit. Nicht nur wegen der Geister und Kürbisse. Auch wegen der Menschen und den Unmengen von Kindern. Guten Morgen, Köln fühlt sich nach dem Zoo-Spektakel sehr untot."
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Halloween weltweit: Schweine, Gerippe und tote Popstars.
Aus Österreich heisst es:
Mr. President und Catwoman luden zu Halloween.
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Halloween weltweit: Schweine, Gerippe und tote Popstars.
Aus Österreich heisst es:
Mr. President und Catwoman luden zu Halloween.
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Sonntag, 1. November 2009
Samstag, 31. Oktober 2009
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Four times the Major Sabbats mark,
Twice in light and twice in dark.
In death the spark of life is born
At Samhain when the veil is torn.
Vier große Sabbatfeste richt -
Zwei im Dunkel, zwei im Licht.
Der Tod gebiert das neue Leben,
Samhain wird den Schleier heben.
Die Weisung
in: Badewannen-Meditationen.
Die Weisheit der Hexen.
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Four times the Major Sabbats mark,
Twice in light and twice in dark.
In death the spark of life is born
At Samhain when the veil is torn.
Vier große Sabbatfeste richt -
Zwei im Dunkel, zwei im Licht.
Der Tod gebiert das neue Leben,
Samhain wird den Schleier heben.
Die Weisung
in: Badewannen-Meditationen.
Die Weisheit der Hexen.
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Freitag, 30. Oktober 2009
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